Hotel: Die 4 Sterneanlage ist sehr schön und gepflegt. Es gibt viele Grünflächen, Palmen (manchmal fallen auch mal Kokosnüsse runter, die man auch Essen kann), 47 einstöckige, 3 zweistöckige Strandbungalows und 20 Wasserbungalows. Es gibt eine überdachte Rezeption, einen Internetraum, zwei Bars (eine Sundownbar an den Wasserbungalows und eine an Land in der Nähe des Restaurants), ein Restaurant mit Meerblick, einen Shop und einen Fernseh,- und Bibliotheksraum. Man muss kein Geld dabei haben, man lässt alles mit der Zimmernummer auf die Rechnung schreiben und zahlt am Abreisetag. Der Safe ist kostenlos. Schnorcheln: Das Hausriff ist toll. Wir sind Schnorchelanfänger, doch es war auch für uns kein Problem schöne Stellen zu finden und eine riesige Ausfall an Fischen zu sehen. Es gab eine Begegnung mit einem Baracuda und einem Riffhai, aber ansonsten war es völlig gefahrlos. Wir haben 3 Unterwasserkameras mitgehabt (Quicksnap) und haben für das erste Mal wirklich viele schöne Fotos gemacht. Coconut Spa: Das Coconut Spa hat dank dem Dollarkurs super Preise. Mein Mann hat eine thailändische Kräutermassage (mit warmen Kräuterbeuteln) gemacht, ich hatte eine Kombi aus asiatischer Massage, Shiatsu, heissen Steinen und Fußreflexzonenmassage. Die 4 Damen aus Bali sind wirklich klasse und jeden Dollar mehr als wert. Man bekommt vor der Massage einen Tee, dann einen Bademantel und das Massageöl der eigenen Wahl. Nach der Massage und totaler Entspannung, gab es noch ein mit einem echten Blatt geschmückten Glass Wasser. Das Wetter: Die erste Woche war einfach traumhaftes Wetter. In der zweiten Woche war es sehr regnerisch. Es gab Tage, da regnete es nur morgens, mal den ganzen Tag und mal nur Nachts. Wenn es geregnet hat, dann war der Regen immer warm und es war auch insgesamt nicht kalt. In den Wasserbungalows, war für die Gäste eine Regenjacke deponiert, in den Strandbungalows ein Regenschirm, so dass man auch nichts mitnehmen muss. Tiere: Es gibt zwei Wasserschildkröten (beim Coconut Spa), viele Fledermäuse, Wellensittiche, einen Raben, Krabben, Geckos, Kois und einen Reiher, und viele klasse Fische. Anreise: Wir sind mit der Emirates zunächst 6, 5 Stunden nach Dubai geflogen. Es gab ein wirklich gutes Essen mit Menükarte, was in Frühstück und späterem Mittagessen bestand. Man konnte diverse Kinofilme schauen, Radioprogramme hören oder an die 30 Spiele spielen. In Dubai angekommen hatten wir eine Wartezeit von 3 Stunden. In dieser konnte man einen absolut besonderen Duty Free Bereich durchforsten. Der Flughafen gleicht einem großen Bazar und dank dem Dollarpreis, kann man hier wirklich gut einkaufen. Also für den Weg zurück auf jeden Fall Geld zurücklegen. Das Gepäck wurde direkt weitergeleitet, so dass man nicht ständig ein Aus,- und Eingechecken hatte. Wir flogen ebenfalls mit Emirates weitere 4 Stunden weiter nach Male. Bei diesem Flug gab es ein Abendessen. In diesem zweiten Flugzeug konnte man im Gegensatz zur ersten Maschine auch viele Kinofilme in deutsche Sprache sehen. Nach der Landung bekamen wir unser Gepäck und checkten erneut für das Wasserflugzeug ein. Wir fuhren mit dem Bus nach Hulule und warteten dort satte 2 Stunden, bis wir endlich mit