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Berthold (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • August 2006 • 2 Wochen • Strand
Fast perfekt!
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Die Anlage besteht aus einem Hotel (Haupthaus) mit 158 Zimmern und einem Club-Bereich mit 208 Zimmern. Das Haupthaus mit 3-4 Stockwerken gefällt durch seine außergewöhnliche Architektur, die hallenartige Lobby mit Panorama-Aufzügen und vielen Grünpflanzen. Das ganze wird umrahmt von einem Garten voller großer Bäume (Palmen, Bananen u.a.) Im ebenfalls parkartigem Clubbereich gibt es hübsche zweistöckige Häuschen mit jeweils 8 Zimmern. Dort befindet sich auch der Mini-Club mit eigenem Pool und ein Kinderspielplatz mit Spielgeräten aus Plastik und zwei Wasserrutschen. Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt und sauber, ständig sorgen Leute dafür, dass es auch so bleibt. Die Anlage ist schon etwas älter, was besonders im Außenbereich zu sehen ist. Zum Beispiel könnte das Haupthaus mal einen neuen Anstrich vertragen, und die eine oder andere Fliese in den Pools könnte einmal ausgetauscht werden. Innen ist aber alles tipptopp in Ordnung. ALL INCLUSIVE: Frühstück 7-10 Uhr, Spätaufsteher-Frühstück 10-11 Uhr, Mittagessen 12.30-14 Uhr, Snacks 12.30-16 Uhr (Beach-Bar und Pool-Bar im Club), Fladenbäckerei am Strand 12.30 bis ca. 17 Uhr (je nach Bedarf), Gebäck 16-17 Uhr (Pool-Bar Haupthaus). Zwischen 17 und 18 Uhr fuhr ein Wagen in der gesamten Anlage umher, aus dem gebutterte Maiskolben verteilt wurden. Abendessen 19-21 Uhr, Mitternachts-Snack 23.30-0.00 Uhr (Restaurant). Softdrinks, Kaffee, Tee, Bier, Raki, Wodka, Gin, Weinbrand, Rot-, und Weiß- und Roséwein (alles einheimisch), Cocktails mit und ohne Alkohol von 10 bis 02 Uhr. Die Gäste waren größtenteils Türken (zum Teil aus Deutschland) Ukrainer und Russen (keine Probleme, haben sich gut benommen), und Deutsche, weiter kamen aus England, Holland, Frankreich, Serbien, Belgien, Italien, Portugal, Albanien, Marokko... Da gerade Ferien waren, gab es natürlich viele junge Leute und Kinder. Die Anlage könnte eventuell auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden, überall gibt es Rampen. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob es behindertengerechte Zimmer gibt, entsprechende Toiletten im öffentlichen Bereich habe ich jedenfalls nicht entdeckt. Für Kinderwagen-Familien gibt es aber keine Hindernisse. Die Musik tagsüber am Haupt-Pool ist manchem vielleicht zu laut, besonders während der Aktivitäten. Etwas ruhiger ist es am Strand, wenn man ein Stück von der Bar weg ist, völlig ruhig ist es am Pool im Club mit den Wasserrutschen. Nur Kinderlachen ist zu hören.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wir hatten ein Doppelzimmer im Club, über die Hotelzimmer kann ich deshalb nichts sagen. Unser Zimmer war nicht besonders groß, aber ausreichend. Stauraum für unsere Siebensachen war genug vorhanden, wir nehmen aber nur so viel Gepäck mit, wie notwendig ist. Ausstattung: Elektronischer Safe (inclusive!), Balkon, Fernseher (deutsch ARD, ZDF, Pro7, RTL, Sat1, am Anfang leicht gestörter Empfang, aber es wurde daran gebaut und war bald alles gut), Klimaanlage mit Fernbedienung, Doppelbett, Sofa (wird als Zustellbett genutzt), Telefon, Minikühlschrank (2 Flaschen Wasser, 1 Flasche Sprudel, wird täglich nachgefüllt), WC mit Bidet-Düse, Waschbecken mit großem Spiegel, Dusche, Fön. Alles war renoviert, allerdings darf man türkische Handwerkskunst nicht unbedingt mit deutscher Perfektion vergleichen. Das Zimmer wurde täglich ordentlich gereinigt, ebenso oft wurden die Handtücher gewechselt. Neue Bettwäsche gab es aller 3 Tage. Am Eingang befindet sich ein Kartenlesegerät, hier muss man normalerweise seine Schlüssel-Karte einstecken, damit das Zimmer mit elektrischer Energie versorgt wird. Entweder war unser Teil kaputt oder sind die Dinger nicht in Betrieb, bei uns war jedenfalls immer Strom da. Ansonsten tut es auch jede normale Plastik- oder Visitenkarte. Nähzeug, Streichhölzer, Duschhaube, Q-Tips, Kosmetik-Pads und Flüssigseife am Waschbecken und in der Dusche gehören ebenso zur Ausstattung wie ein Telefon am Waschbecken. Unser Häuschen lag direkt am Zaun zur Nachbar-Anlage, und dort gab es abends auch immer ein wenig Spaß. Spätestens 22.30 Uhr war aber Ruhe, und auch von unseren Nachbarn im Haus haben wir so gut wie nichts gehört. Eins haben wir aber absolut vermisst: es gab bei uns keine Nachtschränkchen!


