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Philipp (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2013 • 3-5 Tage • Strand
Das perfekte Rundumpaket zum Erholen
4,8 / 6

Allgemein

Von Außen sieht das Hotel sehr einladend und gepflegt aus und auch die Lobby ist sehr schick und elegant eingerichtet; die Rezeption ist leicht zu finden und links vom Eingang findet man eine der zwei gute sortieren Hotel-Bars; am Abend werden hier (auch auf die große Veranda draußen) Drinks und Knabbereien verteilt. Die Schiebetüren für den Zugang nach draußen, sowie die Fenster sind geputzt und alles ist offen und einaldend gestaltet. Die Flure, Korridore und Etagen sind stets sauber und gepflegt. WiFi gibt's in der Lobby und am Pool kostenlos; in den Zimmer hat man nur sehr sporadischen Empfang. Extrakosten sind mit Klimaanlage (4€ / Tag) und Mini-Tresor (1€ / Tag) verbunden. Die Zimmer sind - soweit wir das mitbekommen haben - alle gleich, mit Ausnahme von Familienzimmern. Die Flure könnten etwas freundlicher noch gestaltet werden (mehr Farbe, Bilder, etc.) aber ansonsten ist das Hotel im allgemeinen wirklich "gut". Der Empfang vom Handy ist in der ganzen Gegen gut und auch das Internet über W-Lan ist meist extrem zügig. Die Restaurants und Läden sind preislich sehr günstig und man bekommt viel für sein Geld geboten. Einen Abend habe ich mir in einem Lokal eine Portion Giros mit Kartoffeln bestellt. Dazu gab es frisches Brot und als Nachspeise einen Raki sowie ein Eis. Kostenpunkt: knapp 7€. Die Reisebegleitungen griffen zu überbackenem Feta mit Olivenöl (ca 3€), Thunfischsalat (ca. 4€) und Lammspieß (ca. 6€) und bekamen ebenfalls Nachspeiße und Raki. Cocktails schlagen fast überall mit moderaten 7€ zu Buche; meist unabhängig welcher Cocktail es ist. Im Hotel kosten die Cocktails, die wie erwähnt exzellent schmecken) meist um die 5€. Wir waren Ende Juli dort und es war jeden Tag strahlend blauer Himmel und um die 30° - da es wenige schattenspendende Bäume gibt, sollte man davon ausgehen, ununterbrochen der Sonne ausgesetzt zu sein. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist Pflicht und vor Ort recht teuer; man sollte also eigene mitbringen. Gegen Nachmittag weht meist ein starker Wind vom Meer her, der ggf. Handtücher am Strand, sowie eigene Sonnenschirme in Mitleidenschaft ziehen kann. Wer den berühmten "Red Beach" besuchen will oder die Höhlen am Strand erkunden möchte, benötigt dringend festes Schuhwerk, da man sich sonst überall Schürfwunden an den Füßen holt durch das kalkige Gestein. Die Strapazen lohnen sich aber, da sowohl Red Beach, als auch die Hippie-Höhlen wunderschöne Flecken bieten. Zum Red Beach sollte man recht früh aufbrechen, dann findet der Aufstieg im Schatten statt, was ihn sehr erleichtert. Da gegen Mittag die Touristen von der Nordseite anreisen, sollten man die Höhlen und den Strand ebenfalls früh aufsuchen, damit man in aller Ruhe die Natur genießen kann. Wer bei den Höhlen mutig genug ist und auch sich nicht scheut, einige Felsen zu bespringen, kommt über einen sehr schmalen Weg zu einem wunderschönen Plateau mit tollem Ausblick auf Strand und Meer - man sollte aber einen festen Tritt und keine Höhenangst haben. Es gibt keine Sicherungen oder Geländer und ein falscher Schritt kann böse Folgen haben. Wer es lieber gemütlich mag, der besucht am Abend die vielen Lokale. Besonders toll und berühmt ist das "Akouna