Die Insel Angaga ist relativ klein und kann fußläufig in ca. 15 Minuten umlaufen werden. Die Strandhäuser sind zwar schon etwas älter aber sehr sauber und gepflegt. Die Wasserbungis sind so ca. drei Jahre alt und ebenfalls sehr sauber und gepflegt. Wir haben All inclusiv bei Meiers Weltreisen gebucht. Auf der Insel waren Deutsche, Chinesen, Japaner und sehr viele Schweizer. Dort waren Familien und Pärchen jeder Alterskategorie. Urlauber unter 30 Jahre waren etwas in der Überzahl. Tipps: Wir haben AI gebucht, mussten aber dennoch alle Rechnungen unterschreiben. Das hat uns am Anfang irritiert. Hier bitte darauf achten, dass auch AI auf den Rechnungen steht. Es gibt nur bestimmte Cocktails, die mit AI abgegolten sind. Dafür gibt es eine separate Karte, die man sich zeigen lassen kann. Wein wird nur als AI abgerechnet, wenn er glasweise bestellt wird (Die Schlussrechnung war korrekt und es gab keine Beanstandung). Wir haben über Meiers gebucht und waren, dank fehlender Reiseleitung auf der Insel, auf uns gestellt. Alle Informationen mussten wir uns selbst zusammen suchen. Das hätte ich mir bei dem Gesamtpreis anders vorgestellt. Das Handy hat prima funktioniert. In den zwei Wochen hat es manchmal geregnet. Der Regen dauerte aber nicht länger als 10 - 20 Minuten und war eher eine angenehme Erfrischung. Schuhe braucht man wirklich nicht mitzunehmen, lediglich Sandalen, um sich die Füße nicht auf dem Steg zu verbrennen. Die Kleidung ist eher leger. An Shorts, luftigen Kleidern und T-Shirts kann man nicht genug mitnehmen. Lange Hosen kann man getrost zuhause lassen. Dafür ist es viel zu warm. Auf die Malediven und nach Angaga würden wir immer wieder reisen. Es war ein traumhafter Urlaub. Die Reise würde ich in Zukunft direkt über das Hotel buchen und mit Emirates fliegen. Von Meiers haben wir nichts gesehen oder gehört und mit der LTU zu fliegen ist, aufgrund der fehlenden Beinfreiheit und des mittelmäßigen Bordservices, eine Zumutung.
Unser Wasserbungi hat uns gut gefallen. Durch einen Sichtschutz fühlt man sich dort ganz alleine. Man bekommt nichts von anderen Gästen mit. Vom Generator haben wir nichts gehört. Da die Wasserbungis aus Holz sind, sieht man schon erste Verschleißerscheinungen. Der Fußboden ist nicht mehr ganz ebenmäßig, da sich die Holzplaten etwas anheben. Wenn jemand über den Steg geht, schaukelt das Haus etwas, woran wir uns aber schnell gewöhnt haben. Es gibt eine recht leise und zuverlässig funktionierende Klimaanlage einen Fernseher den man nicht braucht, Telefon, zwei Waschbecken im Bad eine Dusche eine Badewanne, einen Föhn, einen großen Spiegel im Bad, im Schlafzimmer und im Flur. Seine Getränke kann man im Kühlschrank kühlen. Ein Glastisch ermöglicht Blicke direkt ins Meer. Allerdings sind bei uns seltener Fische zu sehen gewesen. Wir wurden aber durch regelmäßige Besuche von einer kleinen Schildkröte und einem Rochen entschädigt.
