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Jana (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Dezember 2012 • 3-5 Tage • Sonstige
Wir nahmen an einem Gäste-Erziehungs-Kurs teil
3,6 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Eher schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Eher gut

Panorama-Berghotel Wettiner Höhe, Seiffen, 23.-27.12.2012 3 Pärchen und eine Familie mit 2 Kindern (15 und 12 Jahre) Positiv: - sehr schönes Hotel von der Lage her und die Ausstattung - gern nutzten wir die Sauna - Sauberkeit und Qualität des Essens waren nicht zu beanstanden, ein wenig Pfiff bei den Speisen wäre bei den 4 Sternen des Hotels zu erwarten gewesen. - Zimmer ruhig und funktional eingerichtet - Fackelwanderung und Hutzenabend waren ein schönes Angebot, dass wir gern nutzten - für die Bescherung konnten wir den Fernsehraum nutzen und hatten Ruhe und ein schönes Ambiente. Kritikpunkte - Auf unseren Reisedokumenten stand leider nicht, ab wann Check-in ist, so dass wir nach einer anstrengenden Fahrt, 12:30 Uhr ankommend, eine Stunde auf unsere Zimmer warten mussten. Unsere Bitte, doch einmal nachzufragen, wurde mit den Worten abgelehnt: „Dann bringe ich sie aus dem Tritt. Sie sind gerade so im Schwung.“ - Die steile Einfahrt und der Weg vor dem Hoteleingang waren nicht geräumt. Es herrschte Tauwetter, so dass alles sehr glatt war. Als wir nach dem Beziehen der Zimmer einen Spaziergang zum Ort machen wollten, hatten wir große Angst, auszurutschen und kamen nur schwer den Berg hinauf. - Zum 1. Abendessen sollten wir 17:45 Uhr erscheinen, damit die Bestellung der Getränke möglich ist. (Die Bestellung konnten wir trotzdem erst ca. eine halbe Stunde später aufgeben.) - Als unser Tisch noch nicht mit allen 10 Personen (erst 7 Personen waren da, die beiden Kinder und die Mutter hatten sich verspätet) besetzt war, lief die Kellnerin an unserem Tisch mit der Bemerkung „es sind ja noch nicht alle da“ vorbei. Wir konnten ihr dann klar machen, dass wir trotzdem schon Durst hatten und wussten, was wir wollten und zum Teil auch schon von den Fehlenden. - Auf den eingedeckten Tischen lagen nur die Weinkarte, keine Getränkekarte, auf Nachfrage wurde erklärt, es gebe alles, zum Teil auch aufgezählt. Den Preis erfuhren wir erst beim Bezahlen (wobei wir zum Anschreiben aufs Zimmer uns zur Bar begeben mussten und sich dort mitunter eine Schlange bildete.) - Wir bestellten eine Flasche Wasser. Es kam eine Flasche Medium. Als wir nun uns berichtigten, wir möchten stilles Wasser, wurden wir belehrt: „Das müssen Sie doch sagen. Ich bringe sonst immer medium.“ Die Flasche war noch zu, eine Belehrung wäre also nicht nötig gewesen. Aber ähnliches passierte uns immer wieder. - Das abendliche 3-Gang-Menü dauerte (auch die nächsten Tage) geschlagene 3 Stunden, was nicht zu verstehen war, denn es gab eine kalte Vorspeise, eine Suppen und dann eine warme Mahlzeit – vor allem am ersten Abend nach der Anreise war dies doch sehr ermüdend für uns. - Beim Servieren wurde so getan, als ob die Kinder eigentlich was anderes erhalten sollten, was wir befremdlich fanden, da sie sichtbar schon Jugendliche und keine Kleinkinder mehr sind, die vielleicht wirklich eher Spagetti oder Pommes am liebsten essen. - Bei der Fackelwanderung gab es schöne Laternen und die Führung durch den abendlichen Ort sehr schön. Die Gruppe war leider etwas sehr groß, aber der einsetzende Regen dezimierte uns dann. Vorab gab es nur Glühwein (schöne Idee) und keinen alkoholfreien Punsch. Auch nicht auf Nachfrage. („Müssen wir mal in der Küche fragen.