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Yvonne (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2016 • 2 Wochen • Strand
10 erholsame Tage für junge Familie
5,0 / 6

Allgemein

Wir sind am Nachmittag im Hotel angekommen und bekamen sofort ein Album vorgelegt, in dem man uns unsere Zimmerausstattung, Familienzimmer mit 1 Raum, gezeigt hatte und dann zeigte man uns noch ein Zweiraumzimmer und das Poolzimmer. Das Zweiraumzimmer sollte vor Ort nur 50 Euro extra kosten, welches bei unserer Buchung 500 Euro extra gekostet hätte. Für 160 Euro hätten wir das Poolzimmer haben können, welches bei regulärer Buchung knapp 900 Euro mehr gekostet hätte. Da wir von vornherein danach fragen wollten, haben wir das Zimmer mit zwei Räumen dankend angenommen. Sicher lag es daran, dass das Hotel nicht ausgebucht war. Ein Page brachte unsere Koffer dann bis zu unserem Zimmer, welches sehr groß war. Laut Beschreibung 62 Quadratmeter. Ein Zimmer war mit Doppelbett und Einzelbett ausgestattet. In einer Zimmerecke stand noch ein blaues Ausklappsofa, welches im Falle der Buchung eines einzelnen Zimmers das vierte Bett dargestellt hätte. Und das zweite Zimmer hatte noch ein Doppelbett. Auch das Bad war sehr geräumig. In die Dusche konnte man ohne Probleme zu zweit reingehen. Sie wird durch eine Glasschiebetür geschlossen. Unsere war leider nicht richtig eingehängt, wir haben es aber nicht gemeldet. Sie ließ sich ja öffnen un schließen. Viele haben hier geschrieben, dass der komplette Boden überschwemmt würde, beim Duschen. Das passiert nicht, wenn man das Ablaufgitter herausnimmt. Auf die gleiche Art war die Toilette gebaut. Dazwischen ein großes Waschbecken mit Unterschrank. Außerdem gab es zwei Balkons. Über die Sauberkeit lässt sich streiten. Wenn man Schmutz sucht, findet man ihn auch. Auf den ersten Blick war aber alles sauber. Unter dem Bett lag dann schon etwas Staub und die Lamellen an den Schränken wurden auch länger nicht abgewischt. Das fanden wir jetzt aber nicht dramatisch. Die Tapeten lösen sich so langsam an den Ecken und man sieht, dass das Zimmer schon einige Bewohner hinter sich hat. Wünsche nach frischen Handtüchern wurden prompt erfüllt. An der Information wurde immer freundlich auf Probleme und Fragen eingegangen. Die Putzfrau bekam gleich am ersten Tag ein Trinkgeld und so entstanden die nächsten Tage nette Gebilde aus den Bettdecken. Besonders gründliches Putzen konnten wir dadurch allerdings auch nicht feststellen. Der Staub unter den Betten blieb, die Ecken wurden rund geputzt. Am ersten Tag haben wir einen Infozettel mit den Öffnungszeiten der Restaurants und Bars bekommen. Wo was liegt, mussten wir erst nach und nach herausfinden. Auch, wo man was all inclusiv bekommt und wo nicht. Das Hauptrestaurant lag im untersten Geschoss und war sehr groß. Wir haben nach kurzem Suchen auch immer einen Tisch bekommen. Dass es wie auf dem Bahnhof zugeht, können wir nur bestätigen. Jeder rennt durcheinander und wenn man nicht aufpasst, bekommt man sein Getränk übergeschüttet. Leider gibt es schon einige Ferkel, denen es egal ist, ob alles herunter fällt. Das Büffet war in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gab drinnen eins, entlang der Wand und noch auf der Außenterasse. Dort gab es meistens frisch gebratenes Fleisch und die Schlangen waren teilweise sehr lang. Fisch gab es nicht viel. Meist eine Sorte und noch zerkleinerter Fisch am Salatbüffet. Das Fleisch war leider meist mit Knorpel durchsetzt und nicht gut ausgeputzt. Nichts für den schwachen Magen. Das Gemüse bestand jeden Tag in irgend einer Art aus Auberginen, Zuccini und grünen Pepperonieschoten. Auch mal mit Möhren und Zuckerschoten. Das fand ich als Wenigfleischesser ganz gut. Außerdem gab es jeden