Es gibt ein Restaurant und zwei Bars. Eine Bar befindet sich am Ende der Wasserbungis und wird zum Sonnenuntergang stark frequentiert. Es ist herrlich, von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Im Restaurant gab es morgens, mittags und abends mehrere Buffets. Wir haben das Essen sehr genossen. Jeden morgen konnte man bei einem Koch Rührei, Omlett oder Spiegelei zubereiten lassen, ein anderer Koch hat leckere Waffeln und Pfannkuchen gebacken. Crêpe mit Karamellsoße war der morgentliche Hit. Daneben gab es verschiedene Brötchen, Teilchen, Toast, viel frisches Obst, Aufschnitt und Käse... Das Mittags- und Abendbuffet wurde immer mit einem reichhaltigen Süßsspeisenbuffet abgerundet. Wir haben uns immer vorgenommen mal weniger davon zu essen, aber wir konnten nicht widerstehen. Abends wurde neben den verschiedenen Süßspeisen abwechselnd warme Berliner, gebackene Ananas, gebackene Bananen, gebackene Äpfel in Zimt und Zucker angeboten (himmlisch!). Es gibt jede Menge köstlichen Fisch zu essen. Selbst Sushi wurde angeboten. Wir selber mögen kein Fisch, waren aber dennoch immer zufrieden mit dem Angebot an Hähnchen, Rind oder Lamm. Die Zubereitung der Speisen war chinesisch, italienisch, deutsch, maledivisch... Da unser Kellner zwar freundlich und lieb aber sehr schwer von Begriff war, haben wir im pro Woche ein Trinkgeld von 5 USD gegeben. Andere Kellner haben bestimmt mehr verdient.
Die Mitarbeiter in dem Hotel waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. In der Gastronomie sind die Kellner sehr freundlich aber auch sehr zurückhaltend. Unser Roomboy war mit Abstand am nettesten und sehr gründlich und fleißig. Das Zimmer war immer sehr sauber. Er hat regelmäßig die Bettwäsche gewechselt, uns alle zwei Tage neue Strandhandtücher und je nach Bedarf frische Badehandtücher gegeben. Jeden Abend hat er mit den Betttüchern neue Formationen auf das Bett gezaubert. Bei unserer Ankunft stellten wir fest, dass auf der Terrasse ein Sonnenschirm fehlte. Dieser wurde uns binnen 30 Minuten gebracht. Auch sonst hat das Personal immer sehr zügig und freundlich reagiert.
Der Transfer mit dem Wasserflugzeug hat reibungslos funktioniert. Auf der Insel findet man einen kleinen Shop in dem man Souvenirs (meistens nicht von den Malediven sondern eher aus Indonesien) und Drogerieartikel kaufen kann. Auf einer Einheimischeninsel kann man sehr schöne Mitbringsel für kleines Geld kaufen. Einmal in der Woche wird ein Ausflug mit dem Boot dort hin angeboten. Wir fanden den Ausflug sehr interessant und haben nette Mitbringsel gekauft. Desweiteren werden folgende Ausflüge angeboten: Islandhopping, Schnorcheltour, Sonnenutergangsfischen und Sonnenuntergangstour mit dem Boot um die Insel. Die Abende sind angenehm ruhig. Es gibt keine Animation und auch keine Parties, was wir, da wir die Ruhe gesucht haben, sehr angenehm fanden. Die Preise für Getränke sind nicht überzogen aber auch nicht gerade günstig. Eine Flasche Wasser 1,5L kostet z.B. 3,30 USD.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf Angaga gibt es folgende Sportmöglichkeiten: Tauchen, Tennis, Badminton, Dart, Tischtennis und natürlich Schnorcheln. Ich selbst war Tauchen oder Schnorcheln. Die Tauchbasis ist sehr gut. Professionelles Management und sehr kompetente Divemaster. Selbst beim Schnorcheln haben wir schon extrem viel gesehen. (Steinfische, Schildkröte, Rochen, Papageienfische, viele Fischschwärme...) Im Spa habe ich mich einmal massieren lassen. Für USD 44,00 habe ich für 50 Minuten eine wirklich angenehme Shiatsu-Massage bekommen. Hier arbeiten sehr freundliche und liebenswerte Indonesierinnen. Es wurden verschiedene Massagen und Anwendungen angeboten. Zu unserem Wasserbungi gehörten zwei Liegen mit Auflagen. Wir lagen täglich auf unserer Terrasse und konnten direkt von dort aus ins Wasser springen und Schwimmen oder Schnorcheln.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Carmen |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |


