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Berna (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Januar 2012 • 2 Wochen • Sonstige
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Das Hotel wurde übernommen und teilweise renoviert. (Quelle Hotelier April 2025)
Ein zweifelhaftes Vergnügen
4,0 / 6

Allgemein

Als erstes stehen einem beim Eintreffen die gepflegte Gartenanlage sowie diverse Pfauen und Hühner ins Auge. Das Hotel besteht aus einem betagten, rosa angestrichenen, sechsstöckigen Hauptgebäude mit zwei Liften. Die Lobby bildet sein bis zum Dach reichendes Herz, um das die meisten Zimmer bis zum fünften Stock auf Galerien angeordnet sind. Von dort gehen Gänge zu weiteren Zimmern ab. Die Zimmer sind hell und groß genug. Es gibt 1 - 3-Bett-Zimmer. Wenige Stufen, sowie eine von mehreren behindertengerechten Rampen führen zum Eingang. Zur linken befinden sich die Rezeption, zur rechten einige Sitzmöglichkeiten. Das Hotel im allgemeinen ist durch Gemälde, Teppiche, Pflanzen und diverse andere Dekos aufgehübscht. Geradeaus geht es zum Aufenthaltsraum (Vor dem auch der Nachmittagssnack aufgebaut wird. Er selbst enthält eine Bar, Kaffee, Tee und Wasserautomaten, diverse Sitzmöglichkeiten, eine kleine Bibliothek sowie ein Aquarium.), rechts daneben zum Restaurant, auf dessen Weg sich drei Toiletten (Darunter 1 Behindertengerechtes WC.) befinden. Das Restaurant besteht aus dem Buffettbereich gleich am Eingang, dem Hauptbereich und einem erhöhten Nebenbereich. Es befinden sich im Hotel der obligatorische Juwelier, Lederhändler, Kiosk und Hamam. Außerdem ein "Unterhaltungsraum" mit Internetzugang, Billard uvm. Kostenpflichtig natürlich. Das Internet kann auch übers Hotel gegen Gebühr per W-Lan genutzt werden, ebenso werden Laptops verliehen. Dort befindet sich eine Minibar, in der bis auf das stille Wasser, alles andere gegen Gebühr ist. Dafür kann man aber bei Bedarf mehr Wasser bekommen. Desweiteren gibt es einen Schreib/Schminktisch samt Hocker mit darüber befindlicher Lampe, ein kleiner Röhrenfernseher der einige deutsche Sender empfängt, ein Beistelltisch mit zwei bequemen Sesseln, ein Kofferdiener, die obligatorische Klimanlage die hervoragend heizt und ein großer Kleiderschrank (Mit drei Türen. Hinter zweien befinden sich je eine Kleiderstange samt Kleiderbügel mit je einem Boden darüber, während hinter der dritten Tür drei Schubladen sowie der Safe sind.). Über den Betten befinden sich zwei seperat einschaltbare Lampen. Im Badezimmer gibt es einen Flüssigseife- sowie Duschgelspender, zwei Gläser, eine Handtuchablage, zwei Haken an der Wand, ein Fön, sowie ein kleiner Mülleimer (Der allerdings trotz seines beeindruckenden Mangels an Größe,schnellstens im Wohnraum gelandet ist, da es dort keinen gibt.). Außerdem eine Badewanne mit Schiebetüren. Auf dem Balkon finden sich zwei Stühle und ein Tisch, sowie ein an der Wand angebrachter Halter mit vier Armen, auf den man z.B. im Sommer seinen Badeanzug trocknen kann. Strom gibts per Stecksystem, durch den Schlüsselanhänger. Soweit die Theorie. Ich persönlich habe das Hotel als duster erlebt, was teils an der Bauweise mit wenig Fenstern liegt, aber auch daran, das die Beleuchtung nicht vollständig an ist. Die Zimmer, die um die Lobby angelegt sind, sind furchtbar hellhörig, auch bei geschlossener Tür. Und wer nicht ein unerschütterlicher Optimist mit einem Bombensicheren Schlaf ist, sollte lieber ein Zimmer in einem der Seitenflügel beziehen, sowie wir es auch gemacht haben, sobald eins frei wurde. Die eine Nacht im ersten Zimmer genügte mir schon, nachdem ich fast einwandfrei und völlig unfreiwillig den Gesprächen oder dem gegähne der Gäste auf ihren Zimmern lauschen durfte. Oder die Folgen zu hören bekam, wen sie die Natur rief, samt unvermeidlichem Klangerlebnis (Besonders bei den Herren der Schöpfung.). Meine Erleichterung beim Umzug in eins der bedeutend ruhigeren und neueren Zimmer im Ostflügel, kann man sich sicher problemlos vorstellen. Es ist in einer Woche