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Phil (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2009 • 2 Wochen • Strand
Enttäuschend
3,2 / 6

Allgemein

Das Hotel gehört zu einer Anlage, bestehend aus insgesamt 3 Hotels: dem Don Pablo, Don Pedro und Don Marco. Das Don Pedro wird zwischen 3 und 4 Sternen bewertet. Am Eingang prangen 4 Sterne, einige Reiseveranstalter haben es mit 3,5 Sternen, einige mit 3 Sternen im Programm. Zum Hotel gehören insgesamt 5 Pools, 1 Indoor-Poolanlage und ein Wirlpool. Hier ist für jeden was dabei. Am Zustand der Anlagen und Gebäude gibts prinzipiell nix zu mäkeln. Es wird für die Reinigung täglich genügend Wasser verschwendet (dazu später mehr). Das Hotel wird mit Halbpension angeboten. Die Mahlzeiten werden in Buffetform im Restaurant eingenommen. Bei uns waren viele ältere Leute und Familien mit Kindern da. Ländertechnisch würde ich die Gästestruktur in etwa so einschätzen: 40% Spanier, 30% Briten, 20% Deutsche, 10 % Holländer Insgesamt kann ich das Hotel nicht weiter empfehlen. Ich möchte aber betonen, dass wir trotz allem einen sehr schönen Urlaub hatten. Im Zimmer waren wir "nur" zum "Schlafen". Daher passte das. Ich kann nur jedem empfehlen, was zu unternehmen. Wir waren z.B. in Gibraltar und Sevilla und haben mit dem Mietwagen ganz Andalusien unsicher gemacht. Nach Gibraltar sollte man nicht mit dem Auto fahren, sonst steht man ewig lang an der Grenze. Mit dem Busunternehmen leidet allerdings die Länge des Aufenthaltes. Sevilla hat mir persönlich nicht so sehr gefallen. In Spanien sollte man viel Kleingeld einplanen. 1 Kugel Eis ist zwischen 2,00 und 3,00 EUR zu haben. Günstig fürs Mittagessen sind meist Tapasgerichte. Wir sind zu zweit gut von 4 Tapas satt geworden. Mit 10 EUR kommt man da schon weit. Manche Restaurants bieten 3 Tapas mit Getränk für 8-10 EUR an. Ratsam für Ausflüge nach und ab Malága ist die Benutzung der bereits angesprochenen S-Bahn C1 (ca. 25min nach Malága Maria Zambrano; (Hin und zurück 2,05 + Aufschlag am WE). In Läden sollte man die wichtigsten Brocken Spanisch dabei haben. Englisch spricht fast keiner. In Malága wollte ich mir 2 Hemden zurück legen lassen, weil ich keine Kreditkarte dabei hatte. Ging kein Weg rein. Bin mit dem Zug nochmal nach zurück und wieder hin um gleich noch bezahlen zu können.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Das Zimmer war die größte Katastrophe. Außer den Superiorzimmern liegen fast alle Zimmer nach außen zur Straße hin. Die Straße ist stark frequentiert. Außerdem weiß man ja, dass Spanier nicht die Leisesten sind. Nachts fahren die Autos, Busse und LKW durchgängig da lang, zudem hört man ständig gröhlende Leute. Um 1.30 Uhr nachts kommt übrigens die Müllabfuhr. Die Mülltonnen waren Luftlinie 30 Meter von uns entfernt und gut im Blickfeld. Auch wenn wir auch oft feiern waren, möchte man ja irgend wann doch mal paar Stunden Schlaf. Kurzum: Man kann Nachts KEIN Fenster öffnen (und sich alternativ irgendwann bei durchgehnd laufender Klimaanlage erkälten) und selbst dann dringt der Lärm nach innen. Das Zimmer selbst ist kleiner als mein Schlafzimmer in der Neubauwohnung. Wenn man zur Tür rein kommt, liegt man quasi schon fast im Bett. Ums Bett herum ist quasi noch n Meter um drum rum zu gehen. Ein Tisch steht mit dem Kleiderschrank an der Wand. Mitsafe gibts im Schrank. Im Badezimmer kann man nur allein rein, sonst kann man sich ne mehr drehen. Die Wände sind äußerst dünn. Man kann genau die Gespräche aus dem Nachbarzimmer mitverfolgen. Der Boden ist gefliest. Wenn jemand nebenan oder obendrüber nen Stuhl verrückt sitzt du im Bett genauso wie beim Schließen einer Tür auf dem Hotelflur. Übrigens verrücken die Reinigungskräfte gern mal das ein oder andere Möbelstück oder lassen was fallen. Sonntags (Haupt-an-und-Abreisetag) wird damit bereits um 7.00 Uhr begonnen. Auch die Schilder "Bitte nicht stören" an der Tür werden locker übergangen. In spanischen Diskotheken geht es um 3.00 Uhr los. Wenn du dann morgens ins Bett willst, kommt sowas herorragend!!! Die Reinigungskräfte kommen zwar jeden Tag, sind aber ne besonders gründlich. Das Bett wird gemacht. Das wars dann aber auch. Der Waschtisch im