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Guido (41-45)
SchweizAus der Schweiz
Verreist als Familie • Juli 2006 • 2 Wochen • Strand
Allerserte Sahne ausser beim Schnorcheln
5,8 / 6

Allgemein

Zuerst kurz über uns: Ich (Papi) 41, meine Frau 39, unser Jungs 10 und 7 Jahre alt, leben in der Schweiz und wollten schöne Maldivenferien mit viel schnorcheln verbringen. Zum Thema Schnorcheln mehr unter Sport. Wir haben AI gebucht. Reise: Wir hatten via Holidaycheck bei Tjaereborg gebucht. Flug mit der LTU ab München. Der Hinflug über Nacht war sehr anstrengend, da ich mit meinen 196 cm auf der LTU Hünerleiter (mittig Viererreihe) kaum Schlaf gefunden hatte. Dem Vernehmen nach bietet LTU die Möglichkeit mehr Beinfreiheit zu reservieren - für 60€ extra. Das Essen bei LTU ist genügend. Für den Transfer zur Insel empfehlen wir das Wasserflugzeug (100$ pro Nase und Weg extra, ca. 30 Minuten) - Es ist ein Erlebnis für sich über die wunderschönen Riffe und Inseln zu fliegen. Der Transfer mit Boot (ca. 3 Stunden) wurde von anderen Reisenden als Strapaze empfunden, da die ganze Reise eh schon lange dauert. Die ständig vor Ort anwesende Reiseleiterin von Tjaereborg ist freundlich, weiss aber zu Details nicht immer hilfreiche Antworten. Schnorcheln im roten Meer Aegypten viel schöner. Alles andere erste Sahne!! AI kann ich empfehlen, da man nicht immer überlegen muss, wenn man etwas trinken will. Andere Inseln besuchen total überflüssig - es ist nirgens schöner als hier. Delphin-Ausflug Glückssache - wir haben nur wenige "müde" Delphine gesehen. Wassersport am Südzipfel nicht verpassen. Man kann eine Nachbarinsel für sich alleine mieten (90$ pro Nase - schnorcheln sei dort sehr schön). Flugtransfer buchen.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir hatten einen Doppelbungi 261 und 262 für uns und unsere Kinder gebucht. Der Aufpreis hat sich 100% gelohnt, da wir keinen Stress mit den Kindern (und umgekehrt) hatten und wir so auch nervige Nachbarn, die einem die ganzen Ferien vermiesen können, sicher vermeiden konnten. Es sind übrigens immer ebenerdige Bungalows mit zwei Zimmern (mit Badezimmer). Unsere Zimmer waren Super-Deluxe-Zimmer. Das Platzangebot ist sehr schön. Zimmergrösse etwa 4x5 Meter. Das Badezimmer ist geräumig mit Badewanne, Toillette und Bidet in einem Raum. Eine weitere Türe führt zur überdachten Aussendusche. Auf den Malediven ist es ganzjährig um die 30 Grad warm, es wird also kaum jemand frieren. Eine Wäscheleine zum trocknen der nassen Sachen ist ebenfals vorhanden. Im Zimmer befindet sich auch ein TV mit vorwiegend englischen Programmen. Einen deutschen "Kinderkanal" haben wir nicht gefunden. War auch nicht nötig, da ich einen Laptop und DVD für die Kinder mitgenommen hatte - was sich abends (Sonnenuntergang im Juli um 6'10 Uhr)sehr bewährt hat! Weiter findet sich eine Minibar (nicht all incl.) in die man aber seine Wasserflaschen schön verstauen kann. Der Kühlschrank kühlt auch richtig! Die Zimmer verfügen über eine sehr gut einstellbare Klimaanlage. Der Zimmerschlüssel dient als Hauptschalter für den ganzen Bungalow, ein Zweitschlüssel ist aber erhältlich (und empfehlenswert, da alle Aussentüren Schnappschlösser haben und man sich nur zu schnell ausschliesst. Gästestruktur: hauptsächlich Deutsche und Engländer. Einige Franzosen italiener. Russen sind auch gut vertreten, alle sehr freundlich und keinesfalls laut oder sonst irgendwie daneben (ausser dass die Damen ihren "Reichtum" gerne mit Dolce und Gabana und Co. zeigen, was eher belustigend ist). Klar das die Zimmer immer sauber sind und Badetücher etc. öfter gewechselt werden als man piep sagen kann. Ameisen sind an der Tagesordnung, die kann man einfach nie alle killen (es wird regelmässig gespritzt).


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Hier zeigt sich der Vorteil der grossen Insel am allerdeutlichsten. Die Küche ist an Auswahl und frische aller Gerichte nur noch mit Dekadenz zu überbieten. Die köche vollbringen abseits jeglicher Zivilisation unglaubliches. Frühstück: Über 10 Brotarten von Vollkorn über warme Croissants bis Toastbrot lässt keine Wünsche offen. Alles was in den Kühlschrank gehört wir auf Eis dargeboten (bei 30 Grad Aussentemp.!) Fleisch, Käse, Eier, Pfannkuchen bis zum Curry - was das Herz beghrt, Sie werden es in top Qualität finden! Mittagessen: Wo soll ich anfangen? Salatbuffet vom feinsten, wieder Brote in allen Variationen. Teigwaren die unser Italiener nicht besser hinkriegt, täglich wechselnde Spezialitäten. Fisch und Fleisch in allen Varianten. Und dann das Dessertbuffet .... frische Früchte werden vom Koch frisch aufgeschnitten und Puddings, Kuchen, Rouladen, Souffles - ich sicher Ihr Bäcker um die Ecke kanns nicht besser. Abendessen: ähnlich wie Mittagessen. Rund 15 Köche sind an den Buffets damit beschäftigt alles picobello nachzufüllen und diverse Gerichte nach Wünschen der Gäste vor deren Augen zuzubereiten. Und dann wieder diese Desserts... Es gibt neben dem AI Angebot - dass wirklich keine Wünsche offen lässt - auch einen Italiener und ein Thai Restaurant. Der Italiener macht übrigens selber Eis (nicht AI) welches in Italien nicht besser ist. Kurz, die ganze Küche ist einfach unglaublich. Bitte vergessen Sie nie, dass Sie hier abseits jeglicher Zivilisation sind.


    Service
  • Sehr gut
  • Alle angestellten auf Sun Island sind immer überdurchschnittlich höflich und hilfsbereit. JEDER grüsst einen freundlich. Ich habe nie ein langes Gesicht gesehen, wenn um irgendetwas gebeten wurde. Man kommt fast nur mit englisch weiter. Andere Sprachen alleine reichen nicht. Wir haben Franzosen getroffen, die froh waren das sie mit uns reden konnten, da sie sonst niemand verstand. Es befindet sich ständig ein Arzt auf der Insel! Ein Wäscheservice ist im Angebot.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Durch die Grösse der Insel ist Sun Island eigentlich total untypisch für die Malediven. Dadurch, dass so viele Gäste (rund 600) Platz haben, kann eine Infrastruktur angeboten werden, die auf kleineren / normalen Inseln schlicht unmöglich ist. Ich schätze dass alleine die ganzen Gartenanlagen ständig von 40 Gärtnern gewischt und gepflegt werden. Die ganze Insel darf als absolut traumhaft in Gestaltung, Umgebung und Sauberkeit bezeichnet werden. Kein abgefallenes Blättchen auf dem Boden, kein Treibgut am Strand - nichts. Alles ist mit Erfolg und akribisch auf Trauminsel getrimmt. Da die Insel über 1600 Meter lang ist, empfihelt es sich ein Fahrrad zu mieten (5$/Tag). Unterhaltung neben Sport: Spielsalon, Live Musik am Abend (gute einheimische Bands, die bekannte Lieder Covern). Rochen füttern am Abend (nicht verpassen). Haifütterung.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt keine aktive Animation, was ich sehr angenehm fand. Sportmöglichkeiten sind hingegen zur Genüge vorhanden. Tennis (4 Aussenplätze), Badminton (Federball in der Halle!), Squash (in der Halle!), Billard 4 Tische, Snooker! 2 Tische, Darts, Basketball aussen, Fussball mit den Angestellten. Alles AI! Tauchen mit eigener Basis. Leider ist mir ein english sprechender (mit fransösischem akson) Tauchguide etwas etwas arrogant gekommen, weshalb ich mir weiteren Kontakt erspart habe. Ich bin zwar Padi Advanced, wollte aber eher mit den Kindern schnorcheln gehen. Dafür ist man im Tauchzentrum nicht zuständig und kann auch in keiner Art helfen... Schnorcheln: die einzige Entäuschung auf Sun Island. In den sehr schönen, weitläufigen Lagunen rund um die Insel lohnt sich schnorcheln nicht. Eher erblindet man am grell leutenden, weissen Sand im stehtiefen Wasser, als dass (meine) Erwartungen an tropische Gewässer erfüllt werden. Das Hausriff ist ausschlieslich über den Steg beim Italiener zu erreichen. El Nino hat hier ganze Arbeit geleistet (El Nino ist eine wiederkehrende warme Meeresströmung, die vor etwa 7 Jahren mit zu hohen Temperaturen 90% der Korrallen absterben liess). Es gibt zar recht viele Fische, Soldaten- und Wimpelfische, Drücker-, Doktorfische, ab und zu einen kleinen (ungefährlichen) Riffhai und sogar Schildkröten. Dies alles vor einer Kulisse zu 90% abgestorbener, grauer Korallen. Das war schade. Ich denke in 5 Jahren sieht es schon wieder besser aus. Es wird zwar ein Schnorchelausflug an ein halbwegs intaktes Riff angeboten (19$), aber immer an den gleichen Ort. Hier hätte ich mir mehr von der Hotelleitung versprochen. Ich habe immer wieder Schnorchler auf der Suche nach den "Malediven" getroffen. Keiner hat sie unter Wasser gefunden... So haben wir eben Wasserski (Frau und Kinder 10 und 7! Jahre) und ich Wakeboard gelernt und hatten dabei einen riesen Spass. Die Preise sind dabei noch zahlbar. 8 Minuten im 10er Pack 13$. Die Jungs sehr hilfsbereit, das Material sehr gut im Schuss. Mit der Traumkulisse 100% zu empfehlen. Gezogen wurde mit SeaDoos - Wassermotorrädern. Banane und Reifen Ziehen macht auch spass. Es stehen auch drei schnöne Katamarane und Kanus zur Verfügung. Diese Angebote sind nicht AI. Der Süsswasser-Pool ist sehr schön angelegt. Meines erachtens aber überflüssig. Zum glück hängen hier viele Gäste ab, so dass mann die Traumstrände nie mit mehr als 5 anderen Leuten teilen muss!


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(4)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Guido
    Alter:41-45
    Bewertungen:5