etwa viermal vorgekommen das einer der beiden Lifte den Geist aufgegeben hat, sowie die Stockwerke falsch angezeigt hat, was für einige Verwirrung gesorgt hat. Womit ein Run auf den einzigen funktionierenden einsetzte. Durch das hohe Alter des Gebäudes und die notdürftigen Schönheitsreperaturen sieht das Hotel auch schon bei weniger genauer Betrachtung etwas heruntergekommen aus. Seien es die flüchtig angebrachten Badezimmerspiegel bei denen man wunderbar die Klebemasse zwischen Glas und Rahmen erkennen kann, die von der Feuchtigkeit blasig, aufgequollenen Anstriche der Wände, die lieblos ausgeführten, schluderigen Arbeiten beim Innenausbau der Zimmer oder das Parkett das sich als PVC herausstellt und nicht sauber bis zur Balkontür verlegt wurde, wodurch sich kurz vor der Balkontür (Deren Griff, nicht mehr richtig funktioniert.), die Bodenfliesen zeigen. Fragen sie mich nicht warum, aber im Zimmer war ständig das energische Rauschen von Wasser zu hören, das irgendwo auf Höhe des Badezimmers, durch ein Rohr ging. Es war sicher nicht die Spülung (Wie die klingt, hat man bald raus.) und hätte jeden mit einer empfindlichen Blase zum Dauergast auf der Toilette gemacht. Ich habe schon durchaus schlimmere Matratzen in Hotels erlebt, doch diese hatten es auch in sich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da sich das Metallgestänge im Laufe der Jahre durch die Füllung arbeiten konnte und einem nun, vor allem in Bauchlage, schmerzhaft an die Rippen drückt. Ein weiteres Problem sind die permanenten Stromausfälle im Hotel. Diese kommen locker 15-20 mal am Tag vor und werden sofort durch einen Generator überbrückt. Sehr nervig, wenn man gerade fernsehen will, und das Gerät alle 10 Minuten den Geist aufgibt, weil der Strom ausfällt. Mir wurde an der Rezeption erklärt dass das zum einen an den Sturmschäden liegt, aber zum Großteil auch an der Entfernung/den Leitungen nach Manavgat, von wo sie aus versorgt werden. Schlimmer ist es aber noch für die Gäste im sechsten Stock, zu dem eine Treppe führt, denn der Generater sitzt meines Erachtens genau dort auf dem Dach, da ich ihn auch im Stockwerk darunter im Zimmer hören konnte. Ein Dame die das Pech hatte in so einem Zimmer zu wohnen, war schon am verzweifeln wegen des Lärms. Mir wurde vom Personal erzählt, dass das Hotel seinen vierten Stern erst vor kurzem erhalten hat, was ich aber als ungerechtfertigt halte, da das Hotel diesen auf keinen Fall erhalten hat. Zumindest nicht in seinem jetzigen Zustand. Wie es zu dieser Kategorieerhöhung ist, kann ich mir nicht erklären. Es sei denn, es wurde nur gekuckt ob die Anforderungen erfüllt werden, nicht WIE GUT und wie das Hotel im allgemeinen aussieht. Dann nämlich ist es möglich das nur gekuckt wurde, ob alles nötige vorhanden ist, und die feuchten Wände, halbherzigen Ausbesserungsversuche und Arbeiten an dem Hotel übersehen werden werden konnten. Für Urlauber, die einfach ihr Hotel nur zum Übernachten brauchen, weil sie die restlichen 18 Stunden des Tages nicht dort sind, da sie an Führungen, Sport-Trips und anderen Unternehmungen teilnehmen, oder einfach ständig auf Achse sind weil sie shoppen oder die Gegend kennenlernen wollen, ist das Hotel ok, zumal es günstig ist. Dafür genügt es. Das gleiche gilt für jene, die sich nicht um Äußerlichkeiten und ein angenehmes Umfeld kümmern, sondern daran interessiert sind mit anderen zu quatschen, was zu trinken und auszuspannen. Wer Zeit im Haus und auch nicht nur im Zimmer verbringen will, sich ein Hotel wünscht, das einigermaßen gut in Schuß ist und Komfort bietet, Ausweichmöglichkeiten auf ruhigere Räumlichkeiten als den vollgestopften Aufenthaltsraum sucht, sollte lieber nicht das Linda buchen. Zum Schluß sei noch gesagt, das mir mitgeteilt wurde, dass das Hotel in der nächsten Wintersaison 2012/2013 nicht geöffnet sein wird, um die schon lange fälligen Renovierungsarbeiten ausführen zu können. Es ist gut möglich, dass das Hotel danach eine angenehmere Atmosphäre und mehr Komfort zu bieten hat