- BehindertenfreundlichkeitEher gut
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher schlecht
Im Mai 2015 flogen wir kurz entschlossen im Zuge eines Last Minute Angebotes und einer akzeptablen Weiterempfehlungsrate in dieses Hotel mit direkter Strandlage in die Dominikanische Republik. Das RIU Merengue ist aufgeteilt in 2 Hotels (Garden und Village) Das Village ist nur in den Wintermonaten geöffnet und war im Mai geschlossen. Der Pool des Village Bereiches darf aber genutzt werden. Das Nachbarhotel ist das RIU Bachata, dessen Pool auch mitbenutzt werden darf. Dementsprechend stehen dem Hotel 68 Häuser mal 8 = 544 Zimmer zur Verfügung. Das standard Doppelzimmer ist ausreichend groß hat eine Terasse oder einen Balkon. Ein eher kleines Bad mit einer recht kleinen Badewanne. Zudem bietet das Hotel 3 Bars, 1 Buffetrestaurant, 1 Snackbereich am Pool, 1 Lobby in der WLan 90min kostenlos zur verfügung gestellt wird, 1 Theater für Abendanimation sowie 1 Disco und 1 Casino die sich die 3 Hotels teilen. Das RIU Merengue ist ein Clubhotel, also Animationsteam inklusive. So weit so gut hört sich das alles ganz gut an... wenn das Wörtchen wenn nicht wär´. Ich weis garnicht genau wo ich anfangen soll... 1. Zimmer Die Terassenmöbel sind billigste Plastikstühle die sich bei 90kg schon so verbiegen das man Angst hat, das sie zusammenbrechen. Der Fernseher bietet 2 deutsche Programme die sowas von unscharf sind das einem nach 2 Minuten gucken die Augen tränen. Die Badewanne ist so klein, das einem ständig der billige Duschvorhang am Leib klebt wenn man ihn benutzt. Das Leitungswasser riecht des öfteren schon mal faulig. Der Kühlschrank der regulär jeden zweiten Tag frisch befüllt werden sollte wird maximal jeden vierten befüllt. 2. WLan in der Lobby Das kostenlose WLan ist so dermassen gedrosselt oder überlastet, das es kaum nutzbar ist. Möchte man dies ändern kann man aber gerne seinen Zugang mittels eines Internet Tickets erweitern. Das Ticket kostet dann für 30min glatte 5$. Wenn das mal keine Abzocke ist. 3. öffentliche Toiletten Es gibt zwei öffentliche Toiletten für das ganze Hotel (bemerke ... 544 Zimmer also bis zu 1000 Personen). Je eine am Buffetrestaurant und eine an der Snackbar. Diese sind zu Essenszeiten und kurz danach sowas von überbelegt, besonders bei den Damen, das man entweder 15min Wartezeit in Kauf nimmt oder doch besser die Zimmer aufsucht. 4. Pool Ich habe bisher noch in keinem Hotel einen so lieblos gestalteten Pool gesehen wie den vom Merengue Garden. Aber sehen wir mal von der Optik ab... Der gesamte Bereich um den Pool herum, ist mit Liegen nur so gepflastert, das es schon fast weh tut. Der Pool ist für die größe des Hotels viel zu unterdimensieniert. Die Poolregeln werden nicht im geringsten umgesetzt... Jeder 3 Gast nimmt Luftmatratze oder Luftkissen oder Bälle mit in den Pool, dementsprechend voll ist der Pool. Zusätzlich füllt er sich noch mehr, da eine Hälfte wärend der Animationszeit von den Animationsspielen belegt wird. Essen und Getränke werden konsequent mit an den Pool genommen sodass einem auch schon mal ne Fritte beim Planschen in den Weg gerät. Die Lautstärke am Pool ist aufgrund der hohen Anzahl der Liegen und der Lautstärke der Animation nicht im geringsten für Erholungszwecke zu empfehlen, 5. Restaurants/Essen Da kann man aufteilen... - Die Themenrestaurants: täglich wechselnd italienisch oder Steak a la carte die morgens reserviert werden müssen. Das Essen ist Okay, kann aber keinem richtigem a la Carte Restaurant das Wasser reichen. Essen Outdoor. Vorspeise ist ein offenes Buffet, welches aber aufgrund der geringen Anzahl der Gäste recht gepflegt ist. -die Snackbar Mittagstisch: Das ist das erste NoGo. Sage und schreibe 3 Wochen jeden Tag das selbe Essen in Form eines ungepflegten offenen Buffets. Ungepflegt deshalb, weil es niemanden interessiert wo er die Kelle mit dem Ketchup oder der Mayo hineinsteck. So kommt es vor, das der Reis in den Nudeln liegt, die Fleischsoße im Gemüse (Angenehm für die Vegetarier unter uns) oder halt das Gemüse im Fisch. 