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Ute Daniela (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2017 • 2 Wochen • Strand
Strandurlaub auf Kreta mit Startschwierigkeiten
3,0 / 6

Allgemein

Wir buchten das Hotel Anissa Beach u.a. wegen seiner direkten Strandlage und wegen seiner sehr guten Bewertung. Im Vorfeld informierten wir uns immer wieder über Holiday Check über das gebuchte Hotel. Hierbei kam es im letzten Monat zu Bewertungen, bei dem es offensichtlich zu Überbuchungen kam. Daher nahm ich Kontakt zu meinem Reiseveranstalter auf, welcher mitteilte, dass es keine Informationen zu Überbuchungen vorliegen. Daher flogen wir ohne Sorgen in den Urlaub. Als wir nach kurzem Transfer am Hotel ankamen, wurden wir überschwänglich begrüßt. Wir wurden in die Lobby gebeten und nachdem kurz gefragt wurde, ob wir bereits schon mal Gäste waren und wir dieses verneinten, wurde uns gesagt, dass es ein Problem gäbe. Wir müssten in ein anderes Hotel für drei Tage, da für uns kein Zimmer frei sei. Zu diesem Zeitpunkt schlief unser 3-jähriger Sohn auf dem Arm meines Mannes und ich fühlte mich massiv überrumpelt, zumal ich mich im Vorfeld informiert hatte. Alles ging ziemlich schnell und eine andere Wahl hatten wir ja auch nicht. Daher wurden wir in ein ca. 3 km entferntes Hotel verbracht, welches nicht unseren Vorstellungen entsprach. Es war ein Hotel der gleichen Hotellandeskategorie, war aber nicht das was wir gebucht hatten. Eine Bewertung zu diesem Hotel findet hier nicht statt. Im Vergleich beider Hotels gewinnt auf jedem Fall Anissa Beach. Nachdem wir vergebens die örtliche Reiseleitung nicht erreichen konnten, kontaktierte ich alle Hotlines, die mir zur Verfügung standen. Am Folgetag wurde durch Anissa Beach Hotel mitgeteilt, dass es nun doch keine 3 Tage, sondern wir schon nach 2 Tagen in das eigentlich gebuchte Hotel dürfen. Das unsere Erfahrung der Überbuchung kein Einzelfall darstellt, konnten wir in der Notunterkunft feststellen, dort lernten wir Familien kennen, denen das Gleiche widerfahren ist. Durch das Anissa Beach Hotel wurden wir entschädigt.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Der Garten ist das Aushängeschild des Hotels und wird zu recht positiv bewertet. Das Hotel ist etwas älter und entsprechend abgewohnt, dies störte uns allerdings nicht. Das Zimmer war ausreichend groß und weitgehend sauber. Der Balkon war klein und nicht wirklich einladend. Ein äußerst wichtiger Kritikpunkt war die Klimaanlage in unserem Zimmer. Es handelte sich um ein Standgerät mit einer Lüftung nach oben, ohne eine spürbare Lüftungsleistung. Dies hatte zur Folge, dass das Zimmer vor allem nachts unerträglich warm war. Da wir überhaupt nicht schlafen konnten, erhielten wir auf Nachfrage einen Ventilator, damit wenigstens die Luft etwas bewegt wurde. Da wir auch kurze Blicke in andere Zimmer werfen konnten, wissen wir, dass die Zimmer mit unterschiedlichen Klimaanlagen ausgestattet sind. Das Gerät unseres Zimmers kann man nicht als Klimaanlage bezeichnen. Trotz allem haben wir uns erholt, werden aber dieses Hotel nicht erneut buchen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Ein Kriterium der Buchung des Hotels, war die überaus positive Bewertung des Essens. Leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Es handelt sich um ein übliches nicht allzu schlechtes All-Inklusiv-Essen, welches wir zumindest nach einer Woche satt hatten. Auch das Essen in der Hotel-Taverne war nichts besonderes, sondern im Grunde das Gleiche, nur in einer anderen Atmosphäre. Wir empfanden es trotzdem als eine willkommene Abwechslung. Besser wäre es, wenn in der Taverne à la carte – Essen angeboten würde. Wir haben es dann vorgezogen, außerhalb des Hotels in landestypischen Tavernen zu essen. Alle All-inklusiv –Getränke, bis auf das Wasser, schmeckten durchweg nicht. Es handelte sich bei den Softgetränken und O-Saft um pure Chemie. Ich musste immer schmunzeln, wenn zum Frühstück Vitamine angeboten wurden und der hoteleigene, nicht frisch gepresste Orangensaft gemeint war. Die alkoholischen Getränke wurden unserer Meinung nach gesteckt oder mit dem genannten O-Chemiesaft hergestellt.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war insgesamt freundlich, bis auf den Mitarbeiter in der Straßen-Bar, der es offensichtlich lustig fand Gäste mit Eiswürfel zu bewerfen und Getränkebestellungen einer Wertung zu unterziehen. Man kann m.E. durchaus Weißwein mit Eis trinken, vor allem weil die Getränke, wie in unserem Fall, nicht sehr kühl ausgeschenkt wurden.. Ebenso unangenehm, war ein Mitarbeiter an der Rezeption. Dies ist derjenige, der uns in ein anderes Hotel schickte. Sein Verhalten ist wenig professionell und er lästert hinterm Rücken über die Gäste. Seine vermeintlichen Scherze sind unangebracht und sein lautes schimpfen in der Lobby mit griechischen Schimpfwörtern, passt nicht in ein solches Hotel.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Hotel ist in die Jahre gekommen, was auch am Pool auffiel. Die Fliesen des Poolrandes sind teilweise defekt und insofern sehr scharfkantig. Des Weiteren lag häufig eine der Poollampen am Beckenrand, wobei hier das Stromkabel sichtbar war. Beides ist gesundheits-, bzw. lebensgefährdend! Ich traute mich nicht als erstes in Pool, da Angst vor einem Stromschlag hatte. Der Strand ist landestypisch. Wir verbrachten den größten Teil in einer Strandcabana, welche wir vom Hotel zunächst als Entschädigung und anschließend selbst gebucht hatten. Strandliegen sind grundsätzlich immer freie zu finden, wenn auch nicht in bevorzugter Lage. Diese werden durch die Anmietung eines Strandsafes reserviert. Diese hässlichen Kästen befinden sich am Strand, wie auch in der Hotelanlage jeweils an den Sonnenschirmen. Offensichtlich ist nur das Anissa-Beach Hotel diebstahlgefährdet. Bei anderen Anlagen waren solche Safes nicht vorhanden. M.E. nach sind das hier versteckte Kosten, vermutlich wurden früher sämtliche Liegen mit Handtüchern reserviert, so kann mindestens 3 EURO pro Tag zusätzlich eingenommen werden.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ute Daniela
    Alter:41-45
    Bewertungen:2
    Kommentar des Hoteliers