und sich dadurch dann vielleicht auch endlich seinen vierten Stern wirklich verdient hat. Meinen nächsten Urlaub werde ich wie die Jahre zuvor auf jeden Fall wieder in der Türkei verbringen, aber dann in einem etwas gehobeneren Hotel. Generell empfehle ich für den Aufenthalt folgendes: Zahlen Sie soweit möglich NIE mit Euro, da diese Preise oft höher sind als bei einer Bezahlung mit Türkischer Lira. Nicht schön, aber verbreitet. Kaufen Sie nicht im Hotel ein, außer sie sind über die Preise im Einzelhandel informiert und können z. B. beim Kauf einer Lederjacke den Preis auf das Niveau runterhandeln. Die Hotelshops, auch der Kiosk, oder die Geschäfte im Umfeld des Hotels, sind generell teurer, als diejeningen in der Stadt. Gehen Sie am besten dort Einkaufen, wo auch die Einheimischen hingehen. Supermärkte wie Migros, Tansas und Carrefour, kleine Geschäfte sowie die Märkte, bieten Ihnen oft günstigere Preise an. Genauso werden bei Barzahlung in Boutiquen oder ähnlichen Geschäften, oft Nachlässe gewährt, weil die Kreditkartengebühren wegfallen. Freundlich fragen und der Hinweis auf einen sofortigen Geldsegen kostet nichts. Oftmals kann man damit in Geschäften die nicht gerade eine Kette angehören oder Nobel Niveau haben, damit den Händler zum runterhandeln überreden.


Zimmer
  • Gut
  • Siehe Allgemeine Beschreibung.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • All-Inclusive Zeit ist von 10-22 Uhr. Es gibt eine SB-Bar im Aufenthaltsraum und eine im Restaurant, in dem die Getränke allerdings serviert werden (bis auf Heißgetränke, Limo und Wasser). Zur Hygiene lässt sich nichts negatives sagen, es war alles tip top. Im Restaurant gab es Morgens diverse selbstgebackene Brotsorten, Hefeteilchen (süß und herzhaft), gekochte Eier, abwechselnd Pancakes, Spiegeleier oder ausgebackene Teigteilchen (Ähnlich Ausgezogenen, aber herzhaft) und dazu an die 40 verschiedenen Möglichkeiten sein Frühstück zusammenzustellen, Cerealien inklusive. Kaffee, Tee etc waren im SB Bereich. Über das Mittagessen kann ich nichts genaues sagen, da ich nur einmal teilgenommen habe. Am Nachmittagssnack oder der Mitternachtssuppe gar nicht. Aber das Mittagessen fällt im großen und ganzen genauso wie das Abendessen aus. Abends gibt es bis zu 18 warme Gerichte, und wohl an die 25-30 kalten Speisen plus die Salatbar. Ich als Leckermäulchen fand natürlich die Patisserieabteilung besonders interessant. Abwechselnd gab es Abends frisch zubereitet Fisch, Huhn, ganze Truthähne usw. Was die Qualität und Quantität der Speisen angeht, kann ich nichts bemängeln. Es gab zum Großteil landestypische Küche, die aber auch für den Gemanischen Gaumen nicht zu exotisch sind. Aber auch Klassiker wie Spaghetti mit Sauce für die schüchternen Genießer. Natürlich wiederholt sich manches an Gerichten immer wieder mal, vor allem die Beilagen, aber ansonsten kann man sich über mangelnde Abwechslung nicht beklagen. Da ich schon viele Hotels besucht habe, fand ich die Gerichte fad und hätte mir etwas mehr Abwechslung, mehr Rafinesse gewünscht. Es gab zum Beispiel zu wenige Gemüsegerichte oder -beilagen, die ich herzlich begrüßt hätte, nachdem schon wieder mehrer Fleisch- oder Fleisch-Gemüse-Gerichte nicht meinen Geschmack trafen. Doch wenn es Gemüse gab, dann meist etwas das aus Karotten, Kartoffeln und Sellerie (?) bestand. Es fehlen einfach gewissen Basis-Gerichte, aus denen man selbst zusammenstellen kann, was einem schmeckt. Andererseits, wenn man bedenkt, wie wenig vom Reisepreis der Küche zufällt, wunderts einen nicht. Wie gesagt: Das Essen ist nicht schlecht, es gibt genug für alle (und wird auch permanent nachgefüllt) nur für diejenigen, die die türkische Küche gut kennen und Vergleiche mit anderen Hotels dort ziehen können, werden von der kulinarischen Eintönigkeit, bzw Einfachheit enttäuscht sein. Trinkgelder für die Küche oder die Rezeption gehen in die jeweilige Tip Box. Trinkgeld das die Kellner erhalten, dürfen sie direkt behalten und müssen es nicht in eine Sammelbox tun.


