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Christian (71+)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Januar 2026
Das Hotel lässt keine Wünsche offen
6,0 / 6

Allgemein

Wir waren zu siebt da, nein, zu acht, nämlich: Vater, Mutter, Tochter mit Ehemann und einjährigem Kind, Sohn mit Ehefrau und: Hund. Für den Einjährigen gibt's eine freundliche Kinderbetreuung. Hundebetreuung gibt es noch nicht, aber können sagen: Das Hotel ist in jeder Hinsicht jedem/jeder Einzelnen gerecht geworden. Das Personal hochprofessionell, aber nicht professionell freundlich, sondern wirklich freundlich, hilfsbereit und allen Gästen zugewandt. Dazu nur ein Beispiel. Frühstücksszene. Wir sind fertig. Die Kellnerin fragt, ob wir fertig noch etwas vom Büffet wollen. Ich: Nein, brauchen nichts mehr, sind fertig, satt und zufrieden. Und Sie sind sicher froh, wenn die Gäste endlich gehen." Die Kellnerin lachend: "Also wenn ich Menschen nicht mögen würde, hätte ich bestimmt nicht diesen Beruf ergriffen." Das war keine Höflichkeitsfloskel, sondern kam spontan von Herzen. Überhaupt das Frühstück: Es ist mehr als alles da, und alles vom Feinsten. Nicht nur Schinken, Käse, Salami und Ei, Joghurt, Quark, Körner, Nüsse, Obst, Saft, Gurken, Tomaten, sondern auch Fisch und Forellenkaviar. Und natürlich ein Koch, der einem Spiegeleier, Rühreier und Omeletts brät. Und ein Barista, der einem jeden erdenklichen Kaffee zubereitet. Und eine nie versiegende Orangenpresse, die einem auf Knopfdruck blitzschnell ein Glas Saft in die Karaffe befördert. Es wird auch permanent nachgelegt. Habe nie beobachtet, dass mal eine Platte längere Zeit leer, ja überhaupt leer war. Dieser Eindruck von Großzügigkeit setzt sich abends fort. Es wird immer ein Menü angeboten und zugleich ein Büffet. Aber man muss sich nicht entscheiden. Man kann das ganze Menü nehmen und trotzdem zwischendurch zum Büffet gehen. Oder man pickt sich etwas aus dem Menü und holt sich alles andere vom Büffet. Und natürlich isst man viel zu viel, weil alles toll schmeckt und man darum alles probieren möchte. Es gibt keine Beschränkungen für Vielfraße. Weil es keine Grenzen der Großzügigkeit, wohl aber Grenzen des menschlichen Fassungsvermögens gibt, isst man ab ungefähr dem dritten Tag schon weniger und ab dem fünften normal. Im Spa natürlich nicht nur Schwimmbecken drinnen und draußen, sondern auch Sauna und Dampfsauna, Whirlpools und ein Becken für Kleinstkinder. Was ebenfalls für die Klasse des Hotels spricht: Die Aufzüge sind für die Gäste. Es kommt kein Gepäckträger mit einem Wagen voller Koffer hereingeschoben, und kein Zimmermädchen blockiert den Aufzug mit ihrem Putzwagen, wie man das in durchaus teuren Hotels immer wieder erlebt. Das Personal hat seine eigenen Aufzüge. Weiterer Pluspunkt: Schon oft bin ich in teuren Hotels morgens durch Lieferantenlärm geweckt worden. In diesem Hotel nicht. Auch sonst kein Lärm und keine Störung. Man schläft gut. Natürlich hat das Hotel ein umfangreiches Programm für seine Gäste. Dazu kann ich nichts sagen. Wir haben es - bis auf eine Schneeschuhwanderung - nicht in Anspruch genommen, wir wollten hauptsächlich relaxen, Spazierengehen und Langlaufen. Letzteres war nicht möglich. Zu wenig Schnee, und das bisschen, das noch da war, vereist und verharscht. Dafür kann das Hotel nichts, aber das muss man wissen. Wer vom Hotelausgang sofort auf die Loipe oder auf den Berg will, muss sich ein höher gelegenes suchen. Wir werden auf jeden Fall irgendwann im Sommer wiederkommen. Und können es uneingeschränkt empfehlen.


Infos zur Reise
Verreist als:Familie
Alter von Kindern:0 - 2
Infos zum Bewerter
Vorname:Christian
Alter:71+
Bewertungen:1