Ab der Nektarine nahm ich es mit Humor. Die Sauberkeit war in Ordnung, die Putzfrau war sogar Deutschsprachig.
Wir bekamen zwei Einzelzimmer im Gästehaus. Hier ist es deutlich ruhiger als im Haupthaus, man muss allerdings zum Frühstück und Abendessen ca. 200 m zum Haupthaus laufen. Parkmöglichkeiten dort sind eher beschränkt, daher ist der Fußweg vorzuziehen. Wir hatten die Zimmer im Dachgeschoß zur Sonnenseite mit Dachflächenfenster. Zum Glück waren die Temperaturen weit von dem entfernt, was man sonst im August erwarten könnte. Die Zimmer waren klein aber Sauber. Der Putzfrau ist zu verdanken, dass ich hier überhaupt Sonnen vergebe. Das Nebengebäude war Baujahr 1995 und die komplette Ausstattung auch. Immerhin alles in brauchbarem Zustand und Funktionsfähig. Das Toilettenpapier erinnerte mich eher an meine Schulzeit... Kurios am Rande: Ein Aufzug war zwar vorhanden, hielt jedoch nur auf den Etagen. Der Eingang war jedoch zwischen EG und 1. OG. Von da her auch nicht Barrierefrei.
Da das Hotel sehr viele Betten hat, waren meine Erwartungen schon nicht hoch; man kann aber immer noch Überraschungen erleben! Am ersten Abend gab es als Hauptspeise Spießbraten und Hähnchenschenkel (interessante Kombi) und als Dessert das absolute Highlight: eine Nektarine; dargereicht auf einem Teller mit Messer! Das erinnert mich eher an eine Jugendherberge. Ab diesem Zeitpunkt nahm ich dann wirklich alles weitere mit einem Schmunzeln. Die Brötchen morgens waren eher wie Gummi; interessanterweise Sonntags besser! Das zweite Abendessen bestand aus einem Cordon-Bleu. Offensichtlich ein TK-Produkt. Am dritten Abend gab es als Beilage Spätzle (da hätte man echt was draus machen können); auch diese ein Fertigprodukt, zu wenig gesalzen und kalt. Insgesamt hatte man das Gefühl, die Küche hat Urlaub.
Eine Nachfrage, ob der Zufriedenheit erhielten wir bis zum Schluß nicht. Nach den Örtlichkeiten für Gastronomie mussten wir erst fragen. Bei einem Hotel, welches sich für Tagungen empfiehlt, erwartet man eigentlich einen wenn auch kostenpflichten WLAN Zugang. Dieser war jedoch im Zimmer gar nicht und im Hotel nur in der Lobby vorhanden. Das passt nicht mehr ins Jahr 2016!
Oberharmersbach liegt im Schwarzwald. Ideal wenn man wie wir mit dem Cabrio, oder auch mit dem Motorrad unterwegs ist. Herrliche Bergstraßen ließen sich genießen. Der Ort an sich bietet nicht viel, das tat der Erholung aber keinen Abbruch.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2016 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 4 |


