Zuerst muss ich sagen, die Anlage ist sensationell. Sie liegt wunderschön und ist top gepflegt. Die Zimmer sind sehr sauber und modern eingerichtet. Leider ist das WLAN nicht auf allen Zimmer verfügbar und leider auch nicht sehr stabil und extrem langsam wenn man dann mal eine Stelle gefunden hat, wo man sich verbinden kann. Ja klar, im Urlaub WLAN? Tja in der heutigen Zeit kann man auch mal seine Tageszeitung online lesen und nicht nur Geschäftsmails lesen, also finde ich, das dies eigentlich schon zum standard gehören sollte. Die Mitarbeiter rund um den Clubdirektor Olli waren sehr freundlich und zuvorkommend und wir fühlten uns sehr gut aufgehoben. Besonders möchte ich hier Veli, den stellvertretenden Clubdirektor erwähnen. Er ist ein Energiebündel, immer freundlich, immer präsent und immer einen guten Scherz auf den Lippen. Ich denke er ist in der ganzen Robinsonwelt eine Ausnahmeerscheinung, toll!! Das Essen war gut und in der ersten Woche auch sehr abwechslungsreich. Leider haben sich viele Gerichte in der 2. Woche wiederholt - das kennen wir aus anderen Robinson Clubs nicht so, diese haben meistens ihr Programm auf 2 Wochen ausgerichtet. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.. Die Mitarbeiter an der Bar waren sehr flott und auch bei großem Andrang wurden die Getränke sehr schnell zubereitet! Es gab ausreichend Liegen und wir hatten niemals Probleme eine freie Liege zu finden, auch wenn man ein wenig schmunzeln musste, denn morgens auf dem Weg zum Frühstück sah man schon den ewigen Kampf der Deutschen mit den Engländern, wer denn nun die beste Liege reserviert hatte. So war schon ziemlich viel Betrieb auf der Wiese.. :) Fazit: Wir hätten dem Club die volle Punktzahl gegeben.... ABER: Robinson hat ein neues Konzept eingeführt, welches sich dem internationalen Markt öffnet... Also, Frankreich, Holland und ja und England. Wir sind seit 1993 regelmäßige Robinson Club Besucher und haben auch kein Problem mit internationalen Publikum, englisch ist für uns kein Problem. Tja und dann waren da viele englische Gäste, die natürlich überall erzählten, dass sie gerade mal die Hälfte für den Urlaub bezahlt haben, als die deutschen Gäste - auch das ist mir Jacke wie Hose. Die meisten deutschen Gäste haben sich tierisch darüber geärgert und das hat die Stimmung etwas getrübt, leider. Was ich persönlich nicht gut gefunden habe, waren eigentlich zwei Punkte, die TUI sich einmal auch überlegen sollte: 1. Durch dieses Schnäppchen wurde anscheinend eine bestimmte Gästestruktur in England angesprochen, die eigentlich nichts mit den sonst üblichen Robinsongästen zu tun haben. Badeshorts beim Abendessen und Badelatschen geht nicht. Auf die übrigen Punkte möchte ich nicht eingehen, das haben andere schon mehrfach erwähnt. 2. Leider sieht es so auch, als hier auch zwei unterschiedliche Essenskulturen aufeinander treffen, während sich die deutschen Gäste gerne an die Achtertische gesellen um ausgelassen zu plaudern, bevorzugen die Engländer anscheinend das intime Essen zu Zweit oder als Familie - wir haben leider immer wieder beobachtet, wie die wenigen Zweiertische schon eine Stunde vor dem Abendessen wie die Liegen belegt wurden, nur nicht an einen bösen Achtertisch zu müssen - Schade, wir hätten uns auch gerne auf englisch unterhalten, aber leider mussten wir öfters die Erfahrung machen, dass die englischen Gäste, dann relativ schnell aufgestanden sind und als wir am Buffet Nachtisch geholt haben, diese wieder an einem anderen Tisch alleine sitzen gesehen haben... :) Somit hatte der Urlaub leider beim Abendessen nicht das Robinson Feeling was wir so zu schätzen gelernt haben, weil man einfach dann auch nicht mehr wollte... Somit kann ich hier nur 3 Punkte geben, da sich der Urlaub nicht groß von einem Hotelurlaub unterschieden hatte (auch die Animation war zweisprachig...). Durch die Gästestruktur dachte man manchmal eher an Ballermann anstatt an Robinson. Durch den höheren Preis ist auch die Erwartungshaltung entsprechend, ansonsten kann ich auch in ein normales Hotel gehen, welches wesentlich günstiger bei vergleichbarer Leistung ist... Zuletzt möchte ich noch festhalten, das hier immer wieder gerne Vergleiche mit Club Med gebracht werden. Club Med hat ein anderes Konzept und war schon immer international ausgerichtet, also ist dort die Erwartungshaltung eine andere als bei Robinson. Robinson sollte zumindest, wenn das Konzept beibehalten wird, einen Hinweis im Katalog einfügen, das einen Club, der unter diese internationale Kategorie fällt auch gekennzeichnet wird, dann kann man sich immer noch überlegen, ob man das möchte oder nicht...
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ulrich |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 2 |
Lieber Ullrich, TUI- Deutschland hatte im letzten Jahr beschlossen, eine Strategie zur Internationalisierung einzelner ausgewählter Clubs durch zuführen, dazu gehört auch der ROBINSON Club Quinta da Ria. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass der eingeschlagen Weg nicht zielführend ist. Für das Jahr 2017 wurde eine neue Strategie beschlossen. Wir bedauern, dass sich durch diese Veränderung im Jahr 2016 die bisherige Qualität des ROBINSON Clubs Quinta da Ria hinsichtlich der Homogenität der Gästestruktur verändert hat. Gleichzeitig freuen wir uns, das sich die Situation im nächsten Jahr dahingehend ändern wird, dass die Anzahl der Gäste aus Großbritannien. erheblich geringer sein wird. Mit freundlichen Grüßen dein Team Quinta da Ria


