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Kornelia und Rüdiger (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2007 • 2 Wochen • Strand
Entspannung pur in einer fantastischen Hotelanlage
5,3 / 6

Allgemein

Alles ist Geschackssache - die Menschen sind gottlob verschieden. Wir wählen in der Regel 5-Sterne-Hotels und haben auch hier ein entsprechend ausgestattetes Hotel vorgefunden. Teilweise sind einige Bewertungen zu diesem Hotel nicht nachzuvollziehen: Lange Wege, schlechtes Essen, zu wenig Bars, schlechtes Zimmer?? Da sprechen wir wohl nicht vom gleichen Hotel?! Unser Eindruck war durchweg sehr positiv. Eine sehr gepflegte, großzügige Anlage (im Garten konnten wir Kolibris beobachten), das Personal durchweg mindestens sehr bemüht, meistens höflich und charmant. Gästestruktur: zwei Drittel Nord-Amerikaner, ein Viertel Osteuropäer, der Rest gemischt (wenig Deutsche). Die Architektur ist geschickt konzipiert, die Wohngebäude verteilen sich raffiniert in der Anlage, so dass nicht der Eindruck von Bettenburgen entsteht. Die beste Reisezeit ist der deutsche Winter. Da ist das Wetter so, wie am schönsten deutschen Sommertag. Und das täglich: 26 - 28 Grad, Schäfchenwolken (wenn überhaupt) und immer eine leichte Brise. Wir waren über den Jahreswechsel da. Die Sylvesterparty war sehr erlebenswert. Ein unendliches Buffet um den riesigen Hauptpool herum. Mehrere Bands und eine durchweg schöne Stimmung. Kann man sehr empfehlen. Leider kein Feuerwerk - dafür um Mitternacht "Balloon Popping". Auch mal schön...


Zimmer
  • Sehr gut
  • Das Zimmer hatte alles, was man in einem guten Hotel braucht. Klar, in Heiligendamm war es doch eine Spur besser, aber, sorry, beim komfortablen Badeurlaub auf Jamaica kommt man hier wirklich gut zurecht. Außerdem gibt's ja auch noch Suiten mit Butlerservice, wer's braucht, kann's ja buchen. Übrigens gibt es sehr wohl, entgegen einiger zeitnahen Bewertungstexte, im TV die Deutsche Welle. Wir haben jeden Abend den deutschen Wetterbericht genossen ;-) Das Bett ist klasse, Geräuschkulisse möglicherweise unterschiedlich. Bei uns gab es keinen Grund zur Beanstandung. Nachts hört man das Meer rauschen und die wunderbaren tropischen Zirpgeräusche, was will man mehr? Und wer tagsüber seinen Urlaub im Zimmer verbringen möchte, der kann doch zuhause bleiben, die Heizung aufdrehen und sich seine Fototapete anschauen. Ist auch preiswerter!


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • In den sieben Themenrestaurants wird keine Gourmetqualität geboten, allerdings ist das Angebot durchweg sehr ordentlich. Natürlich wird in Thailand authentischer gekocht als im "asiatischen" Jasmin's, aber wenn man es asiatisch-orientiert nennen darf, dann kommt man wirklich sehr gut zurecht. Unsere ganz persönlichen Empfehlungen sind (für abends) das Eleanor's und der Arizona Beach Club. Tagsüber isst und vor allem sitzt man im Bluefield Beach Club, mit Blick aufs Meer, einfach fantastisch. Trotzdem in der gesamten Anlage keine Trinkgelder genommen werden, hatten wir den Eindruck, dass einige osteuropäischen Gäste gewohntermaßen etwas nachhalfen, um den Service zu "optimieren" (gelernt ist gelernt...). In einigen Restaurants ist abends eine telefonische Tischreservierung ratsam. Allerdings haben wir nie länger als 20 Minuten auf einen freien Tisch gewartet, was für uns nie ein Problem war, die nächste Bar ist ja immer nur ein paar Schritte entfernt und hilft über diese "lange" Zeit hinweg.


