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Julian (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • November 2016 • 3-5 Tage • Arbeit
Ein Haus, das von seinem Namen lebt
4,0 / 6

Allgemein

Im Rahmen eines einwöchigen Workshops war ich im Steigenberger Treudelberg untergebracht. Dies gab mir die Möglichkeit, auch die kulinarische Seite des Hotels kennenzulernen sowie ein Gespür für die Atmosphäre zu entwickeln. Die Rezeptionistinnen und Rezeptionisten hinterließen bei mir einen guten Eindruck, sehr aufmerksam und hilfsbereit zeigte man sich. Bei Ankunft wechselte ich zweimal das Zimmer (zunächst erhielt ich ein Zimmer, das jüngst von einem Raucher genutzt wurde). Auch der Wunsch nach einem kostenfreien WiFi-Upgrade wurde erfüllt. Drucken und Scannen ist ebenfalls bei Bedarf ohne Aufpreis möglich. Die Zimmer im Haupthaus - und nur in diesem kam ich unter - sind äußerst großzügig geschnitten, durchaus zu vergleichen mit einem gehobenen Landhotel. Gleiches gilt für das Bad, welches mit einer Badewannen-Dusch-Kombination aufwartet. Mein Zimmer war gepflegt und sauber und wurde gründlich gehalten. Kritik übe ich an der durchaus altertümlichen Einrichtung, insbesondere aber am flimmernden Röhrenfernseher, auf dem nicht einmal die Nachrichten "Spaß" machen. Im Atrium, dem Nebengebäude, ist man da schon einen Schritt weiter. Selbstredend sind dort auch die Zimmer teurer. Nur: Wer sich weigert, seinen Gästen Flachbildfernseher bereitzustellen, der darf sich in meinen Augen nicht mehr mit 4 Sternen rühmen. Im Zimmer fehlte es darüber hinaus an nichts. Holz- oder Laminat- statt eines Teppichbodens hätte ich begrüßt. Ebenso einen Radiowecker. Ein Mangel wurde schließlich am letzten Tag meines Aufenthalts entdeckt, als mir die Türkette samt Dübeln entgegenkam, nachdem ich vergessen hatte, diese zu entfernen, ehe ich die Tür sanft öffnete. Ein Defizit in Sachen Sicherheit. Defizitär ist aber auch die Tatsache, dass dem Gast pro Tag max. 500 bzw. 1000 MB an Datenvolumen im WLAN-Netz zur Verfügung gestellt werden. Möchte ich mir Online-Inhalte ansehen, stoße ich da recht schnell an meine Grenzen. Warum man den Gästen eines Golf- und Tagungshotels nicht ein vollwertiges WiFi kostenlos zugesteht, ist für mich nicht ersichtlich. Wir sprechen bei der Marke Steigenberger ja nicht unbedingt von einer Low Budget-Kette. Das Buffet-Angebot (Frühstücks, Mittag und Abend) war ausreichend umfangreich und zumeist auch gut schmackhaft. Dies galt jedoch nicht für alle Gerichte, die angeboten wurden. Beispiel Frühstück: Das Rührei blieb über die ganze Woche hinweg geschmacksneutral. Insgesamt durfte man sich von der kulinarischen Klasse ein wenig mehr erwarten. Der Verantwortliche des Restaurants überzeugte uns, anders als die übrigen Bediensteten, nicht mit einem charmanten Auftreten - schade. Die Tagungsräume und öffentlichen Bereiche sind gut in Schuss; man fühlte sich wohl und konnte konzentriert den eigenen Aufgaben nachgehen, ohne, dass es an etwas gemangelt hätte. Die Bar ist gemütlich und hat Live-Sport im Angebot. Die Preise dort sind durchaus in Ordnung. Ein kleiner Pool-Billard-Tisch kann entgeltfrei genutzt werden, auch ein Swimming-Pool ist bis in die späten Abendstunden für alle Gäste zugänglich. Unabhängig, ob ich selbst oder mein Arbeitgeber für eine zukünftige Unterkunft aufkommen müsste: Ein Folgebesuch würde für mich nur bei Buchung eines Zimmers im Atrium in Frage kommen. Andernfalls bietet Hamburg viele andere, moderne Alternativen. Das Gesamtpaket war ausreichend bis befriedigend, da man sich schlichtweg von der Marke "Steigenberger" mehr erhofft hatte.


Zimmer
  • Eher gut

  • Restaurant & Bars
  • Eher gut

  • Service
  • Gut

  • Lage & Umgebung
  • Schlecht

  • Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Geschäftsreise

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:3-5 Tage im November 2016
    Reisegrund:Arbeit
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Julian
    Alter:26-30
    Bewertungen:95