    Wir danken Ihnen für Ihre Bewertung! Die Klimaanlagen sind zentralgesteuert und laufen 24 Stunden von 01.07. bis 30.09. (bei hohen Temperaturen auch bereits früher). Bei Schwierigkeiten mit der Kühlung (liegt häufig an der Einstellung des Geräts durch den vorherigen Bewohner), ist es wichtig, dass Sie sich an unsere Rezeption wenden, damit unsere Techniker dies überprüfen können. Die Mitarbeiter an unserer Rezeption sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es war sicher nicht schön, dass unser Mitarbeiter Ihnen die unerfreuliche Nachricht der Überbuchung überbringen musste, aber trotzdem ist dieser generell ein bei den Gästen sehr beliebter und zuvorkommender Mitarbeiter. Der Speiseplan in unseren Restaurants wechselt im 14-tägigen Rhythmus und bietet eine große Auswahl an griechischen und internationalen Gerichten: Mittags im La Veranda-Restaurant 6-7 Salate, Suppe, Fisch, 2 Sorten Fleisch und eine Auswahl an Beilagen (Kartoffeln, Nudeln, verschiedene Gemüse, Aufläufe, Pasteten) am Buffet. Zusätzlich gibt es beim Showkochen z.B. Gyros, traditionelle gefüllte Teigtaschen, Pizza. Zum Nachtisch Eis und Obst. Am Abend im La Pergola stehen 10 Salate zur Auswahl, Suppe, Fisch oder Meeresfrüchte, 4 Sorten Fleisch, Gemüsevariationen (z.B. überbacken, etc.) und Beilagen (Reis, Kartoffeln, Nudeln, Gemüse), sowie 2 zusätzliche Gerichte beim Showkochen. Zum Nachtisch eine große Auswahl an Süßspeisen, Kuchen, Obst und Eis. Einmal pro Woche kann der Gast in unserer Taverne mit Grillspezialitäten zu Abend essen. Bei den Getränken handelt es sich um Sorten eines kretischen Unternehmens namens Fymi. Geschmacklich fallen diese anders aus, als die klassischen Marken wie Fanta, Cola etc., sind qualitativ aber gleichwertig. Die Lampe am Pool war kurzfristig ausgebaut worden, um eine kaputte Birne zu wechseln. Die Stromleitungen dieser Lampen sind speziell isoliert und es besteht keine Gefahr. Bei den Safeboxen handelt es sich um einen Extra-Service, den Sie in anderen Hotels nicht finden, und diese bieten dem Gast einfach die Möglichkeit seine Wertgegenstände sicher aufgehoben zu wissen, während er schwimmen geht. Wir möchten uns auch auf diesem Wege noch einmal dafür entschuldigen, dass wir Sie leider auf Grund einer Überbuchung für die ersten beiden Nächte in einem anderen Hotel unterbringen mussten. Es freut uns, dass Sie sich trotz der anfänglichen Schwierigkeiten gut bei uns erholt haben. Ihr Team vom Anissa Beach & Village