    Service
  • Sehr gut
  • Hervorzuheben ist auf jeden Fall die Freundlichkeit des Personals und dessen Bemühung den Wünschen ihrer Gäste nachzukommen. Deshalb ist das auch die einzige Rubrik, die von mir 6 Sonnen erhält. Einzig die Besetzung der Rezeption erlebte ich als recht unterkühlt (Bis auf den Bellboy, netter Bursche.) Die Handtücher auf den Zimmern werden dreimal die Woche, die Bettwäsche einmal die Woche gewechselt. Wenn man mal eher ein frisches Handtuch oder einen neuen Kissenbezug braucht, kriegt man das natürlich sofort. Die Zimmer werden täglich naß gewischt, genauso wie die Nachttische, der Balkon bei Bedarf gereinigt und Waschbecken sowie WC täglich geputzt. Was die Reinigung angeht, sind die Perlen des Hotels wirklich sehr emsig und auf die Zufriedenheit der Gäste bedacht. Mittags schaut der Minibar-Boy vorbei um verbrauchte Getränke/Wasser aufzufüllen. Wer mehr Wasser benötigt kann von ihm jederzeit mehr bekommen oder gleich an der Rezeption bescheid geben, wieviele Halbliter-Flaschen er am Tag möchte. Wäsche- und Arztservice gibt es, Animation auch, zur Kinderbetreuung und den Fremdsprachenkenntnissen kann ich nichts sagen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Anlage befindet sich in einem geschützten Gebiet mit wunderschönen Wäldern voller Nadelbäume. Der Strand soll zwischen 600 und 700 Metern entfernt sein, doch unseren Versuch ihn zu finden gaben wir wegen des verworren Wegs und einsetzendem Regen auf. Gleich vor der Hotelausfahrt befinden sich zwei Kartentelefone (Karten gibts am Kiosk.), ca 20m weiter gibt es noch zwei. Dort befinden sich unter anderem auch ein Souvenirshop, einen Biergarten, sowie eine Apotheke. Den Rest konnte ich nicht ausmachen, da die Geschäfte geschlossen hatten. Vor diesen Geschäften befindet sich noch ein Geldautomat. Am selbigen Rondell halten die Dolmus nach Manavgat (2,25TL ca 15 Minuten) und nach Side (2TL ca 10 Minuten). Wer gerne mit dem Taxi fahren möchte, kann gleich nebenan zum Taxistand gehen. Generell steppt in dieser Gegend nicht der Bär (Vor allem nicht jetzt.). In Side (Na ja.), aber noch eher in Manavgat, findet man aber mit Sicherheit die eine oder andere Möglichkeit sich zu amüsieren. Wer auf Clubs und Diskos a la Bodrum und Marmaris steht, sollte lieber gleich dort ein Zimmer buchen. In Manavgat und Umgebung ist es eher ruhiger, gut geeignet zum Wandern oder für Archäologie-Interessierte. Wer nach Side fährt (Das Antike), kann von dort zu Fuß (Empfehlenswert wegen der Antiken Ausgrabungsstätten auf dem Weg dorthin) oder mit einem Shuttlebus ins Side der Neuzeit gelangen. Dort kann man gegen Gebühr das Amphietheater besichtigen, shoppen, auf einen Schluck oder Bissen einkehren sich den Apollontempel ansehen, am kleinen Hafen auf einer Bank Sonne tanken und einfach alles genießen. Ansonsten ist dort aber (Bis auf den einen oder anderen "Club".), tote Hose, da Side nun mal ein winziger Ort ist. Nichtsdestotrotz muß man höllisch auf diverse Motorisierte aufpassen, die wie ein Höllenfahrtskommando ständig an einem vorbeisausen. An Fußgängerwege wurde bisher noch nicht gedacht, also muß man der Gesundheit zuliebe