Wir waren als passioniertes Golfer-Ehepaar Ende Januar für 10 Tage im Robinson Quinta da Ria an der Algarve und hatten uns auf in einem harten heimischen Winter auf ein paar schöne Runden gefreut. Aber leider wurde die Region wohl seit Dezember 2025 auch von starken Regenfällen heimgesucht, die auch während unserer Anwesenheit noch anhielten. Wir möchten aber an dieser Stelle ganz klar betonen, dass für die Wetterlage wirklich niemand etwas kann. Nur das Handling mit der Situation war seitens des Clubs schon etwas verwunderlich. In der Anlage selbst war keinerlei "Schlechtwetteranimation" erkennbar. In der Bar steht ein großer Tisch mit allen möglichen Spielesammlungen, jetzt macht dann mal selbst - das war es. Animation sonst wie bei 20 Grad und Sonnenschein, als gäbe es keinen Regen. Ansonsten waren die Zimmer sauber und in Ordnung. Das Essen, naja. Jeden Abend zwei Spezialitäten-Stationen, der Rest vom Buffet eher normale Kost. Wasserflaschen zum Mitnehmen gibt es keine mehr, Umweltschutz okay. Dafür bekommt beim Einchecken pro Person eine Thermosflasche, die man sich an den Trinkstationen selbst befüllen kann. Das heißt aber auch man trinkt den ganzen Urlaub aus derselben Flasche oder man füllt jeden Tag in eine auf dem Zimmer stehende Glasflasche um, die aber auch nicht getauscht wird. Sonst viel internationales Publikum, was es früher bei Robinson eher nicht gab. Da hängt dann die Kontaktschwelle doch sehr hoch. Eine irische Rugbymannschaft mit 35 Mann hat 4 Tage ganz schön Stimmung gemacht und es mit dem Kleidermotto im Speisesaal auch nicht so genau genommen. Ich hatte vorher irgendwo gelesen, Shorts bitte nur auf den Sportanlagen............ naja, für den Kommerz kann man auch mal die Augen zudrücken. Für alle Golfer: Die zwei am Club befindlichen Golfplätze waren durch die Wetterverhältnisse der letzten Wochen unbespielbar. Man stand bis zu dem Knöchel tief im Wasser. Wie gesagt, für das Wetter kann niemand etwas. Doch durch die Namengleichheit zum Golfplatz wird einem aber suggeriert, dass es sich um eine hoteleigene Anlage handelt. Zumal im Club selbst ein Golfoffice installiert ist, über das man auf der Anlage auch Startzeiten buchen kann. In Wirklichkeit handelt es sich beim Golfplatz allerdings um einen externen Betreiber, der seine Anlage absolut gewinnorientiert führt und in keiner Weise aufgrund der schlechten Platzverhältnisse Kulanz zeigt und über Preisnachlässe mit sich reden lässt. Selbst bei einer Vollsperrung der Anlage am 07. Februar war nicht über eine Rückerstattung der bezahlten Greenfee-Gebühr zu sprechen. Lediglich ein Voucher fürs nächste Jahr wurde hier angeboten. Enttäuschend, dass hier die Mitarbeiter des Robinson Golfbüros keinen Einfluss auf den Golfplatzbetreiber hatten, bzw. auch nicht den motiviertesten Eindruck diesbezüglich machten. Mehrmaliges Nachfragen im Golfoffice wurde immer damit abgewürgt, man solle das am besten unten im Clubsekretariat direkt klären. Das dann mit schlecht englischsprechendem Personal. Alles in allem ein Urlaub, den man halt mal gemacht hat, aber auch nicht unbedingt gebraucht hätte. Und wäre das Wetter besser gewesen, dann nur mit dem einzigen Unterschied, dass wir uns jetzt nicht über den Rechtsanwalt mit dem Golfplatzbetreiber wegen dem Greenfee bei der Platzsperre streiten müssten.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2026 |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | heikomi.66 |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