Matata", das mit Live Musik und direkter Lage am Strand, sowie guten Drinks und leckerem Essen für ein gelungenes Rundum-Wohlfühlpaket sorgt. Vom Reiseveranstalter haben wir für 65€ p/Person einen Ausflug zur ehemaligen Piratenfestung Imeri Gramvousa und anschließendem Aufenthalt am legendären Strand von Balos gemietet, was sich aber trotz der spektakulären Landschaft zu einem furchtbaren Tag entwickelte: knapp 3 Stunden Busfahrt zum Hafen endeten damit, dass wir mit über 1000 anderen Touris auf einem recht kleinen Schiff zu den Insel geschippert wurden und dort unter Zeitdruck umhergescheucht wurden; dass von der Festung fast nichts mehr steht wurde genau so verschwiegen, wie die Tatsache dass der Ausflug einfach Überbucht war und man sich wie in einer Massenabfertigung gefühlt hat. Die Ausblicke waren grandios, aber es waren einfach zu viele Touristen und die Reisebegleiter hat man auch nie zu Gesicht bekommen, um Fragen zu stellen, so dass das Geld leider eine Fehlinvestition war; nicht wegen der tollen Orte, sondern einfach weil man nicht wusste, auf was man sich da einlässt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind klein, aber funktional: es gibt einen schnuckeligen Balkon mit etwas in die Jahre gekommenen Sitzmöglichkeiten, einen kleinen Fernseher, ein sauberes Bett mit härterer Matratze, sowie einen großen Kleiderschrank, wo man locker Klamotten für 4 Personen unterbringen kann. Ein Stuhl sowie ein Tisch und zwei Beistelltische mit jeweils einer Lampe komplettieren das Zimmer. Einen Kühlschrank findet man auch, der ist allerdings recht klein; es reicht aber für einige 1,5-Liter Wasserflaschen. Die Klimaanlage ist auch überall zu finden, kostet aber wie erwähnt 4€/Tag extra. Bei uns lag auch noch ein kleiner Fön in der Tischablage. Die Beleuchtung des Flurs ist ein wenig minimalisistsch ausgefallen. Einziger Kritikpunkt ist das Bad, das einfach unfassbar klein und schwach beleuchtet ist: die Duschecke ist gefühlte 80x80cm groß und es ist fast unmöglich zu duschen, ohne ständig am Duschvorhang zu kleben und/oder das Bad unter Wasser zu setzen. Zur Belüftung gibt es ein Klappfenster, das in einen Schacht mündet und durch das man in das Bad des Nachbarzimmers schauen kann; das Fenster war bei uns auch kaputt, weshalb man es nicht schließen konnte. Gefallen hat uns allerdings, dass das Bad trotzdem (wie auch das Zimmer) exzellent sauber war: die Toiletten waren tip-top, der Duschvorhang brand-neu und fast nirgends war Schimmel zu finden, außer am Waschbecken am Dichtungs-Silikon, weil dieses nicht optimal ausgetrocket war, als es gemacht wurde. Ansonten war im Kühlschrank noch ein wenig Schimmel zu finden, was uns aber auch schon in 4Sterne+ Hotels passiert ist. Trotzdem waren Zimmer und Bad "eher gut", weil es sauber und gepflegt war und man auch problem- und bedenkenlos barfuß laufen und sich im Bett wälzen konnte, ohne dass es knirscht oder der Staub aufgewirbelt wird. Nur warum die Duschecken so klein sind, will mir einfach nicht einleuchten. Achja, ein Hinweis noch: wie in fast allen Badezimmern in griechischen Gefilden darf man das Toilettenpapier nicht in die Toilette werfen, sondern in einen beistehenden Mülleimer; die Umgewöhnung dauert aber etwas.