Ulmer Spatz
Ulm/Baden-WürttembergNeueste Bewertungen (2 Bewertungen)
An mehreren Stellen der Stadt zu finden
Die Sage: Die Ulmer waren beim Bau des Münsters verzweifelt, weil sie ihre riesigen Holzbalken nicht quer durch das zu schmale Stadttor bekamen. Die Rettung brachte ihnen ein kleiner Spatz, der einen langen Halm geschickterweise der Länge nach in sein Nest trug und die Bauarbeiter so auf die zündende Idee brachte. Zur Erinnerung und zum Dank ziert ein Spatz mit einem Halm im Schnabel das Dach des Ulmer Münsters. Zudem findet man heute auch an verschiedenen Stellen Skulpturen von einem Spatz.
Der heutige Name
Die Skulptur des Ulmer Spatz ist aus der Historie. Ein Spatz, als Skulptur, steht auf einem Eisenstab, mitten im Fluss Blau. Die Sage sagt, die Ulmer wollten eine Kirche bauen. Dazu brauchten sie viel Holz. Die Gehilfen luden die Baumstämme quer auf einen Wagen. Das Tor an der Stadtmauer war aber viel zu schmal. Gerade als die Verwirrung am größten war, flog ein kleiner Spatz über die Menge hinweg. Im Schnabel trug er einen golden glänzenden Getreidehalm. Der Vogel flatterte an die Stadtmauer heran. Dort wollte er in einem Spalt zwischen den Mauersteinen sein Nest bauen. Die Menschen hielten die Luft an. Der schlaue Spatz drehte den Halm und schob ihn der Länge nach in den Mauerspalt. Da drehten auch die Ulmer ihre Holzbalken, sodass sie nun längs auf dem Wagen lagen. Und siehe da: Elle um Elle, Stück für Stück rollte der Wagen jetzt durch das Tor hindurch. Daher auch der heutige Name. Adresse: Fischergasse 17/1, 89073 Ulm Webseite: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulmer_Spatz Geodaten: 9XWR+63 Ulm