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Vier Bars hat das Hotel: eine Pool-Bar im Club (bis 18 Uhr), eine Pool-Bar am Haupthaus (je nach Bedarf bis ca .23 Uhr), eine Beach-Bar, an der ab 23 Uhr die Disco abging und die bis 02 Uhr geöffnet hat, ebenso wie die Lobby-Bar. Das Getränkeangebot war reichhaltig (siehe oben). Schade: Dass an Pool und Strand aus Sicherheitsgründen die Getränke in Pappbechern verteilt werden, sehe ich ein. Aber zur Disco am Abend, da hätte ich dann doch schon gern ein Glas! In den Stoßzeiten haben die Barleute auch schon mal eine Lache auf dem Bartresen übersehen. Top: die Lobby-Bar. Hier konnte man in gediegener Atmosphäre seine Getränke ganztägig aus Gläsern genießen, abends bei Kerzenschein und mit Obstschälchen auf den Tischen. Auch gab es hier das größte Angebot, bestimmte Cocktails waren nur hier zu bekommen. Im Restaurant mit großem Außenbereich wurden die Hauptmahlzeiten angeboten. Hier waren Heerscharen von Angestellten unterwegs, um die Tische abzuräumen und neu einzudecken, die Getränke zu servieren (Mittag und Abend), am Buffet leere Behälter nachzufüllen, für Geschirr zu sorgen oder auf der Terrasse Live-Cooking zu veranstalten oder das Malheur des einen oder anderen Gastes zu beseitigen. Über Geschmack lässt sich streiten, deshalb hier nur so viel: Das Angebot an Speisen war sehr reichhaltig und abwechslungsreich: zwei Suppen, riesiges Salat-Buffet, mehrere Hauptgerichte und Gemüse, dazu das jeweilige Angebot von der Terrasse und ein unübersehbares Nachtisch-Buffet mit allerlei süßen Verführungen, dazu Obst. Alles war toll dekoriert Am Buffet kann man sich von zwei Seiten aus bedienen, so gibt es keine Warteschlangen. Und wenn doch einmal was verkleckert wurde, war sofort jemand da, der wieder sauber gemacht hat - es war jeden Tag ein Vergnügen, im Grand Kemer zu essen! Der Stil der Küche war wohl landestypisch, jedenfalls gab es kaum etwas, was ich aus der deutschen Küche kenne. Für Leute, die trotzt des großen Angebotes nichts passendes für ihren Gaumen gefunden haben, standen auch immer Nudelgerichte bereit. Und die Kinder konnten um 18.30 Uhr im Miniclub beim Kinderessen alles finden, worauf Kinder stehen: Pommes, Spaghetti, Würstchen.... Zum Frühstück fehlte das aus vielen Hotels bekannte Rührei mit Speckstreifen. Hier gab es dafür z. B. Würstchen, Würstchenpfanne, Hirsebrei, Kartoffel-Zubereitungen, 6 verschiedene Frühstücksflocken und Müsli, Marmeladen, Honig, Joghurt, gekochte Eier, Wurst, Käse, Feta eingelegt, Feta pur, Tomaten, Gurken, Oliven, frisch gepressten Orangensaft (2 €) und vieles mehr. Auf der Terrasse wurden abwechselnd Omelett, Spiegeleier oder Pfannkuchen gebraten. Zwischen 12.30 und 16 Uhr konnte man an der Pool-Bar im Clubbereich und an der Strandbar Snacks bekommen: Nudeln, verschiedene frische Salate, Pommes, Hamburger, Fladenbrot mit verschiedenen Füllungen, Hot Dogs. Gebäck gab ab 16 Uhr an der Pool-Bar, und ab Mittag saß eine Frau in Strandnähe, buk Fladen und füllte diese nach den Wünschen der Gäste mit einer Käse- oder Kartoffelmischung. Lecker! Es gibt 2 á la carte-Restauranst, ein italienisches im Club und ein osmanisches am Strand. Beide sind einmal pro Aufenthalt inclusive (nach Anmeldung), und man sollte sie ruhig einmal probieren. In einem türkischen Kaffee kann man täglich Wasserpfeife rauchen (8 €) und dazu auf einer Videoleinwand Musikvideos gucken. Lautstärke: dezent.