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Zuerst zu den Essensmöglichkeiten: In der untersten Etage gibt es einen kleinen Speißesaal für Frühstsück und Abendessen. An der Pool gibt es eine Paar, die tagsüber kleinere und größere Snacks, wie z.B. Sandwiches & Co. verkauft. Am Abend werden hier und an der bereits erwähnten Bar am Hoteleingang leckere Cocktails serviert. Tische, Besteck, Decken und der Boden sind dabei immer ordentlich und sauber und wir haben uns kein einziges Mal geekelt. Beim Frühstück kann man beherzt zugreifen, beim Abendessen kosten nur die Getränke etwas (Halbpension), z.B. ein großes Glas Cola kostet 2€. Worüber die Meinungen auseinander gehen ist die Qualität der Speißen. Das Frühstück ist (fast) immer gleich und man bekommt zwei Sorten Wurst und eine Sorte Käse aufgetischt; dazu kleine Croissants, verschiedene Brot- und Marmeladesorten, sowie Cornflakes, Milch und einige andere Kleinigkeiten. Da ich kein großer Frühstücker bin, war mir das komplett ausreichend; oft wurde sich aber über die nur zwei verschiedenen Wurstsorten beschwert, was aber - wie gesagt - für mich absolut kein Problem ist. Das Abendessen ist ein zweischneidiges Schwert. Ich habe vor allem Salate (Kraut, ...) erwartet, sowie landestypische Küche. Auf Grund der vielen deutschen Gäste und einiger Beschwerden, versucht man aber, hier bei den warmen Mahlzeiten auch auf den deutschen Gaumen zu achten, was nicht oft in einem Desaster endet, weil die Speißen einfach zu weichgekocht sind und nicht in das griechische Ambiente passen: während es am Salatbuffet Rot- und Weißkraut, Nudel-, grünen- und Kartoffelsalat, sowie sehr leckeres Tzatziki gab, wurden als warme Speißen Spagehtti Carbonara und Frikadellen aufgefahren. Nur an zwei Abenden gab es Fisch und extrem leckeres Lamm; worauf schon wieder "Gibt es Schnitzel?"-Beschwerden von einigen deutschen Gästen kamen, was mich persönlich unfassbar genervt hat. Als Ergebnis gab es dann wie oben erwähnt am Folgetag die Frikadellen. Speißen wie Giros oder Suflaki gab es in den 5 Tagen überhaupt nicht, was ich extrem schade fand und auch vom Fisch gab es nur diesen einen Tag etwas. So bleibt die Küche "eher gut", obwohl da noch viel Luft nach oben ist. Und liebe Gäste: wer in ein anderes Land fährt, soll doch bitte sich auch an die kulinarischen Gepflogenheiten gewöhnen; man wird doch mal eine Woche ohne Schnitzel auskommen können.


    Service
  • Sehr gut
  • Das Hotel ist in Familienhand und "lebt" absolut griechisch. Das bedeutet, dass man eine exzellente Gastfreundschaft genießt, alle wichtigen Personen solides deutsch und englisch Sprechen und man immer bemüht ist, es dem Gast so perfekt wie möglich zu machen. Zimmer können fast immer problemlos getauscht werden, wenn man mal ein Pflaster benötigt, wird einem sofort geholfen. Beschwerden nimmt man sich pflichtbewusst an und versucht diese sofern möglich zu beheben. Gerade für noch etwas jüngere Erwachsene sind die Söhne gute Ansprechpartner, wie zum Beispiel Michalis, der nicht nur exzellente Cocktails mixt, sondern auch gerne in persönlichen Gesprächsrunden dazu sitzt oder den DJ mimt. Wenn etwas Luft da ist, gehen auch gerne mal Raki oder Ouzo auf's Haus oder die Gäste dürfen sich ihre Cocktails mixen - das ist aber stark abhängig von den Gästen an der Bar und der Zeit, die gegeben ist. Etwas grimmig erschien mir die Mutter (?), die meist sehr still und stets mit ernster Miene an der Rezeption saß; doch wenn man Wünsche hat, ist sie immer hilfsbereit! Die Putzdamen sind etwas langsamer, als man das vllt. von anderen Hotels