Tag Pommes, Reis und Nudeln in verschiedenen Formen. Kartoffeln gab es einmal gebacken, einmal frittiert oder überbacken mit Käse. Das Salatbüffet ist sehr groß, für jeden sicher was dabei. Was wir lange nicht wussten, am Strand gab es zwischen 12 und 16 Uhr diverse Snackbars, die inclusive waren. Zu Anfang dachten wir, es gäbe nur Pommes und Chickens. Erst viel später haben wir entdeckt, dass in den Restaurants, die man buchen kann, über Tag ein ganz normales Mittagsbüffet stand, an dem sich jeder selbst bedienen konnte. Hier auch diverse Nudel, Reis und Fleischgerichte. Auch das Eis mussten wir lange suchen. Auf unserem Flyer stand von 14 - 16 Uhr in der Patisserie gäbe es Eis. Wir haben es am Strand in der Patisserie gesucht, da gab es nichts. Ein ganzes Stück weiter hinten, Richtung Miniclub haben wir ein kleines Ständchen gefunden, an dem es ein grünliches Eis gab mit Nussgeschmack. Später haben wir dann einen weiteren Stand hinter der Rutschanlage gefunden, an der es Softeis in Vanille und Schoko gab. Sehr lecker. Und am Hotel gibt es auch Eis, welches es übrigens von 12 bis 16 Uhr gibt. Dort ist noch eine Patisserie, in der es auch verschiedene Kuchen gab. Getränke bekam man auch über Tag an mehreren Bars. Am Stand hinter den Rutschanlagen gab es außerdem ein Weißbrot, das man sich mit Fleisch (Hackfleisch, das schmeckt wie Chevacici) und Rotkraut, Zwiebeln und Gurken füllen konnte. Ähnlich einem Döner. Was mich persönlich immer sehr getroffen hat, dass die Gäste sich viel zu viel Essen an den Tisch geholt haben und dann ganz viel stehen ließen. Auch wenn man nur schnell mal noch etwas nachholen wollte, musste man aufpassen, dass die Kellner nicht alles abgeräumt haben. Hier gibt es scheinbar nicht die Regel, wie man sein Besteck hinterlässt. Selbst wenn noch Personen am Tisch saßen, wurde der leere Platz direkt abgeräumt. Man musste alles festhalten, was man noch essen wollte. Selbst halbvolle Gläser wurden abgeräumt, ohne zu fragen. Bei der Buchung war ein Essen a la carte dabei. Dafür muss man sich bis 11 Uhr im Büro neben der Rezeption anmelden. Dienstags haben die Restaurants geschlossen. Wir haben uns für das italienische Restaurant entschieden. Das Fisch und Steak Restaurant muss aus eigener Tasche bezahlt werden, pro Person 12 Euro. Wir hatten für 19:15 Uhr einen Tisch reserviert bekommen. Man wies uns einen Tisch zu und gab uns die Karte. Dort standen zwei kalte Vorspeisen, zwei Suppen eine warme Vorspeise, drei Hauptgerichte und zwei Nachspeisen drin. Von den Hauptgerichten keine vegetarische Hauptspeise. Eine Hauptspeise stand schon an jedem Tisch. Ob bestellt oder nicht. Davon wurde am Ende auch einiges weggeworfen. Schade, war ganz gut. Die Suppen haben wir bei vier Personen beide probiert, waren ganz ok. Die warme Vorspiese, Linguine in Pilz Sahne Soße war mit einer guten Portion Knoblauch echt lecker. Das Beste Essen dieses Abends. Als Hauptspeise haben wir Steak bestellt. Das Steak war zäh, wir wurden gar nicht gefragt ob wir es medium oder durch wollten. Es war jeweils eine hauchdünne Scheibe. Dazu gab es kleine Portionen Gemüse und Risotto. Der Nachtisch, in unserem Fall Cheesecake war dreimal ganz gut, wobei auf einem Stückchen eine Wimper lag und einmal schmeckte der selbe Kuchen wie faule Käsefüße. Wie kann so was sein??? Was wir noch dazu sagen sollten, am Ende der Speisekarte gab es auch ein Kindermenü. Burger mit Pommes. Allerdings könnte man das schnell übersehen, da für jede Sprache nur eine Seite verwendet wird und man deshalb eigentlich nicht weiter blättert. Die Gäste wurden nicht nach Erscheinen bedient, sondern kunterbunt durcheinander. Einmal kam, kaum, dass man fertig war, das nächste Gericht, dann musste man ewig warten, bis wieder etwas