Das Matala Bay ist ein eher kleineres Hotel mit ca. 55 Zimmern, die auf 3 Etagen verteilt sind. Alle Zimmer sind als Zweibettzimmer ausgelegt und alle Zimmer sind mit Bergsicht. Nur kann man diese Bergsicht unterschiedlich interpretieren, denn einige Zimmer im 1 Stock haben nur einen mickrigen Ausblick auf die Strasse und den vor dem Zimmer liegenden Parkplatz. Auf der anderen Strassenseite gibt es noch eine Pension, die zum Hotel gehört. Dort befindet sich auch ein kleiner Supermarkt, der aber während unseres Auf-enthaltes nicht geöffnet war Das Hotel macht einen sauberen und gepflegten Eindruck, die Lobby ist großzügig angelegt und wurde – nach unserer Einschätzung – erst neulich mit viel Aufwand saniert und großzügig gestaltet. Es gibt ein Fernsehzimmer mit einer Riesenleinwand und einem Bildprojektor; es gibt Sat-TV mit einigen deutschen Sendern. W-LAN ist auch verfügbar, 1 h kostet 2 Euro. Ein Paket mit 10 Stunden ist für 10 Euro zu haben. Im schön angelegten Garten gibt es einen großen Pool, der jeden Morgen vom Chef eigenhändig gereinigt wird, Es gibt dort Liegen und eine Dusche, dazu überdachte Sitzgelegenheiten und einen Grill, der jedoch in unserer Urlaubszeit nie in Gebrauch war, weil es zu windig war. Im Untergeschoss befindet sich der Speisesaal, von dort aber ebenerdig zum Pool kommen kann. Da es immer sehr windig war, gab es immer nur im Saal Frühstück und Abendessen. Der Garten sieht sehr gepflegt aus. Den Garten und den Pool haben wir nicht benutzt, weil wir aufgrund bestimmter Vorkommnisse nicht allzu oft im Hotel sein wollten. Siehe Service. Leider war die Dame der Reiseleitung nur in der Lage, ihre Ausflüge anzupreisen und echte Hilfe war nicht zu erwarten. Besonders scheinen ihr die schweineteuren Ausflüge nach Santorini am Herzen liegen! Wir haben auch nur einen Ausflug bei ihr gebucht, da durch die 140 Euro unser Budget recht erschöpft war. Wir können das Hotel nur bedingt weiterempfehlen, denn mit dem Aufpreis von 140 Euro bekommt man in anderen griechischen Hotels bereits „All Inklusive“ auf ganz gutem bis sehr gutem Niveau! Letztes Jahr war ich auf Rhodos zu einem ähnlichen Preis, aber mit AI! Zudem fühlten wir uns einfach komisch behandelt, was am Anfang die Urlaubsfreude extrem getrübt hat. Eine Antwort des Reiseveranstalters steht im Moment noch aus. Ich empfehle das Hotel trotzdem weiter, denn alles andere war ja in Ordnung!
Alle Zimmer sind als Zweibettzimmer ausgelegt und alle Zimmer sind mit Bergsicht. Nur wird diese „Bergsicht“ unterschiedlich interpretiert, denn einige Zimmer im 1. Stock haben nur einen mickrigen Ausblick auf die Strasse und den vor dem Zimmer liegenden Parkplatz. Diese 3 Zimmer im 1. Stock dienen in der Regel als Einbettzimmer, eines dieser Zimmer ist winzig und dunkel, eine Art Kemenate. Als Zimmer kann man das nicht bezeichnen. Warum dieses Zimmer immer wieder an Einzelpersonen vermietet wird, ist ein absolutes Rätsel. Dort kann man es keinen Tag aushalten, zudem der Ausblick SEHR eingeschränkt ist; man sieht eigentlich nur die Autos auf dem Parkplatz und etwas von der Strasse davor. Die Zimmer haben alle entweder ein großes Doppelbett oder zwei Einzelbetten. Dazu einen großen Schrank, einen Teil mit Fächern und einer Tür davor. Daneben noch ein gro-ßer offener Teil mit einer Kleiderstange, wo man Sachen aufhängen kann. Im Bad die übliche Ausstattung, leider etwas wenig beleuchtet, aber immerhin mit neuartigen Stromsparlampen. Leider fehlte in beiden Zimmern der Duschvorhang, so dass nach jedem Duschen eine ziemliche Überschwemmung herrschte und auch große Rutschgefahr auf den Fliesen. Im Supermarkt haben wir dann einen Putzlappen gekauft, der die größte Nässe aufgesaugt hat. Der Mietsafe, der Kühlschrank und die Klimaanlage kosten leider extra. Der Safe 5 Euro die Woche, der Kühlschrank 3 Euro pro Tag. Bei der Klimaanlage wohl auch 3 bis 5 Euro am Tag. In anderen Drei-Sterne-Hotels ist das alles zu diesem Preis und - vor allem wegen der 140 Euro Extra - inklusive!