Badezimmer wurde genau wie der Balkon in 14 Tagen nicht einmal gewischt. Allerdings brennt JEDEN Tag das Licht im Bad, bis man nach Hause kommt. Hauptsache man soll Wasser sparen in dieser Gegend! Ich habe nach einem Tag versucht, ein anderes Zimmer zu bekommen und wurde vom Hotelmanager höchst persönlich unflätigst abgewimmelt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Das Pon Pablo hat ein eigenes Restaurant. Don Marco und Don Pedro teilen sich für Frühstück und Abendessen ein Restaurant. Damit gehen die Probleme los: Das Restaurant des Pedro/Marco ist für die Massen VIEL zu klein. Selbst beim Frühstück steht man an, wenn man nicht gerade 7.30 Uhr oder 8.00 Uhr wegen einem Ausflug aufschlägt. Am Abend haben wir uns ans Anstellen vor dem Restaurant und ans mürrische Platziertwerden gewöhnt. Auch hier kann man dem ganzen nur entgehen, wenn man 19.00 Uhr am Start ist. Am Essen lässt sich nichts aussetzen. Das Frühstück könnte etwas abwechslungsreicher sein. Aber es findet sich für jeden was. Wurst und Käse waren jedenfalls während der gesamten 14 Tage nahezu gleich (Rotation zwischen Schinken und/oder Mortadella sowie Cheddar und / oder Butterkäse). Auch das andere Angebot wie Gemüse, Spiegelei, Rührei, Pfannkuchen etc. war jeden Tag nahezu gleich. Aus dem recht großen Angebot muss man sich halt jeden Tag selbst was anderes raus suchen. Am Abend gibt es jeden Tag 2-3 Fischgerichte sowie 2-3 Fleischgerichte. Dazu diverse Beilagen wie Pommes, Backkartoffeln, Salzkartoffeln, Paella usw. Dazu eine Nudeltheke und Pizza. Geschmacklich weitesgehend sehr gut alles! Die Getränkepreise sind OK, z.B. 1 Flasche Wasser con gaz 1,95 EUR. Außerdem kann man alle gängigen Softdrinks, Bier, Wein usw. ordern. Nun zur Atmosphäre: Entsprechend den Kapazitäten des Restaurants war auch die Stimmung. Die Servicekräfte kann man (bis auf wenige Ausnahmen) wie folgt beschreiben: unfähig, überfordert, faul, mürrisch, arrogant. Englisch sprechen die Wenigsten. Man verständigt sich zuerst mit Händen und Füßen. Nach paar Tagen hat man dann die notwendigen Brocken Spanisch drauf, um die Bestellung in der Landessprache aufzugeben. Da bekommt man dann sein Wasser auch MIT Gas, wenn man möchte. "With" scheinen die nicht zu kapieren. Die Schlangen bilden sich häufig, weil die Servicekräfte lustlos durch die Gegend trotten und die Tische nicht abgeräumt werden. Teilweise sind 10-15 Tische leer, aber noch nicht abgeräumt. Draußen steht die Schlange. Das Abräumen erfolgt mit finsteren Mienen. Wenn man es wagt, sich an einen noch nicht abgeräumten Tisch zu setzen (teilweise wurde der einem sogar vorab zugewiesen), bekommt man das Besteck aus einem halben Meter Abstand quer auf den Tisch geknallt. Zur Unfähigkeit der Servicekräfte sei noch folgendes Beispiel genannt: Eine Kellnerin ließ beim Abräumen eines Abends vor meinen Füßen 2 Besteckteile auf meinen Fuß fallen. Beim nächsten Mal noch 1 Besteckteil vor uns auf den Boden um zu guter Letzt beim Kassieren den gesamten Inhalt ihrer Geldbörse unter dem Tisch zu verteilen. Kein Entschldigung, nix! Der Essensnachschub lief wie die Bedienung ab. Wenn es alle ist, hört es erstmal für längere Zeit auf. Fleisch und Fisch wird durch Showcooking zubereitet. Die kommen überhaupt nicht hinterher. Meistens liest man über der Schale nur noch das Schild, wo das Essen hätte mal sein sollen. Auch die sonstigen Sachen wie Salate und Beilagen werden oft nur spärlich nachgefüllt. Man trifft die Auswahl nicht nach dem eigenen Geschmack, sondern nach dem Motto: „Was muss ich jetzt gleich essen, weil’s an diesem Abend so schnell nicht wieder kommt, was kann noch warten.“ Am ersten Abend kamen wir anreisebedingt erst gegen 21.00 Uhr ins Restaurant. Da war quasi NICHTS mehr da. Beim Frühstück das gleiche Bild: wenn man nach um 8 kommt, gibt’s oft nicht mal mehr Brot. Ich hatte vorab gehört, dass man zum Essen auch ins Don Pablo gehen kann. Als ich nach den ersten Tagen die Rezeptionistin darauf ansprach, machte die mir mehr oder weniger durch die Blume klar, dass das nicht erwünscht ist. Da am Eingang zum Restaurant immer Listen abgehakt werden, haben wir es nicht probiert zu wechseln, um uns weiteren Ärger zu ersparen.


    Service
  • Eher schlecht
  • Bei der Freundlichkeit des Personals muss man unterscheiden: Rezeption: Gut, Fremdsprachenkenntnisse i.O. (meist nur englisch) Restaurant: Bis auf wenige Ausnahme katastrophal (dazu später mehr bei Gastronomie) Zimmerreinigung bei Zimmer.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Lage des Hotels ist für spanische Verhältnisse spitzenmäßig. Besser gehts fast ne. Vom Flughafen fährt der Durch die große Hotelanlage der drei Hotels kommt man bis fast an den Strand ran. Man muss nur noch eine Straße überqueren. In unmittelbarer Nähe gibts jede Menge Touri-Shops, Supermärkte, Bars und Kneipen. Auch bis ins Stadtzentrum ist es weniger als 1 km. Dort gibt’s neben weiteren Bars und Restaurants auch ne Shoppingmeile, den Bahnhof sowie den Busbahnhof. Vom Bahnhof kommt man mit der S-Bahn C1 nach Malága und Fuengirola. Vom Busbahnhof gehts so ziemlich überall hin. Mit nem Mietwagen kann man auf eigene Faust die Costa del Sol unsicher machen. Die Autobahnen sind gut ausgebaut (vorsicht, teilweise mautpflichtig).


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Freizeitangebote: Für alle 3 Hotels gab es ein Animationsteam. Bis auf das Ausrufen von Water Polo haben die sich aber eher zurück gehalten. Es wurde häufig Fußball gespielt. Darauf verzichte ich aber auf Grund einer Verletzung meistens. Ich hätte mir mehr Volleyball gewünscht. Das gabs nur 2mal die Woche jeweils ne halbe Stunde. Ansonsten war am Strand weit und breit kein Volleyballnetz zu finden. Abends das obligatorische veo veo (also Kinderdisco), Tanzabende und Bingo. Animation also eher auch ne so der Brüller, zumal die Animateure im Wasser gern mal die Mädels "zufällig" angrapschen, was meiner Freundin äußerst sauer aufgestoßen ist. In der Hotellobby gibts nen Internetzugang. Dort kann man für EINEN GÜNSTIGEN EURO genau 15MINUTEN ins Netz. Das finde ich reichlich unverschämt. Ich habs einaml genutzt, weil ich für ne Karte nach der Postleitzahl schauen wollte. Da ist die Kiste nach 3 Minuten abgestürzt, das Geld tickte aber weiter runter. Nach langen Diskussionen hat man mir wenigstens den Euro wieder gegeben. Dafür muste ich aber noch n Formular ausfüllen und unterschreiben. Die Pools sind alle okay. Hier war nur nervig, dass um 9.00 morgens mit der Reinigung der Außenanlagen begonnen wird. Dort wird brachial mit dem Schlauch vorgegangen und Wasser verschwendet bis zum geht nicht mehr. Auch wenns gegen Blüten z.B. nix bringt. Da ist dann alles schön nass und rutschig, wenn die Gäste kommen. Liegen und Schirme sind ausnahmsweise mal genügend da. Allerdings sind in den Innenhöfen haufenweise Vögel, die alles voll..... (auch wenn man schon auf der Liege drauf liegt, lecker!) Der öffentliche Strand vor dem Hotel ist in Ordnung und recht sauber. Liegestühle und Schirme kosten dort je 4 EUR. Kann man aber getrost drauf verzichten und sich eine schattige Palme suchen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juni 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Phil
    Alter:26-30
    Bewertungen:2