kam. Nach Getränken musste man fragen. Der Kellner war nicht sehr presänt. Gegen Ende, wir haben über 1,5 Stunden dort verbracht, wurde auf einmal alles schnell abgeräumt. Um 21 Uhr schließt das Restaurant. Aber vorher war alle Zeit der Welt. Zu Beginn unserer Bestellung kam noch ein Mann an den Tisch, der gut Deutsch konnte und stellte uns seine Weine vor. Als wir uns für einen entschieden hatten, sagte er, dass die Flasche dann 20 Euro kosten würde. Das fanden wir dann doch etwas daneben. Entweder essen wir all inclusiv oder eben nicht. Man kann Handtücher extra für Pool und Strand ausleihen. Eigentlich eine schöne Sache. Aber wenn man nicht um halb neun am Spa steht um eines zu holen, kann man Pech haben und bekommt keins mehr. Das liegt daran, dass viele Gäste ihre Handtücher abends nicht mehr abgeben und somit nicht genügend gewaschen werden konnten. Vielleicht wäre das mal noch verbesserungswürdig, dass man die ausgeliehenen Handtücher elektronisch registriert und somit verfolgen kann, wer nichts abgegeben hat. Dürfte eigentlich kein großes Problem darstellen. Somit hat sich das Verbot, die weißen Handtücher des Hotels nicht mit raus zu nehmen, erübrigt. Wir hatten keine eigenen dabei. In der Hotelanlage sind mehrere Geschäfte. Es gab Shirts, Jogginganzüge, Schuhe Brillen... Kleiner Tipp, im Hotel selbst kann man kaum handeln. Der Verkäufer bei der Bekleidung ging so gut wie gar nicht auf Preisvorschläge ein. Blieb bei seinem ersten Preis. Zum Teil echt überteuert. Am Strand gibt es auch noch mal in etwa die gleichen Geschäfte. Dort ist handeln eher möglich. Aber wer es etwas abendteuerlicher mag, geht die Straße rechts hoch und biegt dann nach links ab. Dort kommt der Bazar und mehrere kleine Geschäfte. Im Bazar gibt es alles und man kann gut handeln. Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass selbst, wenn man schon einiges erstanden hat, man noch aufgehalten wird. Plötzlich hat man ein paar Schuhe an den Füßen und noch einen Gelbeutel oder Gürtel, den man bewundert hat, in der bereits bezahlten Tüte und bekommt einen "guten Preis" für die neuen Teile gemacht. Hier heißt es, wirklich nur das zu nehmen, was man ursprünglich wollte. Und wenn doch etwas gefällt, die gehen noch viel mehr mit den Preisen runter. Wenn man das Geschäft verlassen will, wird noch mal runter gegangen. Von den 3DS Spielen würden wir eher abraten. Wir haben gefragt, ob da auch 3D Spiele darauf sind und es wurde mehrmals bestätigt. Wir haben korrekt in Englisch gefragt. Es sind KEINE 3D Spiele darauf. Aber wenigstens einige, die unseren Kindern gefallen, weshalb wir es nicht zurück gebracht haben. Im Hotel kann man zumindest an der Rezeption einigermaßen Deutsch ansonsten aber prima englisch sprechen. Mit Englisch kommt man auch sonst überall gut hin, auch wenn sie dort nicht so gutes Englisch sprechen. Unsere Reiseleiterin meinte auf unsere Anfrage, ob es Cocktails inclusive gibt, dass es so wäre, doch leider kostet hier ein Cocktail 3 Euro. Und das, was man hier als Longdrink für AI anbietet, sieht folgerndermaßen aus. Ein Glas, halbvoll mit Eiswürfel, bis zum oberen Drittel mit Wodka gefüllt und ein kleiner Schluck Schweppes oder Fanta aufgefüllt. Genießbar ist das nicht wirklich. Die Abendanimation war meist ziemlich gut. Was es auch hier zu bemängeln gäbe, die Arena für die Zuschauer ist viel zu klein. Der Strand ist für vier, bald fünf Hotels zugängig und es waren nicht mal alle da um zuzuschauen. An einem Abend quoll die Arena aus allen Nähten, man musste auf dem Boden vor der Bühne sitzen, wenn man noch etwas mitbekommen wollte. Ständig liefen Leute über einen hinweg, man musste wieder aufstehen.. Bei voller Buchung unmöglich. Man kann sich auch sonst nirgendwo hinstellen zum