3 Wochen !!! Jeden Tag . ich zähle mal die Schalen auf die es gab, in Reihenfolge, die konnte ich nach dem 5. Tag vorhersagen. 1. Reis weis (Jeden Tag) 2. Bohnen rot (Jeden Tag) 3. Linsen Braun (Jeden Tag) 4. Nudeln weis (Jeden Tag) 5. zerhackte fettige Schweinebeine in Soße (ab und an abwechslung mit Schweinerippchen in der selben Soße) 6. halbgare Kartoffeln (jeden Tag) 7. Hamburgerscheiben sehnig und knorpelig (Jeden Tag) 8. Gummiwürstchen rot (Jeden Tag) 9. Hamburgerscheiben mit Käse (Jeden Tag) 10. 2 verschiedene Pizzen die beide gleich eklig schmecken (jeden Tag), aber Pizza hab ich in der Karibik noch nie ne gute gegessen 11. zerhackte Hähnchenteile aus dem Ofen (jeden Tag) 12. Reis mit zerhackten Hähnchenteilen (jeden Tag) 13. Fisch , entweder Bresen oder Seehecht 14. eine Gemüsesorte, meist Kohl oder Möhren 15. matschige Pommes (jeden Tag) Eine Salatbar mit Salaten zum selbst zusammenstellen (spätestens nach 10min brauchte man sich aber nur noch aus einer Schüssel bedienen, da sich eh alles miteinander vermengt hat) Die Obstbar war noch am reichhaltigsten mit Maracuja (täglich) sowie Ananas und Wassermelone wechselweise mit Papaya und Melone. Daneben wurden dann noch 3-4 kleine Kuchenstücke angeboten die sich nach 10min genauso vermengt haben wie die Salatbar. Ein Geträngespender der regelmäßig leer ist, keine Kohlensäure hat oder an dem keine Gläser stehen weil sie nur marginal aufgefüllt werden. - Das Buffetrestaurant: ein einzelner "riesiger Saal" nich im geringsten unterteilt, in dem eine Bahnhofsatmosphäre noch als angenehm bezeichnet werden darf. Das ist das zweite NoGo. Ich arbeite in einer Fabrik, die bessere Kantinen für seine Arbeiter anbietet. Wenn man nicht geradde einen Fensterplatz hat kommt man sich vor wie in einer besseren Gefängnisskantine. Die Angebotsstände für die verschiedenen Speisen sind so knapp bemessen , das regelmässig Schlangen bis zu 30m entstehen die einen dazu veranlassen so früh wie möglich essen zu gehen. Die Lüftung beschränkt sich auf ein paar schwache Ventilatoren und spätestens nach 5 minuten fängt man an das schlechte Essen wieder auszuschwitzen. Ist das Frühstück noch ein halbwegs gutes Kontinentales Frühstück, so beschränkt sich das Mittagessen genauso wie die Snackbar auf jeden Tag das gleiche. Das Abendessen wird auch in Buffetform serviert, unterscheiden sich nur insofern vom Mittagessen, das es zu den Nudeln auch noch Nudeln in Soße gibt, einen Braten oder Fisch extra und 2 fertige Salate (Nudel oder Kartoffel) auch hier entstehen die gleichen Schlangen beim Essenholen. Alle 2-3 Tage wird das ganze durch einen Themenabend abgerundet, dann gibt es Sushi (asiatisch), Burritos (mexikanisch) oder Yucca (Karibisch) extra. 6. Bars Hier wird gepunktet, es stehen 3 Bars zur Verfügung in denen Cocktails und Getränke ausgeteilt werden. Das Personal ist so schnell das es tatsächlich schafft dem Ansturm gerecht zu werden. Die Cocktails schmecken meistens ganz gut. Nur die Cocktails die schon vorbeitet in den Slushmixern vor sich hin mixen, die kann man wie gewohnt vergessen. 7. Strand Mittelfeiner Sandstrand nur mit Palmen als Schattenspendern, was ich persönlich auch gut finde (keine Sonnenschrime), die Liegen sind größtenteils durchgelegen, aber man kann sie noch benutzen. Im Wasser sollte man vorsichtig sein, da nach 10m ein felsiger Boden anfängt, der sehr viele See-Igel beherbergt (selbst gesehen beim schnorcheln). Wenn man also nicht wie einige andere Hotelgäste mit Krücken und verbundenem Fuß herumlaufen möchte, sollte man sich Surfschuhe oder ähnliches mitnehmen (gibts in der Hotelboutique für rund 10$). Man sollte versuchen sich eine windgeschützte Ecke zu suchen, da man ansonsten schon mal gesandstrahlt wird, wir hatten die 3 Wochen einen eher kräftigeren Wind an der Küste. Im grober ist der Strand okay, Varadero ist aber um längen besser und schöner. 