“ Dabei blieb es, jedenfalls hörten und sahen wir nichts mehr zu dem Thema.) - Saunatücher gab es nach 2 Tagen nicht mehr an der Rezeption und keine anderen neuen Handtücher, wir sollten unsere vom Zimmer nehmen. - Als wir eine Weiß- und Rotweinflasche bestellten, wurde auf unsere Frage, ob wir denn für die Weißweintrinker nicht Weißweingläser erhalten könnten, spitz geantwortet: „Ja, dann schmeckt der Wein ganz anders.“ Die Rotweingläser wurden nicht gegen Weißweingläser gewechselt. - Das traditionelle Neunerlei des Erzgebirges wurde am Heiligabend serviert. Dazu lag auf den Tischen eine Erklärung, was jede Speise bewirken soll, alles sehr schön gemacht. Aber auch hier wieder Schönheitsfehler: Die Linsensuppe gab es bereits am Vortag (warum erschloss sich uns nicht), also gab es nun eine andere (sonst ja nicht schlimm, aber hier gehört sie nun einmal zum Neunerlei.). Die angekündigten Heidelbeeren gab es gleich gar nicht. Mehrere Gäste verließen nach den üblichen 3 Stunden wütend den Saal, andere warteten und sprachen die Mitarbeiter an, so dass nach einer Weile als Ersatz Heidelbeerschnaps gereicht wurde. - Einmal war für 3 Personen an unserem 10er Tisch kein Dessertbesteck eingedeckt. Nachdem wir 3 Mal nachfragten, kam es endlich nach den ersten Gängen mit der Bemerkung: „ Da hat wohl jemand das falsche Besteck abgegeben.“ - Auf unsere Nachfrage, wie der Hutzenabend abläuft, wurde klar, dass der Serviceleiter nicht wusste, was ein Hutzenabend ist. Er sei nicht aus der Gegend. Aha. Wir hatten erwartet, dass die Gäste etwas über das Erzgebirge erfahren und nicht die Gastgeber. (Hutzen = auf Besuch gehen. An den langen Winterabenden sparten die zu Hutzen Gehenden in ihrer eigenen Wohnung für diesen Abend Licht und Heizung und bei der gemeinsamen Arbeit konnten sie die Eintönigkeit und die Müdigkeit besser überwinden. Es hätte also sein können, dass auch Handarbeiten wie Klöppeln oder Schnitzen gezeigt werden.) - Trotz der Schilder, man möge Handtücher nur auf den Boden legen, wenn man sie wechseln möchte, wurden sie nicht gewechselt, sondern einfach aufgehoben und auf die Ablage gelegt. Fazit: Das Personal machte einen ungeschulten Eindruck. Wir hätten uns mehr Leute gewünscht, denn die eingesetzten hatten alle Hände voll zu tun und waren nicht in der Lage, vor allem abends den Betrieb zügig zu absolvieren. Wir hatten das Gefühl, an einem Gäste-Erziehungs-Kurs teilzunehmen, so oft, wie wir belehrt oder schnippige Antworten bekamen. Das war schade, denn eigentlich war das Bemühen und viele schöne Ideen zu erkennen und es tut dem Ruf des Hotels nicht gut.


Zimmer
  • Eher gut
    • Zimmergröße
      Eher schlecht
    • Sauberkeit
      Eher schlecht
    • Ausstattung des Zimmers
      Eher gut

    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Eher schlecht
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Eher schlecht
    • Essensauswahl
      Eher schlecht
    • Geschmack
      Eher schlecht

    Service
  • Eher schlecht
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Schlecht
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Eher schlecht
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Eher schlecht

    Familien
    • Familienfreundlichkeit
      Eher schlecht

    Lage & Umgebung
  • Gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Gut

    Aktivitäten
  • Eher gut
    • Freizeitangebot
      Eher gut

    Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:3-5 Tage im Dezember 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jana
    Alter:46-50
    Bewertungen:5