Zuschauen, da die Arena von einer Mauer umrahmt wird. Hier ist eine Nachrüstung dringend erforderlich. Das fünfte Hotel der Eftalia Gruppe ist schon im Rohbau. Zum Miniclub können wir nichts sagen. Unsere Kinder sind fast 11 und 13. Meine Tochter, 13 Jahre, hat einmal kurz die Teenagerlounge aufgesucht. Viel war nicht los.Es gab diverse PC Games und Konsolen, Abends auch Kino. Aber sie wollte nicht dort bleiben. Mein Sohn, in zwei Monaten 12 wollte gerne hin und durfte nicht. Erst ab 13, sagte der Betreuer. Er hat geweint, aber es halb nichts. In der Beschreibung des Hotels steht aber ab 12. Was ist mit den Kindern die 12 Jahre sind??? Und mit Alter und Größe geht unsere schlechtere Erfahrung dann auch weiter. Die eine Rutschanlage ist ab 14 Jahren und oben steht ein Brett mit der Höhe von 1,45 m. Dort werden die Kinder gemessen. Meine Tochter ist eben noch keine 14 Jahre, aber größer als 1,45 m und durfte rutschen. Mein Sohn ist leider sehr klein für kanpp 12 und durfte deshalb nicht rutschen, obwohl garantiert noch mehr jüngere Kinder rutschen waren, die das Glück hatten, größer zu sein. Als ich mitging, durfte er wenigstens einmal "aushahmsweise" rutschen. Aber es hat ihn schon geärgert. Die zweite Rutsche an diesem Turm, der Trichter, war die ganzen 10 Tage nicht in Betrieb, keiner konnte uns sagen, weshalb. Die anderen Rutschen waren ok. Meist halt sehr lange Warteschlangen. Zumindest wurde auf Sicherheit geachtet und jede rutschende Person musste erst sichtbar aus dem Weg sein. Die Rutschen waren von 10 - 12 geöffnet, danach konnte man das Auffangbecken zum schwimmen nutzen. Um 13:30 Uhr ging es weiter. Wenn man früh genug anstand, konnte man als einer der ersten rutschen. Um 17 Uhr wurden sie für den Tag geschlossen. Da die Liegen am Pool schon ziemlich belegt waren, wenn man um 11 Uhr kam, haben wir uns was einfallen lassen. Wir haben einzelne freie Liegen, die immer zwischendrin waren, unter die Rutschanlage in den Schatten gezogen. Hier braucht man keinen Schirm und bekommt den ganzen Tag Schatten, wenn man etwas nachrückt. Das Meer liegt gleich hinter der Poolanlage. Wir waren immer direkt dort, wo die Rutschanlage ist, im Meer. Das ist zu empfehlen, denn dort sind kaum Steine im Wasser. Lediglich die ersten zwei Meter muss man auf seine Füße aufpassen, denn dort sind ganz viele Kiesel. Aber danach viel Sand und ab und an mal ein Stein. Normalerweise problemlos ohne Schuhe, allerdings bei starkem Wellengang kann man schon mal beim Herausgehen auf die Steine geschleudert werden. Direkt daneben sind die Wassersportangebote. Für eine einzelne Person vielleicht noch bezahlbar, aber wenn vier Personen etwas machen wollen, ist locker ein Hunderter weg. Im Hotel und am Strand ist eine Anzeigetafel, was als Tagesprogramm angeboten wird. Meistens findet eine Minidisko statt und das jeweilige Abendprogramm, das zum Großteil aus tänzerischer Darbietung besteht, die wirklich klasse ist. Da kann Deutschland sucht den Superstar einpacken. An unserem ersten Abend waren Akrobaten da, die waren vom Feinsten. Das war die ganze Woche über nicht mehr zu toppen. Für einen Mittag war eine Schaumparty am Strand angesagt. Auf den Schaum mussten wir noch eine ganze Weile warten, da erst noch tänzerische Darbietungen stattfanden. Aber dann spuckte die Schaumkanone jede Menge Schaum aus. Zeitweise so viel, dass ich meinen Sohn vor lauter Schaum fast nicht mehr gefunden hätte, aber er fand das super. Eine Taucherbrille oder ein bereit gelegtes Handtuch sind von Vorteil. Am Partypool fand jeden Tag Animation statt. Dort sind wir aber nicht hingegangen. Sehr überlaufen und nicht in unserem Interesse gewesen. Dort lief auch Musik, die man ein paar Meter weiter aber nicht mehr hörte. Der Kleinkinderpool