dem Wasserflugzeug zur Insel kamen. Der Flug war ein absolutes Highlight. Bei schönem Wetter, wie wir es hatten, sieht man die vielen großen und kleinen Atolle und kann einzigartige Fotos machen. Wenn man Glück hat, dann bekommt man auch Angaga „gut vor die Linse“. Rückreise: Das ärgerliche war, dass wir nachts um 02: 20 Uhr unseren Flug in Male hatten aber nicht erst am Abend mit dem Wasserflugzeit abgeholt wurden, sondern bereits um 15: 00 Uhr Nachmittags. Uns wurde so ein halber Tag genommen und da wir erst 3 Stunden vor Abflug in die Halle rein kamen, hätten wir ganze 7 Stunden am Flughafen in der Hitze warten müssen. Unsere Mitreisenden bekamen das mit und sprachen uns auf die Ausflüge am Abreisetag an. Wir hatten von unserem Veranstalter (Neckermann) , der nur telefonische Betreuung macht, keine Info bekommen, so das wir positiv überrascht waren, das es so etwas gibt. Wir besorgten uns die Rufnummer und riefen von der Rezeption an. Es ließ sich kurzfristig noch etwas organisieren, so dass wir in Male unsere Koffer für 3 Dollar das Stück abgaben und dann einen 3, 5 stündigen Trip für 15 Dollar durch Male machten. Das war toll, da man von Angaga einen solchen Ausflug nicht machen kann oder nur wenn man über die Rezeption eine Anfrage stellt und 500 Dollar übrig hat ;-). Wir haben die Wartezeit also toll mit einem anderen Pärchen zusammen genutzt und haben uns von Hussein Male zeigen lassen. Wir schlossen das Ganze ab, indem wir zusammen noch in einem Restaurant Currys mit maledivischen Brot aßen. Es war sehr viel schärfer als im Hotel, aber auch viel typischer. Der Rückweg war wirklich anstrengend, denn wir sind insgesamt 11 Stunden geflogen und haben weitere 15 Stunden nur gewartet. Da ist man schon ganz schön platt. Dazu kam noch, dass die 3 Stunden Zeitverschiebung nun zurück war und wir in der gefühlten Zeit schon 3 Stunden später hatten. Fazit: Eine wirklich tolle Insel, auf der man sich restlos entspannen kann. Wenn das Wetter stimmt, dann kann man dort restlos glücklich sein. Wir fanden es traumhaft und hätten das Ziel für unsere Hochzeitsreise nicht besser wählen können.
Bungalows: Wir hatten das Glück einen der drei zweistöckigen Strandbungalows zu bekommen (Nr. 135). Wir hatten damit die Strandseite mit Wind und Blick auf die Wasserbungalows (direkt neben dem Steg dorthin). Das Bad war halbüberdacht, also die Toilette und das Waschbecken, nur die Dusche ist unter freiem Himmel. Unser Schlafzimmer war in der zweiten Etage, die Einrichtung komplett aus Bambusmöbeln. Ein Ferneseher und eine Klimaanlage sind vorhanden. Ich rate an einen Weltempfänger mitzunehmen, damit ihr auch Musik habt. Bungalow hat einen Roomboy, der zwei Mal am Tag kommt, das Bett macht, den Wasserkocher auffüllt (Kaffee, Tee, Zucker, Milchpulver sind vorhanden, genauso wie übrigens ein Universalstecker für die Steckdose und ein Fön). Man sollte ihm regelmäßig Geld dalassen, dann wird das Ganze noch viel gewissenhafter gemacht. Der Roomboy hat das Bett einmal mit Blumen geschmückt und uns ab und zu liebe Botschaften im Sand hinterlassen. Jeder Bungalow hat eine Hängematte und auch wenn das Wetter nicht so toll ist, kann man wunderbar dort seine Seelebaumeln lassen.
