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Kathi (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2006 • 2 Wochen • Strand
Schickes Hotel, schlechter Service & Essen
1,9 / 6

Allgemein

Das Sheraton Salobre hat im Sommer 2006 neu eröffnet. Es hat den Anspruch ein 5 Sterne First Class Hotel zu sein, abseits vom üblichen Touristen-Rummel in Maspalomas und Playa de Ingles. Die Architektur des Hotels ist wirklich beeindruckend, viel Natursteine, Glas, Metall usw., den Rest kann man allerdings fast komplett vergessen. Das Sheraton trägt den Zusatz Golf & Spa, wobei beide Eigenschaften zu revidieren sind (siehe unten). Auch der Name Sheraton sagt hier nicht viel, da uns berichtet wurde, dass es kein "echtes" Sheraton ist, sondern nur ein Franchise. Für uns war es der erste und letzte Besuch auf Gran Canaria, denn wenn dies eines der besten Hotels dort ist..... Das Preis-Leistungsverhältnis ist eine Katastophe, wer Wert auf gutes Essen legt ist komplett verloren.


Zimmer
  • Schlecht
  • Zimmer o.k., aber schon mit einigen Mängeln: Toilette stinkt ab und zu bestialisch durch die Lüftung, Fussleisten, die abgehen, Deckenbemalung sehr unsauber mit vielen Tropfen auf die Tapete, Balkontür schliesst nicht richtig, was bei dem vielen Wind dort zu sehr deutlichen "Heulgeräuschen" führt. Ameisen (2 Sorten) im Bad, große am Boden, kleine nisteten auf dem Waschtisch. 3 deutsche TV-Programme: ZDF, Pro7 und MTV. Fön und Wasserdruck waren gut. Bademäntel nur auf 2x Aufforderung, keine Kaffemaschine, die Pooltücher (bei Verlust € 25) werden gerne von den Zimmermäschen mitgenommen, was dann an der Rezeption zu Diskussionen führt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Die Gastronomie ist eine absolute Katstrophe, das schlechteste, was wir je in einem Hotel erlebt haben und dabei unverschämt hohe Preise. Das Frühstück geht noch, aber dann: Will man Mittags eine Kleinigkeit zu sich nehmen, gibt es nur die Palmera-Pool-Bar, die einen dann mit kalten Hamburgen und mind. 3-mal auffrittierten lauwarmen Pommes "verwöhnt" (ca. 10 Euro) alternativ: eine Gazpacho, die an ein Paar ausgedrückte wässrige Tomaten erinnern (Miniteller für ca. 9 Euro), lauwarme, schon wieder hart gewordenen Nudeln und ähnliche Gerichte. McDonals wäre ein Segen dagegen. Das Hauptrestaurant haben wir Abends nicht ausprobiert, da uns Mitreisende von lustigen hüpfenden Mäusen am Abendbuffet berichteten. Die Tapas-Bar ist ein Witz, es gibt dort keinerlei Tapas, wie wir sie kennen (aus 20 Jahre Andalusien) sondern ein paar Vorspeisen aus dem a-la-Carte Restaurent zu Preisen ab ca. 12 €). Das a-la-Carte Restaurant haben wir auch ausprobiert: Eine Vorspeise mit Gambas für ca. 15€ bedeutet tatsächlich 2 (zwei) Gambas, ein Hauptgericht Risotto für ca. 18 € bedeutet eine kleine Tasse voll trockenem Reis mit ein paar (2) Pilzen drin. Der Fisch war totgekocht, beim Wein sagte der Kellner nur lapidar, dass er sich da auch nicht auskenne. Fazit: Wer irgendwie schon mal halbswegs gut spanisch gegessen hat, wird dieses Hotel hassen! Wir haben uns schlisslich einen Mietwagen genommen und sind immer ausser Haus essen gegangen, dass ist, auch wenn man den Mietwagen einrechnet billiger und 1000mal leckerer.


    Service
  • Schlecht
  • Am Service im Hotel ist nur eines positiv hervorzuheben: Die Leute bemühen sich. Dabei bleibt es aber auch. Das Personal ist anscheined komplett ungelernt und wird dort zu Mindestlöhnen beschäftigt. Die Güte der Zimmerreinigung konnten wir an einer Feder im Bad ablesen: Die ganzen 10 Tage wurde sie durch das "Putzen" von einer Zimmerecke in die andere verschoben, aber sie war immer da! Check-in und Check-out waren o.k., einige Rechnungen aus der Bar waren falsch gebucht, also alles ganz genau kontrollieren. Die Minibar wurde sporadisch auf Verlangen aufgefüllt.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt abgelegen an den beiden Golf-Plätzen im Landesinnern, aber so abgelegen, das NICHTS (bis auf den Golfplatz) von dort aus zu Fuss zu erreichen ist. Das Hotel selbst hat nicht mal einen Kleinstshop, wo man etwas kaufen kann. Es gibt auch keine weiteren Restaurants o.ä. in der näheren Umgebung. Es bietet einen kostenlosen Bustransfer (mehrfach täglich) zum angeblichen Beach-Club in Maspalomas, der allerdings die erste Woche unseres Aufenthalts noch nicht in Betrieb, und sich dann in der zweiten Woche auch nicht als Beach-Club (= am Stand) entpuppte sondern im Ort in der 3. Reihe an einem keinen besonders hervorzuhebenden Standabschnitt. Fazit: Ruhe hat man (bis auf etwas Baulärm in der Umgebung) aber man braucht unbedingt ein Auto.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Spa ist nicht fertig, die Sauna winzig, eine Stunde Massage ca. 80 €... Die vielen angepriesenen Pool waren bis auf einen unbeheizt (18 Grad) und daher nicht zu benutzen. Der beheizte war die ersten Tage sehr schön (ein echtes Highlight!) und dann wurde da auch die Heizung abgestellt, nach vielen Beschwerden haben sie die dann wieder angestellt, das hielt 3 Tage, dann wurde sie wieder abgestellt. Eigentlich waren wir gekommen, um Golf zu lernen. Trotz vorheriger (mehrfache) Anfrage im Hotel per Mail, wo uns versichert wurde, dass Golfkurse kein Problem seien, war es dann, als wir waren doch nicht möglich. Es wurden uns dann mit viel Aufwand 3 Trainerstunden vermittelt (100 € für 2 Personen), die wir dann lieber nicht wahrgenommen haben, als wir uns klar gemacht hatten, dass die Qualität der Trainers vielleicht mit der Qualität des Hotels korrespondieren könnte. Anderer Sport ist nicht möglich.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im November 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kathi
    Alter:36-40
    Bewertungen:5