Ältere Anlage, die in den Hang hineingebaut ist. Das Zimmer war groß und ruhig. Die Badewanne äußerst schmal. WLAN is NOT inclusive sondern muss bezahlt werden! Zum Strand muss man über einen steilen Abgang. Dort sind keine Liegen. Also ist praktisch nur Strandwandern möglich (das Meer ist im November ohnehin saukalt). Wie bei Magic Life üblich alles gut gepflegt. Das Theater hat übrigens eine passable Akustik. Das Essen hat mir definitiv nicht geschmeckt. Und mir tut jeder leid, dem es schmeckt (Was mag das arme Schweindi wohl zu Hause vorgesetzt bekommen?- Ich bin jedenfalls viel besseres gewöhnt). Für gewöhnlich sage ich, dass ein ML Club gehobenes Kantinenniveau bietet, der Club Fuerteventura unterschreitet dieses. Die Speisen waren meist schon am auskühlen, bei einer Getränkebar lag immer ein säuerlicher Geruch in der Luft. Das Bier schmeckte mir grauenhaft. Und das alles bei einem Einzelzimmerpreis von EUR 1300,- die Woche! Die Gäste waren eher älter (Rentner) und neben den Deutschen auch viele Engländer. Eher der Unterschicht bzw. unteren Mittelschicht zuzuordnen. WLAN kostet im all inclusive Club EUR 25,- die Woche. Für gewöhnlich fahre ich im November nach Ägypten, was ich heuer wegen der politischen Lage dort und der Hoffnung, in einem nicht moslemischen Land einmal ordentliche Getränke zu bekommen, unterlassen habe. Ich wurde enttäuscht. Nächstes Jahr geht es wieder nach Ägypten.
Groß, sauber, ruhig. Das Bad eher klein mit schmaler Wanne.
Die Küche. Für mich zentraler Punkt für die Beurteilung eines Urlaubs. Für mich der Schwachpunkt des Clubs. Hier kann ich nur sagen:Forget it. Die Insel ist angeblich auf entsalztes Meerwasser als Trinkwasser angewiesen. Das glaube ich sowohl bei Tee wie auch Kaffee durchzuschmecken. Wasser in Flaschen gibt es im Buffet-Restaurant nicht.(Beim Pool schon). Genug zu essen hat es natürlich gegeben, die Qualität war allerdings brrrr. Bei den Preisen von Magic Life ist das inakzeptabel. Bei den Fleischspeisen war die Auswahl reduziert. Das hätte mich nicht gestört, wenn das, was angeboten wurde, geschmacklich entsprochen hätte. Hat es aber nicht. Die Süßigkeiten waren abwechslungsreich, bunt und außer süß geschmacksarm. Ebenso das Obst. Ich bin überzeugt, dass bei etwas mehr Sorgfalt beim Wareneinkauf die Qualität der Speisen deutlich gehoben werden könnte. Und sollte das Geld eine entscheidende Rolle spielen: besser weniger Auswahl, dafür aber von höherer Qualität.
Im Vergleich zum ML Club in Hurghada bewerte ich Fuerteventura deutlich schlechter. Zimmerreinigung passte ja, aber Freundlichkeit ist weniger ausgeprägt und die Ägypter sprechen auch besser englisch oder deutsch.
Fuerteventura ist eine Steinwüste, die Umgebung daher wenig attraktiv. Man kann mit dem Taxi für EUR 9,- nach Jandia fahren. Besonders attraktiv erschien mir der Ort aber nicht.Die Insel gehört allerdings zu der Handvoll Reisezielen, wo man bei akzeptabler Flugzeit im November zu einem Sonnenurlaub fliegen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist langgezogen, aber über weite Strecken nur knapp mehr als knöcheltief. Macht aber nichts, denn das Wasser ist im November ohnehin recht frisch. Die Animation lässt einen Gott sei dank in Ruhe. Den Wellness-Bereich habe ich nicht genutzt, weil mir dort gleich die Nudisten entgegengekommen sind und wie man weiß gerade Menschen ohne Scham besonders hässliche Körper haben. Mit diesem Anblick muss ich mein Auge nicht beleidigen. Schade nur, dass man so ein Angebot, für das man bezahlt hat, so nicht nutzen mag.
Lieber Jim, Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihren Urlaub in unserem Haus zu bewerten. Es ist sehr schade, dass der Aufenthalt im Club Magic Life Fuerteventura Imperial nicht Ihren Vorstellungen entsprochen hat. Uns ist das Feedback unserer Gäste jedoch sehr wichtig, denn nur so können wir die hohen Qualitätsstandards halten, optimieren und erweitern. Mit freundlichen Grüssen Claudia Uhl (Assistant General Manager)