ist sehr schön, soweit wir das beurteilen können. Es gibt da viele Minirutschen und das Ganze als tolles Piratenschiff gestaltet. Die Pavillions waren über Tag meist belegt, aber am Abend frei und sehr schön, mit Blick aufs Meer. Die Luft ist abends kaum abgekühlt, so dass man auch bei ruhigem Sitzen noch reichlich geschwitzt hat. Enttäucht war ich persönlich als begeisterte Volleyballspielerin vom Beachvolleyballplatz. An dem Platz, wo es ausgwiesen wurde (lediglich auf einem Anlagenplan im Zimmer) standen vier Stangen, ohne Netz und der steinige Sandboden ließ darauf schließen, dass hier schon lange kein Volleyball mehr stattgefunden hat. Nett fanden wir es, dass die Katzen und auch Hunde (wir haben drei gesehen) zur Essenszeit herumrennen durften und auch von den Kochs gefpüttert wurden. Nicht so schön war, dass manche Kinder die Katzen hochnahmen am Hals oder sonst wo und scheinbar nicht mit Haustieren umgehen können. Und dass die Eltern nicht darauf achten, was ihre Kinder machen. Auffallend war, dass im Hotel scheinbar kaum Deutsche waren, meist Türken und Holländer. Es kam kaum zu Kontakten, teils wegen Sprachproblemen, teils weil die Anlage einfach zu groß für Bekanntschaften ist. Alles in allem war es ein schöner Urlaub. Wenn man unsere Beschreibung durchliest, sollte man ziemlich genau bescheid wissen, was einen erwartet. Wir haben diese ausführliche Bewertung gemacht, da uns vieles vor Ort noch unklar war. Vielleicht hätte es uns etwas weiter gebracht, wenn wir den Termin mit unserem Reiseveranstalter nicht versäumt hätten. Aber so blieb alles ziemlich spannend und es gab immer mal noch was zu entdecken. Die Bar in der Lobbi hat 24 Stunden geöffnet. Die Barkeeper dort haben gerne man ein Kunststück mit den Eiswürfeln vorgeführt und haben auch gerne gelacht.


Zimmer
  • Gut
  • Ein Page brachte unsere Koffer dann bis zu unserem Zimmer, welches sehr groß war. Laut Beschreibung 62 Quadratmeter. Ein Zimmer war mit Doppelbett und Einzelbett ausgestattet. In einer Zimmerecke stand noch ein blaues Ausklappsofa, welches im Falle der Buchung eines einzelnen Zimmers das vierte Bett dargestellt hätte. Und das zweite Zimmer hatte noch ein Doppelbett. Auch das Bad war sehr geräumig. In die Dusche konnte man ohne Probleme zu zweit reingehen. Sie wird durch eine Glasschiebetür geschlossen. Unsere war leider nicht richtig eingehängt, wir haben es aber nicht gemeldet. Sie ließ sich ja öffnen un schließen. Viele haben hier geschrieben, dass der komplette Boden überschwemmt würde, beim Duschen. Das passiert nicht, wenn man das Ablaufgitter herausnimmt. Auf die gleiche Art war die Toilette gebaut. Dazwischen ein großes Waschbecken mit Unterschrank. Außerdem gab es zwei Balkons.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Hauptrestaurant lag im untersten Geschoss und war sehr groß. Wir haben nach kurzem Suchen auch immer einen Tisch bekommen. Dass es wie auf dem Bahnhof zugeht, können wir nur bestätigen. Jeder rennt durcheinander und wenn man nicht aufpasst, bekommt man sein Getränk übergeschüttet. Leider gibt es schon einige Ferkel, denen es egal ist, ob alles herunter fällt. Das Büffet war in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gab drinnen eins, entlang der Wand und noch auf der Außenterasse. Dort gab es meistens frisch gebratenes Fleisch und die Schlangen waren teilweise sehr lang. Fisch gab es nicht viel. Meist eine Sorte und noch zerkleinerter Fisch am Salatbüffet. Das Fleisch war leider meist mit Knorpel durchsetzt und nicht gut ausgeputzt. Nichts für den schwachen Magen. Das Gemüse bestand jeden Tag in irgend einer Art aus Auberginen, Zuccini und grünen Pepperonieschoten. Auch mal mit Möhren und Zuckerschoten. Das fand ich als Wenigfleischesser ganz