Restaurant: Das Essen war wirklich klasse. Beim Frühstück hatte man alles was man braucht: Müsli, Cornflakes, Toasts, süßliche Brötchen und Hörnchen (selbstverständlich nicht den europäischen zu vergleichen !), Wurst, Käse, Marmelade, hartes Ei (ein Koch steht jeden Mogen da, um frisches Rührei oder Omlett zu machen – auf Wunsch auch mit Zwiebeln, Käse und Tomatenstückchen), frisches Obst, Joghurt, Crepes mit diversen Soßen und ein süßlichen gebratenes Brot. Abends war das Essen wirklich sehr gut und frisch. Es gab 7 Köche, die hinter ihren Pfannen am langen Büffet standen und in kleinen Mengen das Buffet auffüllten oder das eben fertige Gericht direkt aus der Pfanne auf den Teller legten. Es gab immer eine Suppe, verschiedene Sorten Reis (Curryreis…), Fischcurry, Gemüsecurry, Kartoffelcurry, Hühnercurry, Curry mit Kürbis, Tintenfisch, große Garnelen, gegrillten Fisch (oft Thunfisch), gegrilltes Lamm, Truthahn, Huhn, verschiedene Pastagerichte, Gemüse, Pommes, Nudelpfannen chinesischer Art, Chilihuhn, Limonenhuhn, ein großes Salatbuffet und ein großes Nachtischbuffet mit vielen Kuchen, Panna Cotta, frischen Früchten und frisch fritierten Früchten. Zweimal gab es auch abends Crepes mit einer besonderen Soße, die ich nur empfehlen kann: weiße Schokolade, einfach traumhaft. Also immer etwas Platz für den Nachtisch lassen ;-). Einmal wurden wir gebeten, in die Bar zu gehen und nicht vom Buffet zu nehmen. Wir haben erst nicht verstanden wieso, doch es wurde uns schnell klar, denn alle Gäste, die eine Hochzeitsreise machen, bekommen ein echtes Highlight geboten. Es werden weit voneinander entfernte Tische am Strand aufgebaut. Dort sitzt man am Meer und unter tollem Sternenhimmel und bekommt ein Menü mit Bedienung. Das war ein Erlebnis, was ich jedem Pärchen nur wünschen kann.
Siehe oben. Die Menschen sind sehr freundlich und suchen den Kontakt. Es sind eher scheue Menschen , die sich Stück für Stück öffnen.
Die ganze Insel besteht nur aus diesem Hotel, jeder hat seinen eigenen Strand. Nur ein Shop, der recht teuer ist, ist das einzige Mancko. Ausflüge / Unterhaltung: Das ist ein tatsächliches Problem, wenn man mal etwas anderes sehen will (eine andere Insel oder so), dann kommt der Ausflug meist mangels Erreichen der Mindestanzahl der Teilnehmer nicht zustande. Wenn es zustande kommt, hat man meist ein Problem mit dem Wetter, so dass der Trip deshalb ausfällt. Wir haben es mit Hängen und Würgen geschafft einen Sunsettrip zu machen (für 10 ,- € mit einem Cocktail 5-6 Mal im Boot um die Insel fahren, um den Sonnenuntergang bewundern zu können) und einen Trip nach Daghati (=Einheimischeninsel), um einzukaufen, da die Preise im einzigen Shop der Insel happig sind. In Daghati sind die Preise bis zu 60 % billiger ! Der Trip war echt grenzwertig, denn das Wetter war furchtbar, aber die Hälfte der Leute (9 Mann) wollte unbedingt mal weg, so dass der Trip dennoch durchgeführt wurde. Doch wir kamen kaum zurück, weil das Boot voll Wasser gelaufen war und wir für den Rückweg 2 Stunden gebraucht haben (normale Strecke 45 Min.). Es werden auch Schnorchelausflüge angeboten und Fishing. Unterhaltung gibt es hier nicht, es gibt nur einmal die Woche eine Band, die den ganzen Tag bis nach Mitternacht spielt und man die Nacht im Sand durchtanzen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt einen Tischtennisraum, in dem man auch Dart spielen kann, ein Fitnessraum (eigentlich immer unbenutzt), ein Fußballplatz (dort spielen immer ab 17: 00 Uhr die Kellner und Roomboys), ein Tennisplatz, einen Tauchcenter.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniela |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 13 |