kennt, aber sie erledigen ihre Arbeit sehr gründlich und man fühlt sich immer wohl, wenn man in die gereinigten Zimmer kommt - auch hier alles "sehr gut", sofern man damit leben kann, dass die Mentalität auf Freundlichkeit, aber nicht auf "Pünktlichkeit" gemünzt ist: man sollte also bei "5 Minuten" nicht immer den Finger auf die Uhr legen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Der Flughafen liegt im Norden der Insel Kreta und so wartet nach Ankunft eine knapp 1,5-stündige Fahrt in den Süden nach Matala. Hier lernt man dann gleich, dass es auf Kreta keine richtigen Verkehrsregeln gibt. Die Fahrt wurde im Mini-Bus zur Zerreiss- und Magenprobe, was dank der vielen Serpentinen und der aggressiven Fahrweise dem Busfahrer zuzuschreiben ist. Die Rückfahrt in einem großen, deutschen Linienbus war da um einiges entspannter. Dafür entschädigt die Lage des Hotels zum Strand: knappe 300 Meter und man steht mit beiden Beinen im feinsten Kies-Strand und genießt einen sagenhaften Blick auf die Bucht von Matala. Der Kies ist dabei überwiegend extrem fein und steht einem normalen Sandstrand in nichts nacht. Aber Achtung: unbedingt Schuhe anziehen, denn ab Mittag ist der Sand unfassbar heiß und man kann sich tatsächlich die Füße verbrennen.Unmittelbar in der nähe vom Strand ist auch gleich der Ortskern von Matala, der mit gut sortieren Läden und Restaurants reichlich zum Shoppen und Essen einlädt: egal ob selbst hergestellter Schmuck, Souvenirs, Strandutensilien, Snacks, Weine oder Öle - hier gibt's fast nichts, was man nicht findet. Die Preise sind dabei stets günstig; mit Ausnahme der selbst angefertigten Schmuckstücke, was aber verständlich ist. Vor Ort gibt es auch Briefkästen und Bushaltestellen, aber die schauen dort nur sehr selten vorbei. Dennoch hat das Hotel eine "sehr gut"e Lage, die fast nicht besser sein könnte.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool der Anlage ist einigermaßen groß, verfügt über ein Sprungbrett und ist auch gut gepflegt. Der Poolbereich ist sauber, idyllisch und auch hier sehr sauber und ordentlich aufbereitet - Duschen; Liege und Sonnenschirme sind kostenlos und gut verteilt. Fitnessräume oder ähnliches gibt es allerdings nicht. Der Strand von Matala ist sehr sauber. Eine Liege kostet, wie ein fest montierter Sonnenschirm, 2€/Tag, die von einem herumlaufenden Mitarbeiter eingesammelt werden.. Man kann aber auch einen eigenen Schirm aufstellen; da in der Bucht gegen Nachmittag allerdings teilweise ein recht ordentlicher Wind herrscht, sollte der mitgebrachte Schirm allerdings ein wenig belastbarer sein. Am Strand selbst gibt es keine klassischen Freizeitangebote wie z.B. Bananenboot oder surfen, dafür kann man für 3€ die Höhlen der Hippies erkunden und über Berge und hänge klettern. Wer sich hier traut und einige größere Stellen erklimmt, bekommt einige Ausblicke auf die Bucht spendiert, die einem den Atem rauben. Am Strand selbst wimmelt es von kleineren Tavernen, Bars und Läden. Insgesamt ist die sportliche Unterhaltung daher eher mau, aber die Unterhaltung generell "eher gut", da man wirklich an jeder Ecke etwas findet, um für das eigene Wohl zu sorgen und die Zeit zu überbrücken.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Mehr Bilder(4)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3-5 Tage im Juli 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Philipp
    Alter:26-30
    Bewertungen:2