Dem Hotel fehlt definitiv ein großes Schild mit dem Namen. Der Busfahrer des Reiseveranstalters hat uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgesetzt und wir haben irgendwie nur das "Esmeralda Playa" gesehen, welches dem Maris direkt gegenüber liegt. Trotz leichter Verwunderung sind wir erstmal dort reinspaziert. Nach freundlicher Begrüßung und einem Getränk viel der Irrtum auf und wir wurden ins Maris geschickt. Laut versch. Beschreibungen verfügt die Anlage über gut 80 Bungalows. Alles war sehr sauber und in einem guten Zustand. Defekte, die einem aufgefallen sind wurden selbst ohne Hinweis bereits einen Tag später repariert. Dies war wirklich vorbildlich. Sollte ein Strandspaziergang Richtung Süden utnernommen werden ist unbedingt auf Ebbe und Flut zu achten. Man erreicht zwar immer wieder problemlos festes Land, die kann aber unter Umständen lange Umwege erfordern, weil sich auf einmal reißende Flüsse auftun. Ein solcher Spaziergang lohnt sich aber auf jeden Fall. Bei einer Autotour über die Insel sollte ein Jeep gemietet werden, damit auch der Süden erreicht werden kann. Hier fahren zwar auch sehr viele Luete mit Kleinwagen herum, aber ein Jeep ist doch sehr empfehlenswert.
Unser Bungalow war wirklich sehr schön und groß. Dies hätte ich nicht erwartet. Es gab einen Schlafraum, einen großen Wohnraum mit gut ausgestatter Küche, eine Terasse mit Mehrblick und eine weitere kleine Terasse nach hinten heraus, die komplett von hohen Mauern umgeben war. Lediglich die Bwohner der höher gelegenen Bungalows hätte einen Blick hineinwerfen können. Das Badezimmer war auch erstaunlich geräumig, schön und gut ausgestattet. Es verfügte neben Fön und Seife auch über eine Badewanne. Allgemein war das ganze Zimmer sehr funktional und in einem guten Zustand.
Da wir Halbpension gebucht hatten, waren wir morgens und abends im Restaurant. Das Frühstücksbuffet bot leider keine/kaum Abwechslung. Es gab jeden morgen folgendes: - Brot, Brötchen, Croissants, Schokocriossants, Toast - Butter und Margarine - versch. Marmeladen, Nutella und Honig - 2 Sorten Salami und 2 Sorten (Bier)Schinken - Gouda und Butterkäse - Spiegelei, Rührei, gekochtes Ei, gebratenen Speck, gebratene Tomaten, Würstchen und ab und zu Bohnen - Tomate und Gurke zum garnieren - frisches Obst - Müsli - Kaffee, Kakao, Tee, Orangen-, Apfel und Multivitaminsaft Im Gegensatz dazu variierte das Abendessen deutlich mehr. Als festen Bestandteil gab es: - Kartoffeln und Pommes (leider waren die Pommes oft roh) - eine Salatbar - Eis - frisches Obst Dazu kamen jeden Tag verschiedene gekochte Gerichte, teilweise landestypisch. Weiterhin standen noch immer unterschiedliche Beilagen zur AuswahlDiese haben mir persönlich jedoch nicht so gut geschmeckt (Gemüse teilweise zerkocht oder nicht gut gewürzt). Als "Highlight" gab es noch den Koch an seinem Grill. Hier gab es mindestens immer 2 versch. Fleisch- bzw. Fischsorten, die der Koch einem vor Ort gebruzzelt hat. Dabei wurden auch nicht die billigsten Tiere verarbeitet. Es gab zB häufig Rind und einmal auch Scampis. Da die Fleischscheiben immer recht dünn geschnitten waren hat der Koch auch gleich gefragt, ob man nicht ein paar mehr haben möchte. Die Getränkepreise waren im Rahmen. eine Cola 0,2l hat 2 Euro gekostet.
Das Personal war sehr freundlich und die Mitarbeiter der Rezeption sprachen in der Zeit von 7-23 Uhr deutsch, sowie mehrere weitere Sprachen. In der Nacht ist nur ein Wachmann vor Ort, der lediglich Spanisch spricht. Hier kam man dann leider auch nciht mit Englisch weiter. Die Mitarbeiter des Restaurants sprachen ebenfalls größtenteils deutsch und waren sehr freundlich. Die Zimerreinigung war idr gründlich und erfolgte leider irgendwann am Tag. Man konnte sich nicht auf eine ungfähre Zeit einstellen. Mal waren die Zimmermädchen schon um 10 Uhr, das andere Mal erst um 14 Uhr im Zimmer.
Das Hotel liegt ganz am Rand von Costa Calma. Der nächste kleine Supermark ist ca. 20 min. zu Fuß entfernt. In der näheren Umgebung konnten wir noch zwei weitere ausfindig machen. Selbstversorger könnte dies vor Probleme stellen. Leider waren auch weitere Lokalitäten recht weit entfernt, so dass man am Abend doch eher im Bungalow geblieben ist. Ausflugsmöglichkeiten sind auf der Insel zahlreich vorhanden. Die Veranstalter holen einen idr am Hotel ab und bringen einen auch wieder zurück.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu Sport und Unterhaltung gibt es fogendes zu sagen: - keine Animation o. ä. - Supermarkt im Hotel, allerdings sehr teuer - Internetzugang war möglich über WLAN für 6 Euro am Tag oder für 5 Euro in der Stunde an einem Computer in der Lobby. Meiner Meinung nach sollte zumindest WLAN für die Hotelgäste kostenlos sein. Hier gibt es eindeutig Punktabzug. - Im Hotel gab es einen Fitness- und Wellnessraum. Diesen haben wir aber nicht genutzt, daher kann ich dazu nichts schreiben Der Pool ist dreiecksförmig mit knapp 10m Kantenlänge und 1,5m tief nicht gerade groß. Um ihn herum stehen mehrere liegen von denen auch immer welche frei waren (hat allerdings trotzdem einige nicht davon abgehalten sich morgens welche zu reservieren). Sonst war der Pool sauber und Verletzungsgefahren konnte ich ebenfalls nicht erkennen. Den Strand erreicht man entweder über eine kleine Straße oder einen holprigen Weg. Entgegen anderer Meinungen hier ist dieser Weg sehr wohl mit offenen Schuhen möglich, barfuß aber auf keinen Fall zu empfehlen. Wie der Pool war auch der Strand recht sauber und das Wasser schön. Es gab ein paar liegen mit Sonnenschirm, die man sich mieten konnte. Wir haben uns aber einen eigenen SOnnenschirm und eine Strandmuschel gekauft, die uns Schutz vor Sonne und Wind gewährt haben. Aufgrund des teilweise starken Windes sollte man sich nach Möglichkeit ein Windgeschütztes Plätzchen suchen.


