Kölner Dom

Köln/Nordrhein-Westfalen

Neueste Bewertungen (97 Bewertungen)

Manfred(71+)
Juli 2025

Kirchengebäude im gotischen Baustil

6,0 / 6

Wie die meisten Touristen in Köln besichtigten wir natürlich auch den weltberühmten Dom. Der Dom wird laut eines Reiseführers jährlich von 6 Millionen Menschen aufgesucht und ist damit einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Deutschland. Wer den Kölner Dom besuchen möchte, sollte etwas Zeit mitbringen. Wir warteten trotz einer längeren Warteschlange, nur etwa 10 Minuten. Der Kölner Dom ist weltweit eine der größten Kirchengebäude im gotischen Baustil. Über 600 Jahre von 1248 bis 1880 dauerte die Fertigstellung des Kölner Doms. Der Bau des Doms wurde 1248 im Auftrag von Konrad I. begonnen und 1880 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. vollendet. Im Jahr 1164 gelangten durch den Kölner Erzbischof Rainald von Dasel, die Gebeine der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln. Für die Heiligen Drei Könige wurde daraufhin in Köln zwischen 1190 und 1225 der Dreikönigenschrein gefertigt. Der Schrein gilt als einer der anspruchsvollsten Goldschmiedearbeiten des Mittelalters. Durch den Dreikönigenschrein wurde Köln ein wichtiger Wallfahrtsort in Europa. Für den Ansturm der Pilger war der damalige alte Dom jedoch viel zu klein. Man benötigte dafür ein angemessenes Gotteshaus. Die Grundsteinlegung erfolgte 1248. Der Dombau wurde in den nächsten Jahrhunderten nicht fertig, so musste man die Bauarbeiten im Jahr 1560 wegen der Pest und dann durch die schlechte wirtschaftlichen Lage für mehr als 250 Jahre, einstellen. Ausgerechnet der protestantische preußische König Friedrich Wilhelm IV. beauftragte die Grundsteinlegung zum Weiterbau des Kölner Doms und war entscheidend beteiligt an der Beendigung des Kölner Kirchenstreits. Der Kölner Dom wurde somit erst nach 632 Jahren im Jahr 1880 fertiggestellt. Die offizielle Vollendung des Dombaus wurde am 15. Oktober 1880 gefeiert. Der Kölner Dom war damals das höchste Bauwerk der Welt. Das Einweihungsfest erlebten weder König Friedrich Wilhelm IV. noch Dombaumeister Zwirner, die beide 1861 gestorben waren. Der heutige Dom ist 144,58 Meter lang, 86,25 Meter breit und 69,95 Meter hoch. Seine Turmhöhe beträgt 157,22 Meter. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom durch mehrere Bombentreffer schwer beschädigt. Von Brandbomben ausgelöste Brände wurden von freiwilligen Helfern, die in und auf dem Dom postiert waren, sofort gelöscht. Glücklicherweise wurden viele Kunstwerke während des Weltkrieges ausgelagert. Von den Verglasungen hatte man vor allem die mittelalterlichen Fenster ausgebaut. Die letzten sichtbaren Kriegsschäden wurden bis 2005 beseitigt. Aktuell finden jedoch wieder Gerüstbau- und Versetzarbeiten am Helm des Nordturms statt. Auf einer Hinweistafel vor dem Dom kann man die Ursachen für diese Arbeiten lesen. Das bedeutendste Kunstwerk im Dom ist der Dreikönigenschrein. Sehr interessant fanden wir die verschiedenen kunsthistorischen Altäre in der Kirche. Zu den bekanntesten Altären gehört der Altar der Stadtpatrone in der Marienkapelle. Der Flügelaltar gilt als das bedeutsamste Werk der spätgotischen Kölner Malerschule. Sehr schön fanden wir auch den Agilophusaltar und den Klarenaltar. Erwähnenswert auch die zahlreichen Heiligenfiguren, die sowohl im Inneren des Gotteshauses als an der Fassade des Doms zu finden sind. An der Fassade sind unter anderem auch Konstantin der Große, Karl der Große und Heinrich II. dargestellt.  Die mit Abstand größte Skulptur des Kölner Domes ist die 3,73 Meter große Figur des Christusträgers Christophorus. Besonders schön fand ich die farbenprächtigen Glasfenster. Leider wurden durch die Bomben im letzten Weltkrieg ein großer Teil der neugotischen Fenster zerstört. Lediglich die mittelalterlichen Fenster wurden rechtzeitig ausgebaut und konnten gesichert werden. Das älteste erhaltene Fenster des Gotteshauses ist das zweibahnige Bibelfenster. Das Fenster soll aus dem Jahr 1260 stammen. Der Kölner Dom wurde 1996 von der UNESCO als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Architektur eingestuft und zum Weltkulturerbe erklärt. Johannes Paul II. war 1980 der erste Papst, der den Dom besuchte. Der Dom besitzt seit dem 9. Dezember 2013 eine Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. In Deutschland gibt es zwei Bistümer, deren Bischöfe auch Kardinäle sind. Es ist das Erzbistum Köln und das Erzbistum München und Freising. Der amtierende Erzbischof von Köln ist Rainer Maria Kardinal Woelki, und der Erzbischof von München und Freising ist Reinhard Kardinal Marx. Beide Kardinäle waren auch anwesend, bei der letzten Papstwahl im Mai 2025 in Rom. Der Kölner Dom hat uns sehr gut gefallen

Kölner Dom
Kölner Dom
von Manfred • Juli 2025
Kölner Dom
Kölner Dom
von Manfred • Juli 2025
Kölner Dom
Kölner Dom
von Manfred • Juli 2025
Kölner Dom
Kölner Dom
von Manfred • Juli 2025
Kölner Dom
Kölner Dom
von Manfred • Juli 2025
Kölner Dom
Mehr Bilder(15)
Manuela und Maik(51-55)
Juli 2025

Ein Muss bei jedem Köln Trip

6,0 / 6

Ein tolles Erlebnis, sehr zu empfehlen, aber auch sehr laut.

Der ist er
Der ist er
von Manuela und Maik • Juli 2025
Sehr imposant
Sehr imposant
von Manuela und Maik • Juli 2025
Ein tolles Gebäude
Ein tolles Gebäude
von Manuela und Maik • Juli 2025
Wunderschöner Brunnen
Wunderschöner Brunnen
von Manuela und Maik • Juli 2025
Am Dom
Am Dom
von Manuela und Maik • Juli 2025
😍😍
Mehr Bilder(3)
Maike Uta(46-50)
April 2025

Sehr überwältigender Ort

6,0 / 6

Die beeindruckendste Kirche Deutschlands. Am besten früh am Tag besuchen und die (einigermaßen) Ruhe und Heiligkeit des Ortes genießen. Auch sehenswert: Das Musikvideo, welches Michael Patrick Kelly während des Lockdowns im Dom drehen durfte.

Patrizia(61-65)
Juni 2024

Ist Sehenswürdig!

4,0 / 6

hatten hier auf dem Weg nach Essen zwischen Station gemacht. Der Dom Vorplatz lädt ein um sich gemütlich auf die großen Treppen zu setzen und einen Kaffee zu genießen und dabei den herrlichen Dom anzuschauen. Es ist aber leider auch dort sehr voll mit Touristen aus aller Welt.

Torsten
Mai 2024

Empfehlenswertes, gut geführtes Hotel

6,0 / 6

Monumentales Gebäude mit beeindruckender Geschichte

Jorge(51-55)
Januar 2024

Köln immer eine Reise wert

6,0 / 6

Das Wahrzeichen Kölns ist natürlich der gigantische Dom. Doch Köln hat noch mehr zu bieten. Interessant sind auch die historische Altstadt, der botanische Garten, der Rheinauhafen - die ehemalige Hafenanlage ist heute ein modernes Stadtquartier, die Köln Triangle - eine imposante Aussichtsplattform, das Schokoladenmuseum, die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke, aber auch das Deutsche Sport und Olympia Museum befinden sich am Rheinufer. Ein Besuch in dieser Millionenstadt lohnt sich allemal.

Kölner Dom
Kölner Dom
von Jorge • Januar 2024
Blick zum Dom
Blick zum Dom
von Jorge • Januar 2024
Sonstiges
Sonstiges
von Jorge • Januar 2024
Beatrix
Februar 2023

Wahrzeichen von Köln

6,0 / 6

Der Kölner Dom, direkt am Hauptbahnhof gelegen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Eintreten kann hier jeder und wer will, kann auch eine Kleinigkeit spenden. Auf jeden Fall ein Bauwerk, welches man sich mal angeschaut haben muss.

Nina
April 2022

Anstrengend, aber ein Erlebnis

6,0 / 6
Hilfreich (1)

Wenn man in Köln ist, ist der Kölner Dom ein Muss. Wir haben ein Familien Kombiticket für 18€ gekauft. Damit konnte man den Dom besteigen und in die Schatzkammer gehen. Bis ganz nach oben sind es 533 Stufen über eine Wendeltreppe. Wer Platzangst hat oder nicht so fit ist sollte es lieber lassen. Unsere 5 jährige Tochter hat es wunderbar geschafft. Etwa auf der Hälfte kann man sich eine Glocke anschauen. Die Schatzkammer ist auch sehr interessant. Sie erstreckt sich über verschiedene Räume. Seine Sachen muss man vorher einschließen.

Eingang zum Aufstieg
Eingang zum Aufstieg
von Nina • April 2022
Von Außen
Von Außen
von Nina • April 2022
Schatzkammer
Schatzkammer
von Nina • April 2022
Schatzkammer
Schatzkammer
von Nina • April 2022
Schatzkammer
Schatzkammer
von Nina • April 2022
Aussicht
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Mira
Februar 2022

Tolle Architektur

6,0 / 6

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Ich war im Februar 2022 in Köln und habe ihn besucht. Vom HBF von Köln erreicht man den Dom fußläufig innerhalb von wenigen Minuten. Unten wo die Gottesdienste gefeiert werden, ist der Eintritt frei. Möchte man den Dom besteigen, zahlt man 6€ (als Erwachsener), Kinder die Hälfte. Das Bauwerk ist sehr beeindruckend und ich empfehle jedem es mal auf sich wirken zulassen.

Ralf(71+)
Juni 2020

Der Dom die ewige Baustelle.

5,0 / 6

Der Kölner Dom ist eine ewige Baustelle an jeder Ecke Gerüste zum Bilder machen nicht gerade schön .Das Innere des Domes kann man sich kostenlos anschauen auch sind am Dom gleich ein Museum und eine große Infowand über die Historie des Domes.Parken kann man am Bahnof der nur ein Paar Schritte entfernt ist für 4,-Euro die Stunde aber Vorsicht wird stark überwacht.

2 von 10