Das Hotel selbst wurde von uns als "Hotel der kurzen Wege" empfunden. Als Familie mit kleinen Kindern ideal, da es nur einen Hauptweg gibt und die Kinder sich quasi nicht verlaufen können. Einzig beschwerlich ist der direkte Weg vom Hotel zur Hauptstraße, da das Hotel direkt auf Meereshöhe liegt (die Hotelburgen haben die internen abschüssigen Wege, die nicht bemerkt werden). Im Sandy Beach gibt es allerdings einen hoteleigenen Service, der die Gäste die ca. 300 Meter bis zur Hauptstraße bergauf bringt. Die vier Sterne des Hotel sind schon in Ordnung. Wer fünf Sterne bereits erlebt hat muss hier Abstriche machen. Das Publikum hier besteht zum großen Teil aus Deutschen. Wir vernahmen noch einige holländische, ungarische und österreichische Töne. Sehr angenehm. Das Publikum sollte explizit noch einmal hervorgehoben werden: Sehr sypmpathische Gäste, viele lächelnde Gesichter! In jedem Fall: Den Wein-Heini ignorieren. Er macht schöne Blümchen aufn Tisch und flirtet nett (auch über die Kinder). Wein ist evtl. gut, aber jedenfalls nicht All In; so wie es suggeriert wird. Safe Schlüssel: Hier hat man tatsächlich einen Schlüssel am Leib zu tragen. Es gibt keinen Zifferncode. Egal wo man ist, Schlüssel muss dabei sein. LEIDER: Früh aufstehen muss sein, wenn man gerne seine Kids, welche gerade schwimmen lernen oder es gar noch nicht können, unter Beobachtung hat. Hauptsaison-Tipp: 6:30 Uhr!
Wir hatten bis dato viel von anfänglichen Beschwerden bzgl. der Zimmer(größe) gelesen. Allerdings hatten wir gleich von Anfang an ein angenehm großes Zimmer, einen ausreichen großen Balkon und waren rundum zufrieden. Wie wir vor Ort allerdings auch feststellen konnten, war das eher Glück. Dennoch bleibt es dabei, dass das Zimmer schnell gegen ein komfortableres ausgetauscht wird. Die "Perlen" waren echt top, allerdings ließen ihre Putzqualitäten nach, nachdem das Trinkgeld eingesteckt wurde. Herzen, Schwäne, Enten und Eidechsen gab es ausreichend auf den Betten dekoriert, aber der Balkon wurde kaum bis gar nicht gereinigt. Ein Cola-Fleck (aufgrund absolut instabilen Mobiliars) wurde strikt ignoriert. Höhepunkt ist allerdings die Tatsache, dass instabiles Balkonmobiliar so verrückt wurde, als sei der Boden gereinigt worden.
Frühstück: Da gibt es nicht viel zu meckern. Viele Salate, zahlreich verschiedene Brötchensorten (auch Weißbrot. Hörnchen etc....). Drei Wurstsorten (natürlich türkischer Art),viel Käse, Nutella, Marmeladen aller Art - und am Pool wurde von einem oder zwei Köchen frisches Rührei, Omelette oder Spiegelei zubereitet. Für jeden selbstständig auch nachwürzbar. Getränke: Kaffee, Tee, Säfte (Orangen, Pfirsich, Kiwi etc. ...). Alkoholische Getränke gibt es ab 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr - entweder in der Palmiye Bar oder in der Lobby. Zum Mittag- und Abendessen auch in einer separaten Bar. Mittagessen: Das gibt es in zwei Variationen. Entweder in einem kleinem Zelt in der Nähe des Pools. Dort kann man sich Hamburger selbst machen oder türkische Pizza genießen. ABER: Dort stehen nur Apfelsaft oder Ayran als Getränke zur Verfügung. Bessere Alternative: Das große Buffet im Restaurant. Fleisch, Nudeln, Salate und Dessert-Speisen. Auch eine tägliche Suppe. Wer Kinder dabei hat, kann sich auch den Hamburger mixen und dann ins Restaurant gehen, um die Kinder zufrieden zu stellen. Im großen Restaurant stehen Weißwein, Rotwein, Bier, Cola, Fanta, Sprite,Wasser mit/ohne Gas etc. ... parat. Alles kein Problem, kaum Warteschlangen. Abendessen: Das Abendessen wurde teils im Restaurant, teils draußen am Pool angeboten. Es gab im Restaurant die Salate und das Dessert. Die Salate waren stets vielfältig und auch am Anfang glaubte man, das Dessert sei abwechslungsreich. Wir empfanden das Essen der Optik nach als sehr vielfältig, alles schmeckte jedoch ähnlich und wurde spätestens am dritten Tage fad im Geschmack. Genauso verhielt es sich mit den Speisen draußen beim Abendbuffet. Die Speisen waren vielfältig, aber der Geschmack der Speisen ließ unserer Meinung nach zu wünschen übrig. Teilweise wurde das Mittagessen zum Abendessen, bwz. umgekehrt. Man fand immer wieder Segmente des vorangegangenen Essens im aktuellen Menü.
Der Service stach nicht durch Freundlichkeit und besondere Bemühungen hervor. Dennoch wurde Dienst nach Vorschrift geleistet und dem Genüge getan. Es gab nichts zu Bemängeln, außer dem Weinverkäufer, (man glaubt zuerst der Wein sei kostenlos ---- Pustekuchen) der plötzlich vor einem stand und - wie erlebt- auch äußerst aufdringlich werden konnte. Hier sollte man eine klare, kurze Ansage machen, falls man den Wein nicht wünscht. Uns persönlich viel auf, dass bei jeder Mahlzeit mindestens zwölf Teller zu Bruch gingen und gefühlte zweiundvierzig Mal das Besteck fallen gelassen wurde. Wir empfanden das keinesfalls als störend; eher auffällig und unterhaltsam ;)
Das Hotel liegt direkt am Strand von Side. Wer jemals in Kemer war (auch dieser Ort ist schön) weiß hier den feinen Sandstrand zu schätzen. Gerade für Kinder ist das Sandburgen bauen hier einfach klasse und umsetzbar. Im Meer muss man keine Steinbrocken oder Felsen fürchten; man hat nach ca. 100 Meter noch immer das Wasser in Bauchnabelhöhe. Erwähnenswert ist, dass die Orte Kumköy, Side und Manavgat in Kürze (ca. 10-15 Min.) mit dem Dolmus (1 € pro Erwachsener) oder Taxi zu erreichen sind. Der Basar in Manavgat ist sehr zu empfehlen. Hier ist niemand wirklich aufdringlich oder penetrant. Die Händler in Side dagegen sind wesentlich verwöhnter und somit auch teurer und regelrecht frech. Nicht zu empfehlen!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation beginnt um 10.00 Uhr. Niemand ist verpflichtet, keiner wird gezwungen. Das Animations-Team ist sehr nett. Für uns wichtig war der Mini-Club. Von 10.00-12.00 Uhr und von 14.30 - 17.00 Uhr.Die Zeiten waren ideal. KOMPLIMENT AN DIANA: Ein ganz lieber Gruß und dickes BUSSI von hier aus!!! Chiara wollte gar nicht mehr weg von dir. Danke für dein großes Engagement. Ein kleines Aber: In der Hauptsaison hätte Diana eine Unterstüzung sehr gut gebrauchen können. Gerade bei zum Teil 18-20 Kindern. Programm dort ist aber sehr abwechslungsreich. Kekse backen, basteln, Malen jeglicher Art bietet den Kindern sehr viel. Die Kinder hatten viel Spaß. Banana-Boot fahren (kostet 5 Euro extra), T-Shirts bemalen (kostet 10 Euro extra)
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tanja & Tobias |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


