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Lutz (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2008 • 2 Wochen • Strand
Insel zum Wiederkommen
5,5 / 6

Allgemein

Der dritte Besuch auf der Insel, das spricht für die Insel und das Hotel. Viele gute Details die zeigen, dass man den Gast gerne wiedersehen möchte. Ruhe ist vorherrschend. Dass zu einer so kleinen Insel auch eine gut funktionierende Infrastruktur gehört, ist selbstverständlich, auch das Herz der Insel, der Generator kann schnell geräuschmäßig ausgeblendet werden. Man sollte sich auch nicht an kleinen Unfertigkeiten stören, die gehören zum harten Seeklima, wenn z. B. Putzfarbe hier und da mal rissig ist und noch nicht sofort erneuert wurde. Mit jedem Besuch stellt man erfreut fest, was alles noch schöner geworden ist. Den Tennisplatz gibt es auch noch, eine stille Reserve, die keiner (?) nutzt. Die Vögel in der Voliere haben es richtig gut, sie dürfen gegen Abend frei auf der Insel herumfliegen. Nur wenige Schritte davon ist der Lieblingsbaum der Flughunde. Dass man sich verantwortlich gegenüber dem Gast zeigt, beweist das Blatt „Special Wishes and Complaint Card“, das zu Beginn des Aufenthalts verteilt wird, man bittet darum sich sofort schriftlich zu melden, wenn etwas zu beheben ist. Wir hatten nichts zu beanstanden. Das leidige Thema Anschluss eines Netzkabels. Die Flachstecker von den Ladeteilen oder dem Rasierer kontaktieren sehr schlecht. Aus meiner Erfahrung ist die halbe Isolierung des Kontaktstiftes das Problem. Leicht zu umgehen, wenn man einen zweipoligen Adapter verwendet, bei dem die Stifte durchgängig massiv sind (4mm), also nicht eine Isolationsstrecke aufweisen. Noch besser ist es einen Verteilerstecker für 4 Flachstecker mitzunehmen, dann hat man massive Stifte und kann mehrere Teile an die Rasierersteckdose anschließen. Die Scheibe des Unterwassergehäuses beschlägt: Passiert dann, wenn das Meerwasser kalt ist und man warme Luft eingesperrt hat. Wichtig, nur die kalte Luft der Klimaanlage hilft dann weiter, direkt auf das offene Gehäuse pusten lassen oder im bereits kalten Zimmer zusammenbauen. Noch besser ist es eine kleine Packung gegen Feuchtigkeit einzulegen, wenn es geht. In den Kühlschrank legen ist Unsinn. Taucherbrille beschlägt (Schnorchler): Leider wird immer noch fleißig Speichel als Abhilfe genommen. Auch ganz einfach zu umgehen, mit einem winzigen Tropfen Haarwaschmittel die Brillenscheibe säubern, geht super, ich habe das seit Jahren so gemacht, nur nie in meinen Hotelbewertungen erwähnt. Mücken: Seltenheit, liegt u. a. daran, dass man keine struppige Uferbepflanzung findet. Wahrscheinlich tut man etwas gegen diese Plagegeister, nur bemerkt man es nicht. Verletzungen: Berührungen mit den Korallen sind gleich zu sterilisieren, wir nehmen immer Sterilium mit. Besser ist es schön vorsichtig zu sein. Das Mehrzimmerhaus: Kann passieren, dass man dort zu Beginn landet. Wie auch immer, gleich die gebuchte Kategorie vortragen und auf Änderung bestehen. Als Neuankömmling bekommen Sie Ihren Schlüssel, steht eine Nummer zwischen 171 und 180 drauf, dann landen Sie in jenem Haus. Wir hatten per Mail freundlich um einen Bungalow in einer bestimmten Nummernreihe gebeten, sofort eine nette Antwort bekommen und dann fast eine Punktlandung gemacht.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Es gibt Einzelbungalows - in der Regel dicht zum Strand, Wasserbungalows und ein zweistöckiges Mehrzimmerhaus. Wir kennen nur die Strandbungalows. Großes Zimmer mit zweckmäßiger Einrichtung, dazu gehören auch zwei Sessel, die am Abend den Aufenthalt im Zimmer angenehm werden lassen, eine durch einen Vorhang abgetrennte begehbare geräumige Schrankecke für die Sachen, ein Bett mit gewöhnungsbedürftiger fester Matraze und ein gefliestes Bad mit Blick aus der Dusche in den Himmel, sehr schön. Kommt man mit viel Sand an den Füßen zum Bungalow, dann kann man über den rückwärtigen Türeingang vorbei an einem Wasserhahn zum Abspülen des Sands direkt das Bad betreten. Die Klimaanlage arbeitet gut, der Kühlschrank dient nur dem Kühlhalten eigener Gegenstände wie z. B. der Getränke, ein Fernseher mit leicht zugänglichen Buchsen für Video (gelb)/ Audio (weiß) stet zur Verfügung, gut, wenn man seine Bilder aus der Digitalkamera sofort ansehen will, da sieht man mehr als auf den Winzigdisplays der Kamera, nur das Kabel muss man mitgenommen haben. Jeden Tag werden die Handtücher für das Bad und den Strand gewechselt. Der Roomservice erscheint wie üblich zweimal am Tag. Dem Bungalow zugeordnet sind zwei Liegen und sehr gute Liegenauflagen, alles mit der Bungalownummer beschriftet, soweit erkennbar durchgängig auf der Insel, nächtliche Räuber von Liegen werden somit verschreckt. Wer einen Wasserbungalow hat, muss wissen, dass der Strand relativ fern ist, der Wind kräftig auf den Bungalow blasen kann, der Sonne nur mit einem nicht sehr großen Schirm ausgewichen werden kann, man keine Angst vor einem sehr langen Zugangssteg haben darf und um den Bungalow herum kaum Fische schwimmen. Nur von dem Wasserbungalows 161/162 ist es relativ kurz zum Riff. Vermutlich wird man bei dem Ausflug zum Strand keine freie Liegen vorfinden,


