- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Auf der Suche nach einem preiswerten Quartier, das es uns ermöglichen würde, bequem mehrer Kulturveranstaltungen in Berlin über Ostern 2011 zu besuchen, sind wir auf das Hotel “Alexander“ gestoßen. Der kritischen Bewertung durch Anja am 11. Januar zum Trotz sind wir das “Risiko“ eingegangen, dieses Hotel zu buchen und haben es nicht bereut. Es kommt uns vielmehr so vor, als hätten Anja und wir zwei verschiedene Hotels besucht. Vielleicht liegt es aber auch an unseren unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen an ein 3-Sterne-Hotel. Da weder unsere Körper noch unser Gepäck XXL-Größe hatten, erreichten wir unser Zimmer über Flur und Treppenhaus, die in der Tat nicht überdimensioniert waren, aber über Zeitschalter in helles Licht getaucht werden konnten, unversehrt und richteten uns behaglich ein. Eine ruhige Umgebung und Gäste ohne Neigung zu durchzechten Nächten erlaubten uns ein erholsames Ausschlafen bis in den späten Vormittag, nachdem wir uns vor dem morgendlichen Vogelgezwitscher aus dem Innenhof durch Verschließen der Doppelfenster abgeschirmt hatten. An Ausstattung und Sauberkeit der öffentlichen Räume, einschließlich Restaurant-WC, fanden wir nichts auszusetzen. Nur schade, dass das für Prospektablage zweckentfremdete Klavier nicht in Funktion war. Als Résumé hatten wir mit unserer Osterherberge Hotel “Alexander“ eine gute Wahl getroffen. Wir können sie trotz der erwähnten kleinen Unzulänglichkeiten jung und alt für kurze und längere Aufenthalte empfehlen, insbesondere wenn sie Kulturveranstaltungen, Kongresse, Messen u. dgl. schnell und bequem von einer preiswerten Unterkunft aus erreichen möchten.
Das mittelgroße Zimmer war stilvoll, aber nicht luxuriös eingerichtet; sauber und ordentlich. Der kleine Dusch- und WC-Raum befand sich in technisch und ästhetisch einwandfreiem Zustand. Ein kleiner Kühlschrank, Safe, LAN-Anschluss und TV mit zahlreichen Unterhaltungs-, Bildungs- und Regionalkanälen funktionierten. Leider gab es kein Radio.
Das Frühstücksbuffet übertraf in Vielfalt (verschiedene Sorten Brot, Fisch Wurst, Käse, Joghurt, Quark, Konfitüre, Honig, Gemüse, Früchte, perfekt gekochte Ostereier, warme und kalte Getränke aller Art) und Qualität (auch über Ostern frische Brötchen) unsere Erwartungen. Ob es sich in jedem Fall um ökologische Produkte handelte, können wir nicht beurteilen. Obwohl keine Ganztagsgastronomie angeboten wurde, konnte man auch außerhalb der keinesfalls streng auf 11:00 begrenzten Frühstückszeit bis 22:00 Uhr einen Kaffee erhalten und Süßigkeiten an der Rezeption naschen.
Sowohl die Chefin als auch ihre Angestellten an der Rezeption, im kleinen Restaurant bzw. Frühstücksraum und im Zimmerservice waren aufmerksam, freundlich und in den Weltsprachen englisch und französisch auskunftsfreudig. Sie wirkten auf uns, jedenfalls äußerlich, keinesfalls “genervt“, auch nicht durch zahlreiche Gästesonderwünsche.
Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Mittelabschnitt des Kurfürstendamms, aber abgeschirmt von seinem Verkehrslärm. Ein Parkplatz konnte komplikationslos über Vignette des Hotels belegt werden. Durch die günstige Verkehrsanbindung konnten wir folgende Kulturstätten i. d. R. innerhalb von 30-45 (maximal 60) Minuten erreichen: Philharmonie (Buslinie M29), Admiralspalast (S-Bahnlinie S5), Haus der Berliner Festspiele (zu Fuß), A-Trane (zu Fuß), Schillertheater (zu Fuß), Prime Time Theater im Wedding (U-Bahnlinie U9), Botanischer Garten (U9), Unterweltmuseum (U9 + zwei Stationen U8).
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Hierzu gab es außer Fahrradverleih keine speziellen Angebote. Internetzugang und nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten waren gegeben.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im April 2011 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Eilhard |
Alter: | 61-65 |
Bewertungen: | 1 |