Das Hotel liegt an einer schönen Bucht (Anse Patates), wobei der Strandabschnitt sehr klein ist, bei Flut verschwindet er praktisch bzw. macht liegen am Strand unmöglich. Wir haben diesen gar nicht genutzt, da es viel schönere und einsamere Strände (Grand Anse, Petit Anse, Anse Cocos) auf La Digue gibt. Außerdem macht das Umfeld vom Strand nicht gerade einen gepflegten Eindruck. Es wurden auch Ratten zwischen dem Haupthaus/Pool und den Granitfelsformationen gesichtet. Der April ist offensichtlich die optimale Reisezeit. Wir hatten keinen Regentag (bzw. nur an einem Tag 2 kurze Schauer) in 2 Wochen (vorher 1 Woche auf Mahe) , immer ca. 32 C°. Der Nordosten ist nicht so interessant. Da wie o. a. die Fahrräder teilweise nicht verkehrssicher sind, sollte man gerade auf längeren Strecke ruhig mal ein Taxi bestellen. Der Preis hierfür ist auch nicht viel teurer als die Tagesmiete für 2 Fahrräder zzgl. Tax-Gebühr (ca. 20,00 €). Alkoholische Getränke sind generell relativ teuer und qualitativ häufig schlecht. Wir können beim besten Willen nicht verstehen, wo die guten Bewertungen für dieses Hotel herkommen. Wer in diesem Hotel zufrieden ist, darf gar keine Ansprüche haben. Trotz des schlechten Hotels haben wir einen traumhaften Urlaub aufgrund der paradiesischen und sehr grünen Insel verbracht. Wir werden bestimmt einmal wieder kommen und dann aber das Hotel Domaine de L'Orangeraie buchen und vielleicht noch einmal auf Mahe das wundervolle Constance Ephelia Resort besuchen.
Um es mal freundlich zu formulieren, die Zimmer sind sehr klein und das Mobiliar ist stark abgewohnt. Es besteht enormer Instandhaltungsbedarf Folgende Mängel waren vorhanden: -Duschtüre ließ sich nicht mehr schließen - sehr sparsame Beleuchtung im Wohn- und Schlafraum (Funzellicht viel zu dunkel), im Bad Leuchte über dem Spiegel defekt - TV defekt nur Schnee - Eingangstüre ließ sich nur sehr schwergängig öffnen und schließen Es fehlten Selbstverständlichkeiten bzw. Standards: -Wasserkocher für Kaffee- und Teezubereitung - Steckdose im Badezimmer für Rasierapparat oder Lockenstab Auch im Wohnraum stand keine Steckdose für den Adapter zur Verfügung,hierfür musste der Stecker vom Kühlschrank bzw. vom Fernseher ausgesteckt werden. - Safe nicht auf dem Zimmer, sondern an der Rezeption (sehr unpraktisch) - Schild "do not disturb" fehlte Was uns aber endgültig die gute Laune verhagelte, war die Tatsache, dass das Zimmermädchen gleich zweimal (am 2. und am 5. Tag) vergessen hatte, unsere Zimmertüre zu verriegeln und diese sogar sperrangelweit offen gelassen hatte. Da unser Zimmer direkt an der Hauptstraße lag, hätte jeder Fremde Gelegenheit gehabt, unser Zimmer auszuräumen oder sich einen gemütlichen Tag darin zu machen. -
Frühstück - die erste Katastrophe des Tages! Die sehr geringe Auswahl an Speisen wurde sehr lieblos präsentiert, teilweise Gebäck und Brötchen sowie Obst vom Vortag. Es kam häufiger vor, dass die Butter aufgrund der schlechten Kühlung nur noch im flüssigen Zustand zu erhalten war. Außerdem wurden die wenigen Speisen ab 8.45 Uhr nicht mehr nachgefüllt (Frühstück bis 9.30 Uhr!) Eine eigene Kaffekanne mit Milch auf dem Tisch war nicht vorgesehen (Sparmaßnahmen). Stattdessen bekam man den Kaffee tassenweise nachgefüllt, bei diesem Vorgehen wurden ständig Milch- und Kaffeekannen verwechselt. Außerdem war es nicht möglich, einen Kaffee mit einem Schuß Milch zu erhalten, stattdessen gab es immer Milchkaffee, da man nicht eigenständig dosieren durfte. Abendessen - Versuch des zwanghaften Aufdrängens des Buffets bzw. Menüs durch die Kellner (Provision?) Die A´la carte-Gerichte waren überraschenderweise günstiger, nett dekoriert und qualitativ deutlich besser als die teilweise undefinierbaren Büffets und Menüs. Es ist zu bedenken, dass auf den Rechnungspreis eine Tax-Gebühr von 5 % fällig wird. Da es aber offensichtlich keine einheitliche Regelung in diesem Bereich auf den Seychellen gibt , können Hotels oder Restaurants die Tax-Gebühr selber bestimmen (manche 5 %, manche 10 %, andere erheben keine Tax-Gebühr!)
Service??? Wer in diesem Hotel Service findet bitte sofort an der Rezeption abgeben!!! Das Personal gab es in zwei Gemütsverfassungen zu bewundern: a) schlecht gelaunt b) sehr schlecht gelaunt Freundlichkeit oder ein Lächeln gab es nicht zu verzeichnen. Zimmerreinigung war sehr oberflächlich, wir haben noch alte Haare im Bad gefunden, aufßerdem gab es ab der 2. Übernachtung nur noch 1 Gesichtshandtuch für 2 Personen. Musste schriftlich angefordert werden. Nach dem Einsatz des Roomservice wurde jeden Tag offensichtlich aus Kostengründen die Klimaanlage abgestellt.
Durch den Standort an der nördlichsten Spitze von La Digue waren die Einkaufsmöglichkeiten, das Zentrum La Passe sowie die anderen schönen Strände auf der Insel relativ weit entfernt . Es wird immer ein Fahrrad oder ein Taxi benötigt. Hierbei ist zu bedenken, dass sich die Fahrräder häufig in einem sehr schlechten Zustand befinden. Wir haben selber schlechte Erfahrungen mit dem Fahrradverleih des Hotels Patatran gemacht. Bei einer Bergabfahrt löste sich der komplette Reifen incl. Schlauch von der hinteren Felge und meine Frau konnte nur mit Mühe einen Sturz verhindern.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im April 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Elvira |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