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Hat uns gefallen, es wird viel am Buffet von mehreren Köchen gebraten, das Angebot ist sehr breit, der Fischliebhaber und auch der Vegetarier dürfen sich freuen, es gibt auch immer eine breite Palette der Fleischsorten, viel Gemüse und Salate, fast immer auch chinesisch zubereitete Essen, verschieden angerichteten Reis und Kartoffeln im Angebot und erstaunlich, auch der Käseliebhaber wird gut bedient, Kuchen und Süßspeisen sind einladend und sicherlich kalorienträchtig. Wiederholungen können auch eine schöne Seite haben. Ungewöhnlich und damit auch sehr gut ist es, dass man ein Glas Wein und dann auch für nur 2$ bekommt. Wer zum Frühstück nicht auf das Nachschenken von Tee oder Kaffee warten möchte, dem sei empfohlen, immer einen „Pot of ...“ zu bestellen, so einfach ist das. Donnerstags werden am Strand das Buffet und die Tische arrangiert. Bei drohendem Regen ist man flink bemüht alles zurück ins geräumige Restaurant zu bringen.


    Service
  • Sehr gut
  • Man ist unaufdringlich bemüht dem Gast zu dienen. Wir hatten sehr nette Servicemitarbeiter und konnten das auch im Umfeld beobachten. Im Restaurant hat man seinen festen Platz, ohne Nummer, die Bedienung erkennt einen schnell wieder und merkt sich die festen Verhaltensweisen des Gastes.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Eine kleine Insel mit viel Strand und einem sehr strandnahen Riffabschnitt. Zwei Stege und eine Bar sind die einzigen Hindernisse bei der Barfußumrundung der Insel, bei Ebbe kann man aber auch unter den Stegen und der Bar auf Sand durchlaufen. Die Sandabschnitte wandeln sich im Laufe der Jahre, dennoch bleibt es eine schöne Strandinsel mit weißem sauberem Sand. Auf der Insel verteilt viel gepflegtes Grün. An zwei Seiten befindet sich im Wasser eine kleine Plattform für die Wasserflugzeuge, ein Schiff holt den Gast von dort ab.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Nehmen wir nicht wahr, ab und zu, eher selten, sieht man einen Surfer oder Paddler oder den Katamaran auf dem Wasser. Das Hausriff ist an der einen Inselseite ganz dicht zum Ufer. Die Korallen haben sich sehr gut erholt. Geht man mit Muße ins Wasser, wird man Fische beobachten können, die im Schnelldurchgang nicht auffallen. Außerdem kann es zu den eher selteneren Begegnungen wie mit Schildkröte, Riffhai oder großen Adlerrochen kommen. Einmal in der Woche wird in der Bar betont Musik gemacht. Das Ausflugsangebot seitens des Hotels fällt sehr oft wegen fehlender Nachfrage aus.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im April 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Lutz
    Alter:66-70
    Bewertungen:8