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Jürgen (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2012 • 2 Wochen • Strand
Empfehlenswert mit einigen Abstrichen
5,3 / 6

Allgemein

Die Hotelanlage hat uns vor allem durch seine Weitläufigkeit gefallen. Wir haben etwas abseits (ca. 60m) vom Haupthaus entfernt in einem zweistöckigen Haus mit Terrasse gewohnt. Zwischen den vielen Süß- und Meerwasserpools gab es sehr viel Grün und um diese Jahreszeit noch sehr viel blühende Gewächse. Die Anlage selbst wurde von Früh bis Abend immer sehr gut gepflegt. In den Zimmern fand man zwar immer mal wieder ein paar nicht erwischte Schmutzecken, aber uns war es doch viel wichtiger, wenn die Hotelanlage in Schuss war. Das Publikum war sehr gemischt. Russen, Holländer, Israelis, Engländer und auch ab und an ein paar Deutsche prägten ein recht buntes Bild. War schön so. Von der Altersstruktur war fast alles vertreten. Aber auch das hat uns überhaupt nichts ausgemacht. Wir wollten ja keine Rentnerfahrt erleben. Wer sich ein Bild von dieser schönen Hotelanlage machen möchte, der sollte sich über YouTube ein paar Videos vorher anschauen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Es gab wohl sehr unterschiedliche Größen an Zimmern. Wir hatten ein sehr geräumiges Zimmer in der zweiten Etage mit einer großen Terrasse mit Blick auf das Meer. Ganz prima. Klimaanlage hat funktioniert, wenn anfangs auch ab und zu mal der Strom ausgefallen war. Dann schaltete sich aber sofort das Notstromaggregat ein. Also auch alles kein Problem. Den Safe haben wir genutzt. Kostet 2€ pro Tag. War ein Muss für uns. Fernseher mit ein paar deutschen Sendern war für uns nicht allzu wichtig. Das Badezimmer war groß und hatte sowohl Dusche als auch eine Badewanne. Separat also. Wie schon gessagt, jeden Tag frische Handtücher.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Natürlich gab es fast jeden Tag das Gleiche, aber wer isst auch jeden Tage das gesamte Angebot. Es gab asiatisch, russisch, italenisch, griechisch und und und. Die Buffets waren ständig und reichlich gefüllt. Wir sind sowohl zum Frühstück als zum Abendbrot immer satt geworden. Beim Abarbeiten der zusätzlichen Kilos nach dem Urlaub brauchten wir sehr lange. Lag sicher auch daran, dass es für unsere Begriffe viel zu viel Süßes gab. War aber auch lecker. Zweimal konnten wir ins Restaurant unten am Meer reserviert Essen gehen. Einmal italienisch und einmal gab's ein Fisch-Menü. Zwischendurch konnte man zu Mittag in Haupthaus ordentlich zu Mittag essen oder an einem Pool die Grillbar aufsuchen. Kaffe, Tee und Kuchen gab es Nachmittags auch. Getränke gab es an jeder Ecke. Und Eis in Tüten. Was will man mehr? Einziger Kritikpunkt war, dass man Abends nicht ganz mit dem Abräumen hinterherkam.