Wir waren mit der gebuchten Halbpension sehr zufrieden. Zum Frühstück und Abendessen gab es immer Buffet. Es gibt ein reichhaltiges Frühstück mit Müsli, jeweils eine Sorte an Wurst und Käse, dazu frisches griechisches Brot mit Marmelade, Honig und Quark. Sehr lecker! Man konnte das Brot auch toasten. Dann schmeckte es noch besser. Manchmal gab es auch Extras von Form von Pancakes oder Rührei, aber nicht an allen Tagen. Das Abendessen war anfangs etwas monoton und sehr hühnchenhaltig, mit vielen Knochen, so dass das Essen keinen Spaß machte. Nach einigen Tagen wurde es besser. Es gab aber immer 2 unterschiedliche typisch griechische Gerichte, dazu viele frische Salate mit einem ganz tollen Tsatsiki. Leider war die Auswahl an Desserts IMMER auf Wasser-melonen, Äpfel, Orangen und Mispeln beschränkt. Etwas Pudding oder etwas Kuchen hätte sicher nicht geschadet. Daher gibt es hier Punktabzug für das Dessert. Die Getränke werden direkt beim Personal bestellt und man kann es auch direkt oder aufs Zimmer anschreiben lassen. Erst am nächsten Tag bezahlen ging auch, weil es manch-mal kein Wechselgeld gab. Die Atmosphäre war aber nur manchmal freundlich.
Nun kommen wir zu dem Punkt, der uns am meisten gestört hat: Guter Service ist einfach anders. Wir sind ja zu zweit angereist und hatten laut Buchung 2 Einzelzimmer (EZ=DZ) mit Bergsicht gebucht. Beim Einchecken wurde uns gesagt, dass wir ein gutes und ein nicht so gutes Zimmer bekommen würden und den Balkon ja gemeinsam nutzen könnten. Das nicht so gute Zimmer entpuppte sich als kleiner winziger, extrem dunkler Raum von max. 15 qm ohne(!) die Sicht auf die Berge, dafür auf den Parkplatz des Hotels. Und ohne Balkon. Das andere Zimmer war etwa 25 qm groß mit schönem Ausblick auf die Berge und mit einem Balkon. Nach der Reklamation meiner Mitreisenden konnte sie zwar das Zimt-Zimmer tauschen, musste aber einen Aufpreis von 140(!) Euro zahlen, um in das Zimmer mit Balkon zu kommen. Das wurde uns so erklärt, dass wir ja die Kategorie „Bergsicht“ gebucht hätten und eben nicht mit Balkon! Das würde ja nicht auf dem Voucher stehen! Und die Zimmer mit Balkon seien teurer. Als großzügige Geste ist es dann, ein Zimmer mit Balkon zwecks gemeinsamer Nutzung anzubieten. Das Alles hat uns schwer geärgert, ein Insistieren bei der Reiseleitung brachte als lapidar-re Antwort nur: „Ich kenne das Problem mit der Bergsicht!“ Eine echte Frechheit! Daher waren wir dann im Laufe der 14 Tage wenig an der Hotelbar, eigentlich nur einmal, weil wir an dem Abend etwas müde war und auch weil wir eben schon 140 Euro Trinkgeld gegeben hatten. Offenbar scheint das aber eine Masche zu sein, denn dieses Zimmer wird offenbar jedem Einzelreisender gezeigt, der dann gerne den Aufpreis zahlt, um ihn ein anderes Zimmer zu kommen. Einem anderen Gast ist es passiert, dass er dann in ein moderndes Zimmer kam und dies aber nicht mehr tauschen konnte. Dieses Zimmer war die ganzen 14 Tage NICHT vermietet, denn die Tür stand immer auf. Man kann sich aber auch auf einen anderen Standpunkt stellen, vielleicht hat das tatsächlich der Reiseveranstalter verbockt, wenn es denn die Kategorie "Bergsicht mit Balkon" tatsächlich geben sollte. Da wir keinen Katalog haben, kann das sein, muss aber nicht so sein. Auch mit anderen Reklamationen wurde komisch umgegangen, eine Frau hat immer nur 10 Minuten Strom im Zimmer, dann fiel dieser immer aus. Offenbar konnte sie das Zim-mer tauschen, aber wir haben das alle mitbekommen, weil darüber sehr lautstark mit dem Chef im Gang debattiert wurde. 2 Tage später tauchte genau die gleiche Problematik mit einem anderen Gast auf. Auch wieder lautstark, diesmal mit der Chefin. Ansonsten wurden die Zimmer immer ordentlich geputzt, bis auf Sonntag, da war eine Pause. Alle 3 Tage gab es frische Handtücher und die Bettwäsche wurde 3x gewechselt in den 14 Tagen.
Das Hotel liegt wenige Gehminuten vom Strand und dem Ortskern entfernt. Die Wege zum Strand sind sehr schön angelegt. Kurz vor der Absperrung kommt auch die Bushalte-stelle, wo der Bus allerdings im Mai nur 3x täglich abfährt. Der Transfer hat auf der Hin-fahrt von Irakleio ewige 3 Stunden gedauert, davon eine Stunde Warten auf dem Flughafen Parkplatz, weil dessen Kapazität nur für wenige Busse ausreicht. Auf der Rückfahrt ging das mit 75 Minuten ganz fix. Der Strand ist recht angenehm und übersichtlich und wird links und rechts von Felsen eingerahmt, rechter Hand finden sich die Felsengräber/Wohnungen. In Matala selbst gibt es viele kleine Läden und Einkaufsmöglichkeiten, auch viele Tavernen und Strandbars, hier hilft oft ein Preisvergleich oder eine gute Beobachtungsgabe, wo die andere Touristen hingehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt hier keine Animation und kein Sportprogramm, was ich persönlich ganz toll finde. Im Pool waren wir aufgrund der Nähe zum Meer nie.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andreas |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 16 |


