Die Insel Angaga Island Resort und Spa ist sehr schön bewachsen und hat einen sehr großen Sandstrand, der zum Sonnenbaden einläd. Die Strandbungalows sind auf der Insel verteilt, so dass man nie das Gefühl hat, die Insel sei überfüllt. Leider kann ich auch nur zustimmen, dass es immer wieder Überbuchungen auf der Insel gibt, was uns gottseidank nicht betraf, jedoch einige Mitreisende die des Öfteren umziehen mussten. Wir konnten jedoch gleich in unser Wasserbungalow Nr.152 einziehen. Die Wasserbungalows sind sehr schön gelegen und von der Sundown-Bar hat man einen wünderschönen Ausblick auf den Sonnenuntergang.Die Insel sowie die Zimmer, waren sehr sauber. Es wurde 2mal am Tag saubergemacht, unser Bett wurde in den 2 Wochen, dreimal frisch bezogen. Strandtücher bekamen wir jeden Tag frisch, Handtücher nach Bedarf. Was uns leider sehr entäuscht hat, ist, dass unser Honeymoon leider verwechselt wurde. Hatten leider in den ganzen zwei Wochen nie Blüten auf dem Bett, jedoch das nette Päärchen, dass wir kennengelernt haben und die schon zwei Jahre zuvor geheiratet hatten.Naja, haben Bilder gesehen, muss sehr schön gewesen sein. Als wir auf die Verwechslung hingewiesen haben, nahm man das halt so hin und versprach es zu vermerken, gutgemacht oder wiederholt wurde es jedoch nicht. Auch unserem Candle-Light-Dinner mussten wir hinterherrennen, da dies wohl sonst auch nicht stattgefunden hätte (aufgrund der immer noch bestehenden Verwechslung). Die Gästebetreuung auf der Insel (Laura), war nicht zu gebrauchen, sie hörte sich wohl Beschwerden an, hieng sich aber nicht gerade rein, was wohl auch damit zusammenhing, dass sie nur noch ein paar Tage bis zur Heimreise hatte. Auf jeden Fall ein Erste-Hilfe-Set mitnehmen, da die Insel sehr schlecht ausgestattet ist.
Unser Wasserbungalow war sehr geräumig, sauber und in gutem Zustand. Über die genaue Ausstattung muss ich wohl nichts mehr sagen, da dies schon einige vor mir getan haben. Nur die Terrasse, bzw. die Stufen die ins Wasser führten, waren leider in sehr schlechtem Zustand. Die unteren zwei Stufen im Wasser waren weggebrochen, was das raus und reingehen ins Wasser bei Ebbe sehr schwer machte. Hatten dies auch gemeldet, aber leider wurde in unserer Reisezeit nichts dagegen unternommen. Zu allem Übel hatten wir nicht gesehen, dass an der Treppe, dort wo die Stufen rausgebrochen waren, rechts und links die Nägel herrausschauten, was ich dann gegen Ende des Urlaubs zu Spüren bekam, in dem ich in solch einen Nagel hineingetreten bin. Zum Glück, war es "nur" eine tiefe Wunde und hat sich nicht entzündet. Jedoch war der Urlaub dann hinüber, da ich die letzten Tage nicht mehr auftreten konnte und nur noch mit Krücken unterwegs sein konnte. Ein Glück hatte ich einen liebenden Mann, der mich immer mit dem Angaga-Express (Schubkarre) zum Essen gefahren hat, da der weg vom Steg zum Essensraum doch sehr weit war.Wie schon erwähnt, hat sich Niemand um demn Unfall gekümmert, obwohl ihn mein Mann bei der Gästeleitung gemeldet hatte. Weder nach mir noch nach der Treppe wurde geschaut, geschweige denn, gab es eine kleine Entschuldigung. Es ist verständlich, dass die Treppenstufen, die den ganzen Tag im Salzwasser stehen, leicht vermodern und wegbrechen, doch ist die Inselleitung meiner Meinung nach, dafür zuständig, dafür zu sorgen, dass sie dennoch sicher für die Gäste sind und keine Verletzungsgefahr besteht. Zumal wir und auch schon unsere Vorgänger (wie uns die Gästeleiung mitteilte) den Schaden gemeldet hatten. Ich hoffe das wird demnächst behoben sein, damit es den nächsten nicht genauso ergeht. Ich habe es der Reiseleitung von Neckarmann gemeldet, der sich auch persönlich darum kümmern wollte.
Das Essen war sehr lecker, jedoch wenig abwechslungsreich. Man konnte immer etwas finden, aber nach einer Woche, hing es einem zum Hals raus. Themenabende gab es nicht, aber einmal fand das Abendessen am Strand statt. Das Buffett und alle Tische waren im Freien aufgebaut, was uns sehr gut gefallen hat. Das Restaurant und die Bars waren sehr sauber, allerdings ließ der Service in der Sundown-Bar zu wünschen übrig. Eigentlich sollte sie von 8.00Uhr bis 24.00 Uhr geöffnet sein, häufig fand man jedoch dort Niemanden vom Personal vor und sie wurde dann erst gegen Abend besetzt. All inclusive rentiert sich auf dieser Insel nicht, da die Preise der Getränke sehr human sind.
Das Personal haben wir stets als freundlich empfunden, wenn auch ein wenig langsam. Unser Kellner war sehr nett und zuvorkommend. Er hatte immer ein freundliches Lächeln auf den Lippeln und war etwas schüchtern. Da die Kissen in den Betten sehr dick sind, haben wir um dünnere gebeten, die wir auch noch am selben Abend erhalten haben. Wie schon erwähnt ging halt leider unsere Honeymoon-Überraschung nach hinten los und es war schade, dass es nicht nocheinmal für uns wiederholt wurde. Das Hotelmanagement bekamen wir nie zu Gesicht und es scheint als würden diese sich auch nicht sonderlich um die Gäste kümmern. Mir passierte gegen Ende des Urlaubs ein kleiner Unfall (siehe Zimmer/Unterbringung), den wir auch meldeten. Doch in der ganzen Zeit, in der wir noch auf der Insel waren, hat sich nicht einer dort nach mir oder dem Unfall erkundigt, obwohl er Aufgrund von Mängeln des Bungalows entstand. Ich hätte zumindest erwartet, dass Jemand vorbeischaut und sich nach meinem Befinden erkundigt. Zudem musste mein Mann noch selbst Verbandszeug auf der Insel zusammensuchen. Die Insel an sich ist in dieser Hinsicht sehr schlecht ausgestattet, doch glücklicherweise die Tauchschule etwas besser. Von dort haben wir auch Einiges zur Ersten-Hilfe, bekommen, sowie auch dann später Krücken, damit ich mich wenigstens einigermaßen fortbewegen konnte. Unser Kellner war sehr Hilfsbereit und verarztete mich mit "Hot-Oil".War zwar etwas heiß und schmerzhaft, sollte aber die Wunde verschließen. Er war der Einzige, der sich erkundigte, wie es mir geht. Nichteinmal die Gästebetreuung scheint der Vorfall interessiert zu haben.
Die Insel hat eine große Lagune und ein großes Hausriff rundherum, an dem man sehr schön schnorcheln kann. Allerdings war es zu unserer Reisezeit oft sehr windig, somit auch sehr wellig und es herrschte starke Strömung, was auch schlechte Sichtverhältnisse mit sich brachte. Wir hatten nur wenige Tage, an denen wir schöne ausgedehnte Schnorchelgänge machen konnten. Jedoch haben wir dann viele Fische, Schildkröten, Haie Rochen usw. sehen können. Der Shop auf der Insel wurde gerade renoviert und vergrößert. Dort konnte man alles finden, was man eventuell zu Hause vergessen hat (allerdings zu stattlichen Preisen).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt eine Tischtennispatte, Dart, einen Tennisplatz, einen Segel-und Katamaranverleih-der auch täglich kostenlose Schnupperangebote anbietet und die Tauchschule. Nicht viel aber vollkommen ausreichend. Schließlich will man sich ja erholen und will man Aktion, muss man auf eine größere Insel gehen.Auch ein Spa ist vorhanden, das man nur empfehlen kann! Die Tauchschule ist sehr gut ausgestattet, es gibt viele Ausfahrten mit dem Boot und viele Zusatzangebote, wie zum Beispiel häufige Nachttauchgänge. Die Ausrüstung ist in sehr gutem Zustand. Leider war das Personal dort zu Anfang sehr "stoffelig", man hatte den Eindruck, sie würden nur ihren Job tun, hätten aber nicht besonders viel Freude an ihrer Arbeit. Wenn man jedoch Fragen hatte oder Hilfe brauchte, waren sie stes bereit zu helfen. Allerdings nur in den streng geregelten Öffnungszeiten, ansonsten traf man in der Tauchschule Niemanden an. In der zweiten Woche unseres Urlaubs kamen dann zwei neue Tauchlehrer an, die wieder etwas neuen Schwung ins Team gebracht haben. Diese waren sehr nett, offen und hilfsbereit. Da machte das Tauchen gleich viel mehr Spaß. Die Tauchschule ist auch etwas teuer und es wird für jede extra Leistung abkassiert.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Stephanie |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


