Stadtkirche
Baden-Baden/Baden-WürttembergNeueste Bewertungen (3 Bewertungen)
Im 19.Jh. erbaute, erste ev. Kirche der Stadt
Die Evangelische Stadtkirche von Baden-Baden befindet sich am Ludwig-Wilhelmplatz 1 (an der Südseite vom Augustaplatz). Baden-Baden war bis in das 19. Jahrhundert hinein eine katholische Stadt. Durch den Anstieg von Bade- und Kurgästen, von denen viele evangelisch waren und durch den Zuzug evangelischer Neubürger_innen wurde im 19. Jahrhundert der Ruf nach einer eigenen evangelischen Kirche laut. So wurde 1832 eine evangelische Gemeinde gegründet, die jedoch über keine eigene Kirche verfügte. 1855 wurde schließlich der Grundstein für die evangelische Stadtkirche gelegt. Bedingt durch finanziellen Problemen verzögerte sich die Fertigstellung der Kirche, doch 1864 konnte die noch nicht vollständig fertige Kirche schließlich eingeweiht werden. Mit der 1876 Errichtung der markanten Türme konnte der Kirchenbau schließlich vollständig abgeschlossen werden.
Eine große Innenrenovierung
Die Evangelische Stadtkirche in Baden-Baden liegt direkt am Augustaplatz. 1855 konnte der Grundstein gelegt werden. Vom preußischen Adel kamen großzügige Spenden. So konnte die Kirche 1864 - zwar noch ohne die beiden Türme-, eingeweiht werden. 1876 waren auch die Türme vollendet. Das Innere der Kirche ist sehenswert. In der Apsis des Chores ist in den Fenstern die Geburt, die Kreuzigung und die Auferstehung dargestellt. In den unteren Seitenwänden befinden sich noch je zwei bunte Glasfenster - die Reformatorenfenster. Auf der rechten Seite Luther und Melanchthon, auf der linken Zwingli und Calvin. Im Jahr 2016 kam es zu einer großen Innenrenovierung. Adresse: Ludwig-Wilhelm-Platz 1, 76530 Baden-Baden Webseite: Q65R+2C Baden-Baden Geodaten: Q65R+2C Baden-Baden
Markante Kirche aus dem 19. Jahrhundert
Direkt am Augustaplatz und an einem Busknotenpunkt liegt die evangelische Stadtkirche. Es handelt sich um die erste evangelische Kirche in Baden-Baden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Grundstein gelegt. Die Fertigstellung des Baus verzögerte sich immer wieder. Das Auferstehungsfenster im Chorraum wurde vom preußischen und badischen Herrscherhaus gespendet.