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Ute (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2012 • 3-5 Tage • Sonstige
Nur als Notlösung oder für 1 bis 2 Nächte
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel ist zergliedert in viele einzelne Gebäude. Von daher ist es schwer, eine allgemeine Beurteilung abzugeben. Wir waren mit einer Gruppe dort, ein Mitreisender hatte ein Zimmer wie eine Eingangshalle, andere nur eine bessere Kammer - wir leider auch. Es gibt auch viele kleine Bungalows, allerdings sitzt man dort auf der Terrasse wie auf einem Präsentierteller, weil jeder, der in sein Zimmer, zur Rezeption oder zum Speisesaal will, daran vorbeimuß. Das Hotel ist fest in deutscher Hand, es gab nur wenige Autokennzeichen anderer Nationalitäten.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wenn man über 1,80 m ist, wird es echt eng. Man ist größer als die Duschwand, die Dusche lässt sich zwar in der Höhe verstellen, nicht jedoch nach unten neigen. Um zu vermeiden, dass man das ganze Bad unter Wasser setzt, wäscht man sich die Haare in gebückter Haltung oder nimmt die Dusche gleich in die Hand. Die Betten hatten Rollen. Wenn man sich zum Lesen (was bei dem trüben Licht auch nicht gerade ein Vergnügen ist) aufgesetzt und an das Kopfende gelehnt hat, ist das Bett ganz langsam nach vorne gewandert. Zum Schluss hing man da wie ein Schluck Wasser in der Kurve und musste das Bett wieder zurückschieben. Die Schränke riechen so muffig, dass man da maximal die Schmutzwäsche reinlegen kann. Unser Zimmer ging in Richtung eines Hinterhofes, von daher hatten wir es eigentlich sehr ruhig. Andere Mitreisende hatten das Fenster in Richtung Rezeption. Da hatte man erst sehr spät seine Ruhe, vor allem am Freitag und Samstag, wenn neue Gäste spät abends eintrafen. Der eingebaute Fön im Bad ist auch eine Fehlkonstruktion. Dort, wo man ihn anfasst, wird es recht warm. Wenn man dies doch auch von der austretenden Luft sagen könnte. Das verdient noch nicht mal die Bezeichnung lauwarm. Zum Glück war das Wetter sonnig und warm, sonst könnten empfindliche Leute sich leicht eine Erkältung einfangen. Sauber war es schon, allerdings waren manche Handtücher sehr zerschlissen. Der Heizkörper in unserem Zimmer hätte dringend etwas Farbe nötig. Es gab einen Minisafe, leider keine Minibar - nicht wegen dem Alkohol, sondern man hätte gern mal ein Wasser kühl gehalten. Im Fernsehen gab es 3 deutsche Programme (ARD, ZDF und SAT1). Einen Wasserkocher haben wir auch vermisst, so hätte man wenigstens etwas warmes im Bauch gehabt.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Wir hatten Frühstück und Abendessen. Es gab ein Frühstücksbuffet, für unsere Essgewohnheiten war die Auswahl mit Brötchen, Käse, Wurst, Butter, Marmelade, Honig, Nougataufstrich, Obst, Eier zum Selberkochen, Spiegeleier, Würstchen, Cornflakes etc. mehr als ausreichend. Ganz großes Manko sind jedoch die Automaten, aus denen man sich verschiedene Kaffesorten, heißes Wasser etc. rauslassen konnte. Die Getränke waren nicht mal lauwarm. Tipp: Zuerst das Essen aussuchen, dann den Kaffee holen, sonst ist dieser schon beim ersten Schluck kalt. Das Abendessen war nicht der Burner. Es gab Salatbuffet, dann eine Vorspeise, meist Nudeln, die waren ganz gut. Das eigentliche Essen kann man vergessen, das Fleisch in ganz dünne Scheiben geschnitten, immer die gleiche Soße, eine Handvoll Gemüse, und vor allem: es war wie der Kaffee am morgen fast kalt! Auch der Nachtisch könnte etwas fantasievoller sein, nicht nur zwei kleine Kugeln Eis auf einer Scheibe Ananas oder zwei Nektarinen. Die Terrasse war sauber, vermutlich haben die Kritiken früherer Gäste hier schon Wirkung gezeigt. Es gab zwar Spatzen, so wie überall wo es was zu Futtern gibt, aber weder die Tische noch der Boden waren verschmutzt. Beim Abendessen wurde unsere Gruppe in einen Raum gesetzt, obwohl auf der Terrasse noch ausreichend Platz gewesen wäre. Dort war es ziemlich stickig, trotz der Ventilatoren an der Decke. Schade, dadurch hatte man es ziemlich eilig, das Essen zu beenden und einen angenehmeren Ort aufzusuchen.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war recht freundlich und hilfsbereit, sowohl an der Rezeption als auch die Kellner sprechen deutsch. Im Zimmer wurden täglich die Betten gemacht und das Bad gereinigt sowie die Handtücher gewechselt. Die Telefone in den Zimmer haben nicht funktioniert. Die Leute an der Rezeption wussten dies zwar, es hatte aber nicht den Anschein, als wolle man hier Abhilfe schaffen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Wenn man durch den angrenzenden Campingplatz geht, ist man in rund 2 Minuten direkt am Gardasee. Geht man nach rechts, gibt es eine lange Promenade direkt am See entlang bis hinein nach Maderno. Wir sind dort nur abends spazieren gegangen, leider hatten die wenigen gastronomischen Betriebe schon geschlossen, und es gab auch keine Sitzgelegenheiten, um etwas zu verweilen oder sich auszuruhen. Auf dem Campingplatz gibt es einen Laden. Wir waren einmal abends dort, allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt nichts verlockendes mehr zu kaufen. Es gibt noch zwei Supermärkte in der Nähe, die wir jedoch nicht aufgesucht haben. Die Möglichkeiten, abends in dem Ort noch was zu unternehmen, sind nicht so berauschend. Es gibt nur zwei Lokale. Und die Entfernung zu den anderen Orten ohne eigenes Auto ist zu weit. Da bietet das Ost- bzw. Nordostufer doch mehr Möglichkeiten und Abwechslung. Auch ist der Anfahrtsweg zu den meisten Ausflugszielen von diesem Ort aus recht lang. Nur wenn man nach Mailand will, liegt er ideal.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im September 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ute
    Alter:51-55
    Bewertungen:1