die Augen offen halten. Da dort die Preise natürlich noch höher sind als sonstwo, sollte man seine Einkäufe auf größere Orte verschieben, solange man nicht etwas gesehen hat das man unbedingt haben muß. Und dann auch nur nach Verhandlung. Egal wie sehr einen die Händler mit Dackelblick und tödlich verwundetem Blick ansehen, es ist immer ein runterhandeln möglich. Und wenn nicht, sollte man es einfach lassen, da es sich nicht lohnt sein Geld bei so jemanden auszugeben. Manchmal genügt schon ein entschiedenes Weggehen auf Verhandlungsverweigerung um einen Händler umzustimmen. Manavgat ist da schon ein anderes Pflaster. Deutlich größer und lebendiger, bietet es von A wie Apotheke, bis Z wie Zoohandlung alles was das touristische Herz begehrt. Wer den Fast Food Kick braucht kann auch zu Burger King gehen. Auf dem großen Platz der in die Innenstadt führt, befindet sich ein künstlich angelegter Wasserfall mit Sitzmöglichkeiten und öffentlichen Toiletten. Bevor man diesen erreicht befindet sich auf der rechten Seite übrigens der Migros Supermarkt (Empfehlenswert für den täglichen Bedarf.). Wenn man weitergeht, erwartet einen das normale Sammelsurium an Geschäften: Apotheken, Imbissen, Restaurants, Bäckereien, Patisserien, Modegeschäfte, Schuhgeschäfte, Juweliere, Schneider, Supermärkte, Handyläden, Elektrofachmärkte, Banken, Haushaltsbedarf, Bastelbedarf und auf der anderen Seite des Manavgat Flusses der überdachte Basar, hinter dem auch zweimal die Woche der offene Lebensmittel und Non-Food Basar stattfindet. Bei Sifa Optik gleich am Anfang der Strasse kriegt man für 120TL (Momentan ca 48 Euro eine Lesebrille mit Gestell (!) in circa 1 Stunde angefertigt.) und bei der Nur Pastanesi (Ein Stück nach dem Burger King, gegenüber einer Schule.) super Börek, Baklava, herzhafte Snacks und sagenhafte Torten. Wer gerne auf Schleichwegen unterwegs ist, wird auch dort auf das eine oder andere Interessante Geschäft stoßen. Wer gleich am Anfang der Antalya Strasse (Hauptstrasse) zur Linken Seite abbiegt, wird z.B. noch einen weiteren Supermarkt, diverse Schneider und Geschäfte finden. Das einzige Geschäft mit dem ich schlechte Erfahrungen gemacht habe ist der "Manavgat Schuhbasar" (Manavgat Ayakkabi Pazari). Nachdem uns eine Rücknahme bei Nichtgefallen und Probetragen nur im Hotelzimmer zugesichert wurde, musste ich eine heftige Diskussion mit dem unfreundlichen und patzigen Besitzer austragen, der dann meinte, sie nähmen gerade um solche Diskussionen zu vermeiden nie Ware zurück (Entgegen der vorherigen Zusicherung.) und tut dann noch so, als wäre er sehr gnädig. Und zieht mir dann noch 9TL Mehrwertsteuer vom Kaufpreis ab, weil er meinte, er hätte die bei meinem Kauf ja schon an den Staat abgeführt und bekäme sie durch meine Rückgabe nicht wieder. Zähneknirschend gab ich nach um die vermaledeiten Schuhe loszuwerden und werden dort nicht mehr einkaufen gehen. Am Manavgat Fluß werden diverse Bootsrundfahrten, sowie Getränke usw in verschiedenen Cafes angeboten.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Januar 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Berna
    Alter:31-35
    Bewertungen:2