Jupp-Schmitz-Denkmal
Köln/Nordrhein-WestfalenHotel nähe Jupp-Schmitz-Denkmal
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Denkmal für einen großen des Kölner Karnevals
Mit dem Jupp-Schmitz-Denkmal, welches sich in Köln beim Jupp-Schmitz-Plätzchen (Ecke Salomonsgasse / Marspfortengasse) befindet, wird einer der größten Sänger und Komponisten des Kölner Karnevals geehrt. Dieses Denkmals von 1994 zeigt Jupp Schmitz an seinem Klavier mit Karnevalsmütze. Auf dem geöffneten Flügel des Klaviers sitzt ein kleiner Engel.
Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel
Bei der Salomonsgasse steht am Jupp-Schmitz-Plätzchen das Jupp-Schmitz-Denkmal (ca. 400 Meter südlich vom Dom bzw. ca. 450 Meter westlich von der Kirche Groß St. Martin). Damit wird an den Kölner Komponisten, Sänger und Unterhaltungskünstler Jupp Schmitz erinnert (geboren 1901, gestorben 1991). Jupp Schmitz war vor allem durch seine Karnevalslieder berühmt, die auch noch heute bekannt sind. Dazu zählen u.a.: - Es ist noch Suppe da - Wer soll das bezahlen? - Der Hirtenknabe von St. Kathrein - Wir kommen alle in den Himmel - Am Aschermittwoch ist alles vorbei usw.
Das musikalische Herz des Karnevals
An der Salomonsgasse steht seit 1994 ein kleines Bronzedenkmal, welches einen sympathischen Herrn im Anzug mit Karnevalsmütze am Flügel zeigt – Jupp Schmitz. 1901 in Köln geboren, begann Schmitz zunächst eine klassische Musikerkarriere am Konservatorium der Domstadt, erlernte dort das Klavierspiel und verdiente damit sein tägliches Brot in Hotels und Stummfilmkinos. Nach dem Krieg wendete sich Jupp Schmitz dann musikalisch dem Karneval zu und mit seinem Hit „Wer soll das bezahlen?“ wurde der Kölner anlässlich der Währungsreform bundesweit bekannt. Sein Lied „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ gehört auch heute noch zum klassischen Repertoire und das kleine Denkmal greift nicht nur Schmitz´ bekannteste Stücke auf, sondern gibt auch einem kleinen Kater die Bühne frei, der unter dem Flügel einen Buckel macht. Das Denkmal des Bildhauers Olaf Höhnen ist eine liebevolle Hommage an ein unvergessenes Kölner Original und gehört fraglos zum Pflichtprogramm erklärter Jecken. Jupp Schmitz starb im Alter von 90 Jahren und wurde auf dem Melatenfriedhof beigesetzt - auf seinem Grabstein sind die Noten des „Aschermittwoch“-Liedes in rotem Granit eingemeißelt.
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