Typisch Robinson, alles kann nichts muss aber alles mit Herz und ganz viel Engagement. Ich habe in 18 Tagen nichts vermisst. Die Anlage ist top in Schuss, gepflegt, wunderschön begrünt und architektonisch dezent und gleichzeitig exquisit angelegt. Die Gästezimmer sind in Häusern untergebracht, die nach portugiesischen Städten benannt sind. Wir haben im Vorfeld den Wunsch nach zentraler Lage geäußert und dem wurde mit der Unterbringung im Haus Evora auch entsprochen. Trotz der Nähe zum Schachbrett am Abend haben wir das Haus als ruhig empfunden.
Praktisch und schnörkellos. Top empfinde ich die Trennung von Bad und WC sowie den begehbaren Kleiderschrank. Tolle Matratzen und Betten. Die Klimaanlage war nicht die stärkste, kühlte aber halbwegs runter. Nachts haben wir sie dann ausgestellt, da die Temperaturen doch merklich abfielen und bei offenem Fenster geschlafen. Zu Beginn hatten wir viele Ameisen im Bad aber die waren dann eines Tages für immer verschwunden.
Zugegeben ich würde z.B. Soma Bay oder die Malediven auch höher bewerten aber das Essen ist immer noch der Wahnsinn. Eine Miturlauberin meinte abends am Tisch, dass das einzige, was sie wirklich irritiert, das viele Essen sei:)) Aber es liegt ja in der Hand eines jeden selbst. Der Club bietet ausgewogene Wellfit Menüs an, die sich unter 1000 kcal bewegen. Ich hätte mich die ganze Zeit von den Muscheln und Michas Wolfsbarsch, Schwertfisch, Thunfisch mit Graupenrisotto ernähren können. Velis Lahmacun ist aber auch nicht zu verachten. Ich persönlich fand es gut, dass man sich vor dem Abendessen auf die Terasse setzen konnte. Es entstand niemals ein Gedränge oder Gerangel, was eher nicht so schön ist. Die Terasse ist ein Traum mit Blick über Den Platz und den Atlantik im Horizont. Mein persönliches Highlight: Taste Jam, das Streetfood Event. Hier verwandelt sich ein Teil des Clubs alle zwei Wochen dienstags in einen vibrierenden Foodmarket. Der Club ist ja zu einem gewissen Prozentsatz international geworden. Zu Beginn fand ich das ungewohnt, dass mich nicht jeder Gast auf Deutsch versteht aber das gab sich schnell. Ich hatte wirklich nette Begenungen mit englischen und französischen Gästen, am Abend konnte ein internationaler Tisch ein wenig müßig werden, wenn einer den anderen schlecht oder auch gar nicht verstand.
Ich würde hier auch 10 Sonnen vergeben. Jeder und jede gab hier alles, vom Clubdirektor Veli bis zum Zimmermädchen Lydia. Es ist ja Robinson typisch aber hier sind echte Profis am Start, herausragend wo du hin schaust.
Inmitten eines Naturschutzgebietes nur durch die Golfplätze vom Atlantik getrennt. Der Strand legt nicht direkt vor der Haustür, damit wirbt der Club auch nicht, dies hat aber einen riesigen Vorteil. Der Strand ist ein Paradies und zählt zu den schönsten weltweit. Er ist sauber und nahezu menschenleer. Die "Anreise" ist an sich schon in Erlebnis. Ein kurzer Fußweg durch das Grün, möglicherweise ein kurzer Boxenstopp bei den Jungs an der Beachbar und dann durchs Watt auf die Bank. Herrlich. Man kann auch fahren und mit dem Boot übersetzen, Gezeiten und Bootsshuttle werden jeden Tag in der Clubzeitung, meiner Urlaubsbibel, ausgewiesen. Auf dem Rückweg kann man hinter der Bar duschen und natürlich noch ein Getränk nehmen. Der Kaffee dort ist der beste im ganzen Club. Die Nähe zu Spanien ermöglicht einen Tagesausflug nach Sevilla. Großen Dank an Wolfgang von Land und Leute, der uns in einer Kleingruppe ohne Zwischenstopp einen wunderschönen Tag in dieser atemberaubend interessanten Stadt beschert hat.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Ich habe das Sportangebot der Wellfit Mädels und das Entertainment sehr geschätzt. Danke an Katha, Enikö und Jeanette für die modernen Kurse und Danke an Sara, Matthew, Manu, Andrew, Svenja, Vivi und alle, deren Namen ich nicht kenne für euer Engagement und eure Lebensfreude. Euer Jekami ist legendär. Jeder, der hier zum Mikrofon greift, scheint eine Sprachausbildung genossen zu haben. Einige Ansagen auch auf Englisch, dann aber zumeist von Matt in seiner Muttersprache. Danke auch an Jonas für seine Mühen bei der ersten Weinverkostung im Quinta da Ria. Ein überaus großzügiger Gastgeber mit einem jungen aber feinen Sinn für schöne Weine.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3 Wochen im September 2017 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dr. Michael |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 21 |
Lieber Michael, wow, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier so ausführlich zu Bewerten. Ja: „Wir lieben was wir tun“. Es freut uns sehr zu lesen, das wir euch in allen Bereichen einen Traumurlaub bescheren konnten und wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen hier im Paradies. Die Zeilen über die Kollegen werden wir weiterleiten, vielen Dank dafür! Die werden sich sicherlich darüber freuen! Euer Team Quinta da Ria 2017


