Das Hotel hat laut Neckermann 4 Sterne, laut spanischer Kategorie 3 Sterne...und die wahrheit liegt für mich genau dazwischen: Also: gutgelaunte 3,5 Sterne von mir! Das Haus ist vollklimatisiert, was im " Wüstensommer 2003" natürlich sehr wichtig war. Am Empfang war man nicht unfreundlich, aber etwas reserviert. man sprach dort zwar nur gebrochen deutsch, aber man konnte alles verständlich machen. Kein Minimarkt im Hotel, aber das macht nix, da gleich gegenüber ein billiger kleiner Supermarkt (mit herrlich kühlen Getränken) liegt. Der Pool war picobellosauber, aber - für die größe des Hotels (über 200 Zimmer) - etwas zu klein geraten. Auch hier war im Handtuchkrieg kein Land zu gewinnen und die bequem gepolsterten Liegen schon früh am Morgen mit Handtüchern " markiert" (wen wunderts...viele Deutsche hier...;-) )Und das, obwohl dies in der im Zimmer ausliegenden Hotelordnung " ausdrücklich verboten" war...(TsTs!) Leider hat sich die Hotelleitung hier nie eingemischt und ließ die " Handtuchpiraten" gewähren. Ein Tipp unter Blutsbrüdern: Erst zum Meer, und dann, ab 17.30 zurück zum Pool, da werden die ersten Liegen frei... Es gibt eine schöne große Hotelbar, in der abends Shows gezeigt wurden. Dort steht ein Billiardtisch und eine gute Auswahl an Spielautomaten. Die Bar ist gleichzeitig auch der Durchgang ins Freie in den nett mit Palmen und kleinem Fels-Wasserfall gestalteten Garten und den Poolbereich (Pool ca. 10 x 25m, mit seperatem Kinderbecken). In der hinteren Ecke des Gartens steht eine Rutsche, eine Tischtennisplatte und ein Tischfußballspiel. Der Speisesaal ist sehr ansprechend gestaltet und durchaus eines 4-Sterne Hauses würdig. Die Zimmerflure wirkten im ersten Moment bedrohlich lang(erinnerte fast schon an " Shinning" ...(schauder) , sind aber ebenfalls sehr gepflegt (nagelneuer Teppich war ausgelegt). Das Publikum war vom Alter her gemischt, überwiegend Deutsche (Bildzeitung an der Rezeption erhältlich) Die Hotelshows sind sicherlich verzichtbar, denn an der Strandpro-menade tobt das Leben. Tolle Simmung am Ballermann, keine agressiven Suffköpfe, sondern fröhlich feiernde Urlauber in allen Altersklassen (da klatschte sogar unsere 10-jährige Tochter begeistert zur Schlagermusik mit!) Mein Geheimtip: Das " Don Quixote" (neben dem Megapark) ein tolles, riesiges Feierlokal mit tollen " nachgeahmten Showstars" , z.B. trat eine tolle Abba-Liveband auf, die Blues Brothers und und und...und das schon um 22.00 Uhr! War wirklich Klasse! Was mich nervte: Die ständig per Flyer offerierten Stars (Jürgen Drews, Cordalis und Co) treten natürlich erst um 2.00 Uhr früh auf... Na prima!! Da kann der Jürgen von mir aus im Kornfeld bleiben...;-)Auch die Horde der " schwarzen Handelsvertreter" , die einem allerhand Uhren- und Brillenramsch unter die Nase halten (" Du meine Freund,ich gut Preis, Luckilucki..." ) nervten mit der Zeit, aber die meisten kennen das ja auch aus anderen Ländern (grins)
Die Tür öffnet sich per Chipkarte. Die Zimmer selbst zwar schon etwas klein aber wirklich immer picobello sauber!! (liegt auch an den fleißigen Putzfrauen). Neu geflieste Zimmer und neu marmorgekacheltes Bad, die Betten auf den ersten Blick etwas schlicht (Eisengestell) aber superbequem, nix mit durchliegen.... und da das Bettgestell hoch genug war, konnte man die koffer drunterschieben, also eine pratische Sache. Bis aufs Grad genau regelbare Klimaanlage, immer das ideale Klima! Moderner Zimmer-Tresor mit Chipkarte...Na ja, was will man mehr?