8. Personal Hier punktet das RIU Merengue auch wieder... Es ist ein durchweg freundliches zuvorkommendes Personal das mich vom ersten bis zum letzten Tag mit Freundlichkeit und lächeln beeindruckt hat. Hut ab, das hab ich bisher nur in Thailand gehabt 9. Animation Wer drauf steht... macht Krach, macht quatsch, macht sport, macht marginale Unterhaltung. Ich glaube es macht alles was ein Animationsteam machen soll. 10. Und das ist eines der absoluten NoGos... sowas hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht in einem Hotel erlebt. Sind in der Woche die Zustände bis auf das Essen noch halbwegs zu ertragen, so erhält ab Freitags Nachmittags das Chaos Einzug in das Hotel. Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend wird das Hotel von geschätzt 500-600 Dominikanern belegt. In dieser Zeit herrscht Ausnahmezustand. Der Poolbereich ist so laut, das man sein eigenes Wort fast nicht mehr versteht, jeder 5. Gast bringt eigene Musik mit und dreht sie auf. Der Pool ist absolut überfüllt, Essen liegt überall herum und wird am Pool gegessen weil in der Snackbar kein Platz mehr ist. Getränke werden mit in den Pool genommen. Die Toiletten sind so überfüllt, das teilweise in die Botanik gepinktel wird (2m neben unserer Liege am ersten Wochenende). Der Pool ist so stark überflutet das selbst das Animationsteam mit dem Animationsprogramm an den Strand flüchtet und den Pool nicht weiter benutzt. Touristen sieht man aber auch nicht mehr am Pool da jeder in das Nachbarhotel oder an den Strand flüchtet. Wir selber haben unsere Touren (mit 90-150$ pro person und Fahrt nebenbei sehr Teuer) auf die Samstage gelebt um dem ganzen wenigstens ein bisschen auszuweichen. Die Restaurants und das Personal sind so dermaßen überlastet das gar nichts mehr funktioniert. Von fehlenden Gläsern über fehlende Teller bis zu fehlendem Essen und besagten 30m schlange stehen mit drängeln und schubsen alles dabei. Kellner schaffen es nicht mehr die Tische abzuräumen, sie geben sich wirklich mühe aber sie sind einfach zu wenig um der Menge Menschen Herr zu werden. Die Bars sind geflutet, man hat schwierigkeiten nach 21 Uhr wenn die Abendanimation beginnt einen Sitzplatz zu bekommen. Bis tief in die Nacht herein herrscht Lärm im ganzen Hotel. Wie schon der Titel sagt, es war das schlechteste Hotel was ich in 15 Urlauben besucht habe. Aber man kann aus allem lernen. Für mich stehen nach diesem Urlaub einige sachen fest. 1. Es war das erste mal Urlaub in einem RIU Hotel und es wird der letzte sein. 2. Es war das erste mal in DomRep und es wird das letzte mal sein. 3. Es war mein letztes All Inclusive Hotel, bei a la Carte passiert einem sowas nicht. 4. Es war mein letztes Club Hotel, auf Animationskrach kann ich verzichten. Schade um das Geld und vor allen dingen um die verlorene Zeit.
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlSehr schlecht
- GeschmackSehr schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher gut
- FamilienfreundlichkeitEher gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSchlecht
- Restaurants & Bars in der NäheSehr schlecht
- FreizeitangebotEher schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr schlecht
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
- Lage für SehenswürdigkeitenEher schlecht
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Mai 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |

