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Thomas (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2009 • 3 Wochen • Strand
Traumurlaub im Tauchparadies
5,2 / 6

Allgemein

Das Hotel soll ca. 900 Urlauber fassen. Die Zimmer sind in Bungalowstil und je nach Art (Super-De-Luxe oder nur De-Luxe) als Doppelbungalow mit Außendusche und direktem Strandzugang und Meerblick (Super-De-Luxe) oder als Viererbungalows in zweiter Reihe oder einfachster Strandlage (Steinküste) gelegen. Auch Wasserbungalows gibt es, sind aber trotz besserer Ausstattung wegen fehlendem Strand m.E. nicht zu empfehlen. Wir wären jedenfalls auf deren Terassen nicht glücklich geworden, Schwimmen konnte man dort bei Ebbe auch nicht richtig. Wir hatten Vollpension, mußten also die Getränke (bis auf morgentlichen Kaffe/ Tee / Fruchtsaft) dazu bezahlen. Da wir keinen Alkohol trinken und selten Softdrinks, war unsere Rechnung (ca. 3 1,5-Liter-Flaschen stilles Mineralwasser am Tag zu je USD 3,50) gering. Ansonsten bucht halt All-Incl. Die Gästestrukur bestand überwiegend aus Russen (> 50 %), Italienern, Engländern und Deutschen. Entgegen hier schon mehrfach geäußerten Vorurteilen wußten unsere russischen Miturlauber sich aber top zu benehmen !! Ist halt auch eine andere Einkommensklasse von Russen, welche hier gebucht haben. Und auch unsere russischen Zimmernachbarn waren leiser als die später eingecheckten Engländer. Altersdurchschnitt so ca. 30 bis 40, wenige Kinder. Handy-Erreichbarkeit ist gegeben, aber sehr teuer. Also zu Hause Mail-Box usw. abschalten, sonst werdet Ihr arm. Wenn Ihr immer erreichbar sein wollt, dann kauft Euch am Flughafen oder bei der Deutschen Reiseleiterin eine Abtelefonier-SIM-Karte. Auch die Telefonkosten im Hotelzimmer sind mit USD 2,60 pro Minute nach Deutschland günster als der Reiseführer angibt. Oder Ihr geht ins Vani-Cafe und macht dort VOIP oder schreibt eine E-Mail (also Laptop nicht vergessen). Internet ist aber sehr langsam und je mehr Gäste im Cafe sind, desto länger dauert es, bis sich die Seiten aufbauen. Bestellzwang ist dort aber nicht, einfach setzen und surfen und den Kellner freundlich sagen, dass man vielleicht später etwas bestellt (Cappuchino für USD 5,50 ist sehr lecker). Weitere Tip: Mineralwasser-Flasche vom Restaurant immer mit aufs Zimmer nehmen und dort in den Kühlschrank, dann hat man auch auf dem Zimmer (oder am Strand) immer was dabei und spart (Minibar ist teuer !). Auf den Malediven soll über das ganze Jahr nahezu das gleiche Wetter herrschen (30 Grad und über 80 % Luftfeuchtigkeit). Ab und zu geht eine Husche runter, aber ohne Regen nun mal kein Pflanzenwachstum. Hauptsaison ist von Januar bis März.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten (zum Glück) die etwas teureren Super-De-Luxe, alleine die AUßendusche ist den Aufpreis wert, ebenso natürlich der Meerblick und die eigene Liege am Strand. Unser Zimmer war ausreichend groß, das Badezimmer mit Bidet und Duschwanne (w. Außendusche nie genutzt) und Terrasse ausgestattet. Klimaanlage war ausreichend leise, aber etwas ungünstig neben dem Bett angebracht, so dass der Windzug störte. Wir haben dann das Bett etwas verrutscht und die Klima nicht ganz so niedrig (ca. 24 Grad) eingestellt, dann ging es. Andere hatten das nicht gemacht und bekamen (auch wegen der vom Tauchen feuchten Gehörgänge) eine Mittelohrentzündung. Das Bett war uns etwas zu hart, wir haben uns daher drei Lagen Decken unters Laken ziehen lassen, danch ging es.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gibt vier Restaurants (Thailänder, Grillrestaurant, Italiener und das Hauptrestaurant). Bis auf das Hauptrestaurant (dort ist Buffet) sind alle Restaurants aber A-la-Carte und kosten (deutlichen) Aufpreis. Es lohnt sich in jedem Fall, sich in dem Hauptrestaurant sich einen 25 %-Rabatt-Gutschein abzuholen, auch dann war es relativ teuer. Das Grillrestaurant ist zwar schön, aber wir waren an dem Abend die einzigen Gäste und man war wohl nicht gewillt, nur für uns den Grill anzuwerfen und hat uns daher nur langsamst bedient, wir sind dann -vom Hunger gerieben - wieder abgezogen. Der Italiener war aber immer ein Erlebnis, da durch einen Scheinwerfer nachts viel Plankton im Meer war und die Mantas und viele andere Fische an der Oberfläche zeigten. Auch Nachttaucher konnte man beobachten, vom romantischen Sternenhimmel ganz zu schweigen ;-) Geschmeckt hat es auch. Im Hauptrestaurant hat es uns auch gut geschmeckt, es gab immer Hähnchen und Nudeln und Rindfleisch in diversen Variationen, auch Show-Cooking. Küchenstil meist europäisch mit geringem Anteil an landestypischer - reichlich scharfer - Kost. Etwas enttäuscht waren wir aber von der etwas eintönigen Salatbar, toll war aber der Nachtisch und die frischen Früchte. Satt geworden sind wir immer, es war immer top sauber, Atmosphäre war - auch durch den Ausblick auf das Meer - schön. Toll war auch das Vani-Cafe mit kostenlosem WLAN-Internet-Zugang.


    Service
  • Gut
  • Grundsätzlich ist das Personal von der Mentalität freundlich, aber zurückhaltend. Je länger man sich aber beschnuppert hat, desto mehr öffnen sie sich und werden zugänglicher. Anfänglich war ich (als bisheriger Karibik-Fan mit dort tanzenden und singenden Angestellten) etwas enttäuscht, aber im Laufe der Zeit fand ich die Mentalität immer angenehmer. Wir wurden immer von allen freundlich gegrüßt und zuverlässig und ausreichend schnell bedient. Deutschkenntnisse sind nur latend vorhanden, Englisch ist besser, aber tw. sehr nuschelig. Die Zimmerreinigung war o.k., wir gaben pro Woche 5 USD. Am Geburtstag meiner Frau (ohne Ankündigung) war das Bett mit Blüten in Herzform geschmückt, wir bekamen beim Italiener (ohne Reservierung)einen besonders geschmückten Tisch und Wein und Kuchen aufs Haus. Unser Kellner im Hauptrestaurant bekam alle paar Tage mal 2 Dollar Trinkgeld und hat uns gut bedient. In der Mainbar war die Bedienung auch o.k., direkt an der Bar sogar top. Beschwerden hatten wir keine.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Der Fluhafen von Male liegt ca. 30 Minuten mit dem Wasserflugzeug entfernt, dann wurde auf dem Meer umgestiegen auf ein Boot, welches uns zu Sun Island brachte. Mit dem Schnellboot von Male sind es ca. 3 Stunden, tut Euch das nicht an. Andere Urlauber hatten echt Glück und wurden (obwohl nicht gebucht) trotzdem mit dem Wasserfluzeug transportiert. Na ja, wer gerne Roulette spielt ;-) Die Insel ist für maledivische Verhältnisse sehr groß (ich glaube quer ca. 1,5 km), was wir aber als sehr angenehm empfanden. Dadurch konnte das Hotel etwas größer ausfallen und viele Freizeitmöglichkeiten anbieten (Squash, Badminton, Billiard, Tischtennis, Spielhalle (mit aber veralteten Spielekonsolen), Mainbar (abwechseln mit Disco, Livemusik, Karaoke oder Krabbenrennen). Kleinigkeiten einkaufen konnte man ebenfalls oder in der Bibliothek ein Buch ausleihen. Ein Fahrrad (3,50 USD pro Tag) benötigt man übrigens nicht, wenn man nicht ganz fußfaul ist. Wir gingen jedenfalls gerne spazieren. Ansonsten war Erholung pur angesagt von den SDL (Super-De-Luxe)-Zimmern der Strand zwischen 10-30 Metern entfernt und ausreichend Palmen, um nicht sofort zu verglühen. Am Pool, welcher wohl haupts. durch die De-Luxe-Zimmer-Urlauber benutzt wurde, sind die Strohschirme aber etwas rar, ebenso wie die Liegen. Ausflüge gab es viele, aber zum Schwimmen mit den Walhaien oder Beobachten der Delphine vom Boot aus sowie Sunrise-Fishing mußte man zu nachtschlafender Zeit aufstehen (tw. 5 Uhr morgens), auch hatten manche Pech und sahen z.B. keine Delphine. Wir hatten Riff-Schnorchel-Ausflug (top) und Sunset-Fishing (ging so, haben mit unserem Boot nur winzige Fische gefangen, andere hatten aber mehr Glück). Zur Nachbarinsel Holiday-Island gibt es kostenlose Fähren (Besuch lohnt aber nur, um sich zu bestätigen, dass die - teurere- Buchung auf Sun Island besser war). Ausflüge zu Einheimischen-Insel haben wir erst einmal nicht gebucht, da uns von Müllbergen berichtet wurde. Unsere Hauptbeschäftigung der letzten Woche war das Tauchen. Wir haben (für USD 650) einen Open Water Tauchschein gemacht und sind danach auch so ein paar Mal unterwegs gewesen. Die Tauchlehrer sind sehr nett und sprechen tw. Deutsch, ansonsten Englisch. Geräte sind i.O., und die Tauchplätze echt die Wucht. Zu sehen gibt es Riffhaie, Schildkröten, Muränen, Walhaie, Stachelrochen, Mantas und natürlich alle möglichen bunten Tropenfische und natürlich tolle Riffe.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation gab es keine, auch - Gott sei dank - keinen Kinderclub. Indoor-Sport wie oben beschrieben war aber immer möglich, auch Beach-Volleyball oder Windsurfing usw. Die Marina-Angebote waren aber nur für die All-In-Gäste tw. kostenlos, wir hätten in jedem Fall dazu zahlen müssen (Jet-Ski 1/2 Stunde 80 USD). Der Strand war (je nach Lage) durch Korallenteilchen angereichert, wir Badeschuhe sollte man mitbringen, da sie je nach Zimmerlage und Meerzugang auch benötigt werden. Unser Strandabschnitt am Meermaid-Strand war aber problemlos barfuß zu benutzen. Der Strand wird täglich gereinigt und fast immer sehr sauber. Je nach Lage gibt es im Meer aber auch Korallen oder Steine, ich empfehle - auch wegen des erfrischenden Windes und der besseren Schwimmmöglichkeiten (Ebbe und Flut) die von den Wasserbungalows abgewandte Seite. Der Pool ist schön, auch wenn er eigentlich nicht benötigt wird.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im Dezember 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Thomas
    Alter:41-45
    Bewertungen:3