Das Frühstück konnte sich zwar sehen lassen (mehrer Sorten Wurst und Käse, Marmelade, Nutella, gek Eier, Spiegeleier, Tomaten, Würstchen usw.,zweierlei Säfte, Kaffee, Milch, Tee) aber wie überall im Süden waren die Brötchen nur öde und trocken, auch das Brot war eher laberig. Immerhin gabs aber eine große Toast-Aufbackmaschine, und daher war das knusprige Frühstücksvergnügen doch noch gerettet. Das Abendessen war dagegen wirklich Klasse!! immer etwas leckeres... immer etwas anderes... tolle Auswahl, viel Salate, Nachspeisen, Eiscreme...für jeden etwas!! Jede menge Fleisch in täglich neuen Variationen, sogar Eisbeinscheiben gabs einmal, und das auch noch mit einer richtig knackigen leckeren Kruste!! Lecker, oh Kalorio Mio! Deshalb gibts mit Augenzudrücken 5 Punkte!!
An der Rezeption korrekt, aber etwas reserviert, an der Bar und im Speisesaal aufmerksam und freundlich, ist aber nur flüchtiges Urteil, da wir meistens nicht im Hotel waren, sondern meist außer Haus am Strand oder im vielschichtigem Nachtleben.
Laut Katalog 400m zum Strand (Bei Balineario 8), aber wohl eher 500m (gefühlte Entfernung...), ein Narhalla-Marsch, der sich im Wüstensommer 2003 fast schon als Überlebnstraining darstellte (grins) Trotzdem: Der supertolle Sandstrand(!!) war die Mühe wert: Kristallklar und sauber,flach abfallend, keine Badeschuhe nötig, einfach spitze! 2 Liegen inkl. Schirm kosteten am Strand zusammen 7,80 Euro. der Strand ist in Balinearios eingeteilt, das sind direkt am Meer liegende Strandcafes, die in der Playa de Palma von 1-15 durchnummeriert sind.an diesen Balinearios befinden sich auch Duschen. Balineario 6, der gefürchtete Ballermann, ist etwa 1 Km entfernt (also keine Gefahr), aber auch dort ist es Mittags ja mittlerweile eher ruhig und beschaulich. Wer unbedingt dort hinwill oder die kilometerlange Playa mit zig Strandgeschäften erkunden will, der kann Fahrrad-Strampelautos von 2-6 Personen stundenweise mieten! Für Durstige:: Bei unserem Ballermann-8-Strandcafe etwas zu trinken ist ein tödlicher Fehler, weil erstens: Viiiel zu teuer!! (Bier: 3.70 Euro für ca. 0,3 inkl. unfreundliche Bedienung!!!) und zweitens: nur etwa 10 Meter weiter(!!)gerade mal über die schön gepflasterte Strandpromende (kein Durchgangsverkehr, Pferdekutschen und Fahrräder) kostet das Bierchen 0,5 Liter nur noch 2,10 Euro, und auch die leckeren Snacks (Pizza, Hamburger, Hot Dogs) gibt es dort schon ab 1,50-5 Euro! (Mein Tip: Restaurant Marina, nur 10 Meter weiter als das Ballermann-8-Cafe...) Wers natürlich ganz bequem mag, der kriegt seine Erfrischungen auch von laut plärrenden Spanierinnen an die Liege serviert, die ihre Ware (Melonen und lauwarme Bierdosen...)in Plastiktüten mitführen. Auf die teueren Preise fiel aber natürlich niemand rein...von einem armen Österrreicher mal abgesehn, der auf seinen 50-Euro-Schein nur das Wechselgeld für einen 10-Euroschein bekam... (boshaftgrins)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wer mag konnte gegenüber vom Hotel Tennis spielen oder ein Fahrrad leihen, ansonsten gabs nur Poolfaulenzing (issja auch nich schlecht...)
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Egon |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 3 |