    Service
  • Eher gut
  • Wir waren mit dem Service im Hotel sehr zufrieden. Ein kleines Problem mit unserem Safe war nach fünf Minuten erledigt, das fehlende Bettzeug für unser Kind war innerhalb einer halben Stunde da und aufgezogen. Die Mitarbeiter waren im allgemeinen freundlich, die meisten sogar sehr nett. Dabei ist es aber so, wie überall: wie man in den Wald hin ruft, so schallt es heraus. Und wenn man selbst ein wenig nett zu den Angestellten ist und dann noch eine Kleinigkeit in eine der zahlreichen Tip-Boxen wirft, so dass es die Mitarbeiter auch sehen, sind sie sehr dankbar und überschlagen sich bald. Die Fremdsprachenkenntnisse waren im allgemeinen nicht so gut, aber man bemühte sich, und mit englisch kam man in den allermeisten Fällen weiter. Und wenn einmal gar nichts ging, dann wurde immer einer geholt, der hervorragend deutsch konnte. Beim Check-In ging alles schnell und unproblematisch, es war aber auch gerade nicht übermäßig viel Betrieb. Da wir gegen Mittag angereist sind, wurde uns empfohlen, erst einmal zum Essen zu gehen, in der Zwischenzeit war alles vorbereitet, und auch der Kofferträger stand schon bereit. Es gibt einen einen Wäscheservice (haben wir nicht genutzt), auch ein Arzt ist 24 Stunden erreichbar, aber ganz schön teuer: Bekannte mussten für einmal Ohr durchblasen und eine Spritze 189 € zahlen. Trotzdem gut, dass es das gibt: nach einem ernsten Unfall im Pool vom Club (ein kleines Kind ohne Schwimmflügel ist fast ertrunken und musste reanimiert werden), war innerhalb von Minuten eine Ärztin vor Ort.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt im „Zentrum" von Göynük, einem Vorort von Kemer (ca. 6 km), direkt am Meer und malerisch am Fuße des Taurusgebirges. Die Transfer-Zeit vom Flughafen Antalya ist ca. eine Stunde. Den hoteleigenen Strand erreicht man nach ca. 100 m Weg durch den Hotelgarten, vom Club sind es ca. 400 m (je nach Wohnlage). Ringsumher gibt es außer ein paar weiteren Ferienanlagen nicht viel: eine nette Bar direkt gegenüber mit Wasserpfeifen (billiger als im Hotel), links und rechts einige wenige Läden. Den Dorfbasar mit weiteren Geschäften und Bars erreicht man über einen staubigen Weg, der schräg gegenüber vom Hotel beginnt (links neben der Bar) und scheinbar in die Wildnis führt. Aber keinen Angst, es dauert ca 5 Minuten, dann ist man schon da. Weiter Einkaufsmöglichkeiten gibt es direkt im Hotel (Textilien, Leder, Schmuck, täglicher Bedarf). Eine Dolmusch-Haltestelle befindet sich direkt vor dem Hotel (Kemer: 1,50 € , Antalya 8 €), ebenso gibt es dort Taxi (Preis Verhandlungssache, nach Kemer zwischen 5 und 10 €). Ausflüge bucht man bei der Reiseleitung oder bei einem der vielen örtlichen Veranstalter in Göynük oder Kemer. Außerdem gibt es Pferdekutschen, mit denen man z. B. zum Göynük Canyon fahren kann.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Ein gut aufgelegtes Animations-Team um Oberanimateur Bürgin sorgte für Unterhaltung und Beschäftigung der Gäste, ohne aufdringlich zu sein. Im Angebot waren u. a. Volleyball am Strand, Boccia, Darts, Tae Bo, Morgengymnastik, Wassergymnastik, Wasserball, Jux-Spiele, Banana-Rodeo... Die abendlichen Shows mit den Animateuren im Amphitheater waren kurzweilig, man merkte den Jungs und Mädels den Spaß daran an. einmal pro Woche ist eine professionelle Show zu Gast. Wir hatten