gut. Außerdem gab es jeden Tag Pommes, Reis und Nudeln in verschiedenen Formen. Kartoffeln gab es einmal gebacken, einmal frittiert oder überbacken mit Käse. Das Salatbüffet ist sehr groß, für jeden sicher was dabei. Was wir lange nicht wussten, am Strand gab es zwischen 12 und 16 Uhr diverse Snackbars, die inclusive waren. Zu Anfang dachten wir, es gäbe nur Pommes und Chickens. Erst viel später haben wir entdeckt, dass in den Restaurants, die man buchen kann, über Tag ein ganz normales Mittagsbüffet stand, an dem sich jeder selbst bedienen konnte. Hier auch diverse Nudel, Reis und Fleischgerichte. Auch das Eis mussten wir lange suchen. Auf unserem Flyer stand von 14 - 16 Uhr in der Patisserie gäbe es Eis. Wir haben es am Strand in der Patisserie gesucht, da gab es nichts. Ein ganzes Stück weiter hinten, Richtung Miniclub haben wir ein kleines Ständchen gefunden, an dem es ein grünliches Eis gab mit Nussgeschmack. Später haben wir dann einen weiteren Stand hinter der Rutschanlage gefunden, an der es Softeis in Vanille und Schoko gab. Sehr lecker. Und am Hotel gibt es auch Eis. Dort ist noch eine Patisserie, in der es auch verschiedene Kuchen gab. Getränke bekam man auch über Tag an mehreren Bars. Am Stand hinter den Rutschanlagen gab es außerdem ein Weißbrot, das man sich mit Fleisch (Hackfleisch, das schmeckt wie Chevacici) und Rotkraut, Zwiebeln und Gurken füllen konnte. Ähnlich einem Döner. Was mich persönlich immer sehr getroffen hat, dass die Gäste sich viel zu viel Essen an den Tisch geholt haben und dann ganz viel stehen ließen. Auch wenn man nur schnell mal noch etwas nachholen wollte, musste man aufpassen, dass die Kellner nicht alles abgeräumt haben. Hier gibt es scheinbar nicht die Regel, wie man sein Besteck hinterlässt. Selbst wenn noch Personen am Tisch saßen, wurde der leere Platz direkt abgeräumt. Man musste alles festhalten, was man noch essen wollte. Selbst halbvolle Gläser wurden abgeräumt, ohne zu fragen.


    Service
  • Sehr gut
  • Anliegen wurden schnellst möglich erfüllt. In der gesamten Anlage liefen Angestellte rum, die den kleinsten Krümeln zu Laibe rückten. Auch am Büffet wurde unermüdlich aufgekehrt. Wer Englisch spricht, ist klar im Vorteil.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Links und rechts sind weitere Hotels der Familie Eftalia. Bazar in der Nähe. Die Tranfairzeit betrug jeweils ca. 1,5 Stunden. Es wurde auf der hin und Rückfahrt noch ein weiteres Hotel angefahren. Hinfahrt mit klimatisiertem Minibus. Die Rückreise im großen Reisebus. Vorsicht, kleinere Kinder dürfen nicht ganz vorne sitzen, obwohl Reiseübelkeit besteht. Die Strafe wären 200 Euro. Ausflüge haben wir sonst keine unternommen.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wenn man einen großen Geldbeutel hat, sind die Freizeitangebote gut. Für All in schon ziemlich mies, dass man für alle Angebote wie Popcorn, Slush Becher und Elektroautos extra zahlen muss. Es ist klar, dass die Menschen hier Geld brauchen, aber wenn die Kinderaugen immer größer werden und dann müssen Mama und Papa nach dem teuren Urlaub auch noch so viele Extras zahlen, das ist nicht Familienfreundlich.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Yvonne
    Alter:36-40
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Liebe Yvonne, vielen lieben Dank für Ihre ausführliche und nette Bewertung! Alle Mitarbeiter haben Ihr Lob mit großer Freude aufgenommen. Wir danken Ihnen für diese tolle Motivation. Wir schätzen es sehr, dass Sie unsere Gastfreundschaft spüren konnten und wir Ihnen somit eine schöne Zeit in unserem Haus bereiten durften. Sehr gerne sind wir bei weiteren Aufenthalten wieder für Sie da - fühlen Sie sich willkommen! Herzliche Grüße Guest Relation SunConnect Eftalia Marin