    Service
  • Gut
  • Das Personal war sehr freundlich. Zumindest fiel uns nichts Negatives auf. Wer Englisch kann, der ist überall gut über die Runden gekommen. Aber an der Rezeption gab es mit der deutschen Sprache überhaupt keine Probleme. Da wir keine Beschwerden hatten, mussten wir diesbezüglich keine Erfahrungen machen. Die Zimmer wurden täglich gereinigt und Handtücher gab es jeden Tag frisch. Hätte meines Erachtens nicht sein müssen. Die Pooltücher konnte man jeden Tag umtauschen. Überhaupt kein Problem. Wer kleine Kinder hatte, konnte diese auch gern in die Obhut der Animateure geben. Ob sie dort gut aufgehoben waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denke schon.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wir nutzten das All-In-Angebot, da das Hotel sehr abseits von anderen Orten und somit Hotels entfernt liegt. Dadurch war die Lage sehr ruhig, aber man benötigte schon einen fahrbaren Untersatz, wenn man das touristische Abendleben von Kreta unbedingt benötigte. Wir eigentlich nicht. Ein paar hundert Meter zu Fuß am Wasser entlang und man stieß auf das Ötchen Milatos Beach. Wer wollte konnte dort gern in eine der Tavernen einkehren. Ab und zu war dies auch ein Ziel unserer Spaziergänge. Damit ist auch schon gesagt, das die Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten im Wesentlichen auf das Hotel beschränkt blieben. Hat uns aber auch nicht gefehlt. Drei Tage mit dem Mietauto haben uns auch die Umgebung durch die östliche Bergwelt Kretas nahegebracht. Hat uns gereicht. Der nächtliche Rummel, zum Beispiel am letzten Mietwagen-Abend in Malia, hat uns gereicht. Da genossen wir wir lieber die Ruhe des Hotels. Vom Flughafen ist das Hotel ca. 1,5 Stunden entfernt. Wir waren die Letzten, die mit dem TUI-Bus abgesetzt wurden. Auf der Rückfahrt zum Flughafen hatte das aber den Vorteil, dass wir uns im Bus die besten Plätze aussuchen konnten und damit das Panorama der Insel noch einmal richtig genießen konnten. Organisierte Ausflüge gab's von den Reiseanbietern durchaus. Wir begnügten uns mit der Eigeninitiative mittels eines kleinen modernen Mietwagens und erkundeten den östlichen Teil Kretas selbst. Der Westen kommt ein anderes Mal dran. Zum Beispiel die Palastanlage von Knossos und die Hochebene von Lassithi waren unsere Reiseziele. Ansonsten fanden wir diese individuellen Fahrten durch die Bergwelt erholsamer als die organisierten Busreisen. Das Hotel hat einen eigenen Strand. Neben den vielen Pools. Alles gut zu Fuß erreichbar. Platzprobleme gab es überhaupt keine. Nur wer unbedingt jeden Tag seine Liege wiederhaben wollte, musste eben diese mittels Handtuch markieren.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Auf die aufgesetzte Animation haben wir eh keinen Wert gelegt. Wir wollten eigentlich mehr unsere Ruhe. Wer aber wollte, konnte am Strand Beach-Volleyball spielen oder an einem speziellen Pool beim Wasserball sich austoben. Abends war Kinder-Disko und Erwachsenen-Bespaßung. Na ja, wir haben ab und zu mal reingeschaut. War ganz unterhaltsam. Angenehmer war im Haupthaus die Piano-Bar, hier gab's die Getränke nur gegen Bares. Und das nicht zu knapp. Musste man aber nicht. Man konnte sich auch einfach nur hinsetzen und dem Gesang des Alleinunterhalters zuhören oder zu seiner Musik tanzen. War ganz toll. Das war dann eher unser Ding. Da auch wir Internet-süchtig sind, haben wir uns auch zu diesem Thema kundig gemacht. Es gibt einen Internet-Raum mit einigen PC's, mit denen man gegen Gebühr im Internet herumsurfen konnte. Oder eMails schreiben. Eine weitere Möglichkeit war, dass man für sein eigenes Internet fähiges Gerät (iPad und Co) WLAN-Zugriff buchen konnte. Das ging stundenweise (3€ pro Stunde), tageweise oder auch eine ganze Woche lang. Ich glaube 30€ die Woche. Wir haben mal eine Stunde genutzt, um alle vorher geschriebenen eMails an die Verwandten und Bekannten abzuschicken. Das waren uns die 3€ wert. Allerdings ist der WLAN-Zugang fast nur in der Nähe der Rezeption möglich. Kein Problem. Es gab wohl 5 Pools. Süßwasserpools und Meerwasserpools. Getrennt für Aktion und für ganz Stille. Es gab Kinderpools mit Rutschen. Den stillen Pool haben wir am Meisten genutzt. Keine Kinder und Bewirtung durch den Barkeeper des Pools mit leckeren Säften, Bier, Wein und Kaffee. Es gab keine Beanstandungen bezüglich belegter Liegen. Man konnte überall einen freien Platz finden. Aber es gab eben auch anspruchsvolle Urlauber, die immer wieder die gleiche Liege haben mussten. Alle Liegen hatten schöne große Sonnenschirme. Wer wollte, konnte auch eine der vielen Liegen am Meer benutzen. Kein Problem mit dem Platz. Klar, wer erst zu Mittag kommt, ... Der Anblick der Mauer im Meer, die wohl dafür sorgen sollte, dass der Strand durch die Brandung erhalten bleiben sollte, war etwas gewöhnungsbedürftig. Da haben wir schon schönere Lösungen gefunden. Auch auf Kreta.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jürgen
    Alter:56-60
    Bewertungen:4