einen türkischen Abend und eine Tanz-Revue, einmal war Gala-Nacht mit Live-Musik am Pool. Abends von 23-02 Uhr ist Disco in der Beach-Bar, und das nicht mal schlecht. Sie war immer gut besucht, die Lautsprecher waren zum Meer gerichtet, so war im Hotel nichts davon zu hören. Weiterhin gab es kostenfrei: Fitnessraum, Hallenbad, Tennisplatz (Flutlicht und Rackets gegen Gebühr), 4 Tischtennis-Platten, Sauna, Türkisches Bad. Massage, Peeling und andere Wellnes-Anwendungen im SpA-Zentrum gab es gegen Bares. Eine große Überraschung für uns waren auch die Pools. Davon gibt es einen mit üppigen Ausmaßen am Haupthaus mit viel Platz zum Schwimmen (1,45m tief), dazu einen separaten Kinderpool (knietief). Einen weiteren Pool gibt im Club-Bereich (vorn knietief, nach einer Treppe 1,40 m, mit abgeteilten Kinderbereich), ausgestattet mit zwei Wasserrutschen, die von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr in Betrieb sind. Der Miniclub hat einen eigenen, knietiefen Pool, geschützt mit Sonnensegeln. Alle Pools sind sauber. Der Hit: es wurden keine Liegen reserviert, das war nämlich nicht notwendig. Ob man 10 Uhr oder erst 13 Uhr kam - es gab immer freie Liegen! Und die waren genauso inclusive wie die Auflagen und pro Nase ein Strandtuch (kann beliebig oft getauscht werden). Nur Sonnenschirme waren manchmal etwas knapp, weil manche Leute die unbedingt an den Strand schleppen mussten. Und dabei war das gar nicht notwendig, dann am Strand gab es große Baldachine, die ausreichen Schatten spendeten. Auch hier waren ausreichend Liegen mit Auflagen vorhanden und inclusive. Weitere Liegen gab es auf der Wiese zwischen Hotel und Strand im Schatten großer Palmen. Der Strand beseht zum großen Teil aus Sand mit einigen Steinen. Zum Meer hin werden die Steine häufiger, am Übergang zum Wasser gibt es nur noch Kiesel, ins Meer ging es dann ziemlich steil. Wer das nicht mag, nutzt einfach den Steg, der weit ins Wasser ragt und über zwei etwas wackelige Leitern bequemen Einstieg ins Meer bietet. Auch der Strand wird vom Hotelpersonal gepflegt und ist deshalb sauber. Das Wasser muss wohl auch schön sauber sein: man kann bis auf den Grund schauen, und eine Menge Fische schwimmen darin herum. Am Strand und an den Pools gibt es Duschen und Umkleidemöglichkeiten. Am Strand ist eine Wassersport-Station. Hier kann man gegen Gebühr Jet-Ski fahren (15 Minuten für 25 €), Bananaboot, Tretboot oder Kajak mieten, Parasailing und andere Dinge betreiben. Im Mini-Club bietet Irina und Natalie Betreuung für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren an. Die beiden netten russischen Mädchen sprachen zwar außer russisch nur englisch und etwas türkisch, unser deutsches Kind (9 Jahre, spricht etwas Englisch) ist trotzdem ab und zu gern hingegangen. Irgendwie haben sich alle verstanden, und es gab ja auch einiges zu erleben: Indianerfest, Sportspiele, Schnitzeljagd, Banana-Boot speziell für Kinder (ohne Abwerfen, Sonderpreis 4 €, sonst 6 €) und anderes. Täglich 18.30 Uhr Mini-Dinner, danach Spiele und Mini-Disco im Amphitheater. Am Miniclub ist auch ein kleine Kinderspielplatz, der abends beleuchtet wird. In der Lobby gibt es ein Internet-Terminal für 5 € pro Stunde.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im August 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Berthold
    Alter:41-45
    Bewertungen:13