    Service
  • Sehr gut
  • Wie schon erwähnt, ist die Motivation offensichtlich landestypisch unterschiedlich. Unfreundlich war wirklich niemand, was sicher auch immer vom eigenen Benehmen abhängt... Allerdings zeigte der (die) ein oder andere, was in der Literatur über Jamaica zum einen mit "Stolz" und zum anderen mit "karibischer Gelassenheit" umschrieben wird. Aber, was soll's? Man macht schließlich Urlaub und ist letztendlich für die eigene Gelassenheit mitverantwortlich. Deutsch kann man es in Deutschland genug haben! Letztendlich blieben keine Wünsche offen, vielleicht nicht immer beim ersten Versuch... Ein- und Auschecken extrem problemlos. Das war mir auch in einem 5-Sterne-Hotel neu, dass man beim Einchecken zur Sitzgruppe in der Lobby gebeten wurde, wo man sich fortan nicht mehr rühren durfte, bis einem der Kuli zum "Besiegeln" des Check-In gereicht wurde. Das war's. Sehr angenehm nach einem langen Flug. Ähnlich beim Check-Out. Dauerte etwa 2 Minuten. Auch wir können jedem Claudia, die liebenswerte deutsche Reiseleiterin, ans Herz legen. Sie kümmert sich und begleitet eine Reihe von deutschsprachigen Touren. Natürlich sind auch die englischsprachigen völlig problemlos. Da allerdings das Englisch einiger Jamaicaner hin und wieder ins jamaicanische Patois (Patwah) abdriftet, sind deutsche Erläuterungen einfach komfortabler.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Klar, Sandals Whitehouse liegt als einziges Resort an der Südwestküste (Westmoreland). Dadurch gibt eine sehr spärliche Infrastruktur. Zum Relaxen ist es ideal. Wer Trubel, nervige Strandverkäufer und langweilige Souvenierläden sucht, ist in Negril oder Montego Bay eindeutig besser aufgehoben. Das Angebot an Ausflügen ist ordentlich und die Preise fair. Trotzdem uns das Selberfahren in fremden Ländern nie wirklich abschreckt, haben wir hier doch lieber verzichtet. Nicht wegen dem Linksverkehr, sondern wegen dem wirklich sehr schlechten Straßenzustand. Wenn man die Waden-tiefen Schlaglöcher nicht kennt bzw. rechtzeitig sieht, kann es zumindest für die Achse übel enden. Wir haben drei Touren gemacht und waren von der äußerst umsichtigen Fahrweise der unterschiedlichen Fahrer sehr zufrieden.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Im Grunde ist das komplette Unterhaltungsangebot tadellos. Auch hier gilt natürlich: Alles Geschmacksache. Der eine mag es lauter, der andere entspannter etc. Jeden Abend spielte irgendwo in der weiträumigen Anlage mindestens eine Band. Reggae, Mento, Calypso - alles, was das Touri-Herz begehrt. Und immer wirklich gute Musiker. Dazu diverse Nebenaktionen, da müsste für jeden etwas dabei sein. Tagsüber gibt es ein umfangreiches, fast durchweg kostenloses, Wassersportangebot. Nur mit den Sicherheitsmaßnahmen neigt man zum maßlosen Übertreiben. Windsurfen ist leider nur ohne Wind erlaubt. Paradox, aber wahr. Man könnte ja mit dem Board in Fahrt kommen und wer will das schon... Ebenso wurde jeder, der sich weiter als 50 Meter ins Meer wagte, per Rescue-Boot zurückgeholt. Vielleicht befürchtet man, falls etwas passieren sollte, amerikanische Schadenersatzprozesse mit den bekanntermaßen utopisch hohen Forderungen. Der Strand ist durchweg sehr sauber. Wer Ramba-Zamba mag, sollte ein Zimmer im französichen Dorf mieten, hier ist die Chance am größten. Der Tipp für Ruhesuchende: unbedingt im holländischen Dorf buchen. Hier ist es am schönsten, was auch daran zu sehen ist, dass sich hier jeden Abend zum Sonnenuntergang die Fotografen mit den Honey-Moonern treffen, um entsprechend stimmungsvolle Fotos zu schießen. Nervt nicht, ist eher unterhaltsam. Man ahnt ja nicht, zu welchen Posen sich die Amis hinreißen lassen...


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Mehr Bilder(3)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kornelia und Rüdiger
    Alter:46-50
    Bewertungen:8