Der Altersdurchschnitt liegt eher im oberen Bereich, das Hotel ist hellhörig und da das Hotel so ausgebucht war, wurden Abends zwei Essenszeiten angeboten, das hiess das ab 17.30 Uhr bis 19 Uhr und dann von 19.30 Uhr bis 21 Uhr in festgelegten Schichten gegessen werden musste und auch nur so gab es einen Platz zum Sitzen im Restaurant. Im Außenbereich, wo für all die vorhandenen Gäste, nicht mal annähernd ausreichend Sitzgelegenheiten waren, hatte man somit auch nur bis zum frühen Nachmittag Glück, Wenn man einen Sitzplatz haben wollte, um dann auch etwas zu trinken zu bekommen. Es gab genau zwei grosse festinstallierte Sonnenschirme auf dieser Terasse, was äußerst uneffektiv war. Es ist auch klar, das Raucher damit gestraft genug sind, das sie nur noch draußen (und in dem Sporthotel auch tatsächlich noch in den Zimmern) rauchen dürfen, aber wenn diese dann konzentriert auf diese eine Terasse gehen müssen, dann ist es für Nichtraucher eher schwierig nicht von mindestens drei Seiten eingeraucht zu werden, für Schwangere natürlich richtig super. (Außerdem hätten die Aschenbecher zwischendurch auch gereinigt und nicht nur geleert gehört.) Die andere Hotelbar wird wohl um 21 Uhr geöffnet, dann gilt aber kein All Inklusiv mehr. Es war immer furchtbar laut und es war nirgends in diesem Hotel ein Ort der Ruhe zu finden, was sicher auch daran liegen mochte, dass es nun so brechend voll, war aber vom Geräuschpegel war es eine totale Zumutung, da auch die Zimmer recht hellhörig sind, wenn dann auch ununterbrochen von den anderen Gästen auf dem Flur geredet wird. Das Hallenbad sollte etwas renoviert werden und auch das Becken sollte gereinigt werden. Für Reisegruppen mag es okay sein, für ein paar Tage Ruhe und Erholung das absolut schlechteste Hotel überhaupt (wir sind dann auch vorzeitig abgereist, denn da ist es mitten in einer Weltstadt wie München ruhiger und erholsamer). Wir hatten 199 Euro pro Person für vier Übernachtungen gebucht und auch trotz früherer Abreise bezahlen müssen, was absolut nicht angemessen war, die Hälfte wär noch zuviel gewesen!
Die Zimmer sind relativ klein, die Fernseher winzig (da ist jeder Computermonitor grösser) und die Aussicht, die wir hatten, war miserabel (genau auf das Dach vor dem Hoteleingang). Vor dem Hotel war dann auch noch eine Baustelle mit genau zwei Baggern, die den ganzen Tag mit einer seelenruhe immer ein Meter vor und zurück gefahren wurden, mit welchem Sinn auch immer.
Das Essen erinnert etwas an Kantinenessen. Jede Form von Kohl wird scheinbar besonders gemocht, so roch es dann auch immer schon am Nachmittag im gesamten unteren Hotelbereich. Beim Essen selbst musste man sich anschreien, wenn man mit seinem Partner reden wollte, da immer und überall ununterbochen, am besten zeitgleich, von allen geredet wurde. Beim Frühstückbüffet war es eigentlich egal, ob man All Inklusiv gebucht hatte oder nicht, wenn es um die Lunchpakete ging, da wurden "heimlich" Handtaschen vollgeräumt als würde es nie wieder was zu essen geben. Am Anreisetag wurden wir gleich darauf hingewiesen, das es am sinnvollsten sei, nach 9.30 Uhr zum Frühstück zu kommen, da es zumindest in der Zeit von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr sehr voll wäre, am ersten Tag haben wir das dann auch berücksichtigt, wobei es dann natürlich auch nur noch die klassischen Semmeln gab. Wie die nächsten Tage zeigten war es vorher allerdings auch nicht voller oder lauter auch in der angeblichen Stoßzeit nicht.
Wir hatten All Inklusiv gebucht, was aber eher unlohnenswert war, denn es gibt tagsüber genau eine Bar (die aber eigentlich nicht zum Getränke abholen gedacht war) und dort dann einen Bereich im ganzen Hotel, wo man bedient wird. Allerdings waren da nur Plätze zu kriegen, wenn man sich schon am frühen Nachmittag (spätestens) dort niedergelassen hat. Je nachdem wer dann dort bedient hat, konnte es auch gut sein, das man gekonnt ignoriert wurde. Beim Abendessen kam es auch drauf an, wer bedient hat, denn da konnte schon einige Zeit vergehen, bis man mit Getränken versorgt war. Frau W. von der Rezeption sorgte aber allgemein für Gesprächsstoff (als wenn es scheinbar nicht schon genug gegeben hätte), denn wenn diese das einchecken übernimmt, kann man wohl froh sein, wenn dies bis zum Abreisedatum erledigt war, bei dem Tempo das diese an den Tag legt. Genauer Wortlaut z.B. bei unserer Abreise "Ja bitte?", "Wir würden gerne Abreisen.", "Ah." und dann passierte erstmal 10 Minuten lang gar nichts, weil sie scheinbar nicht in der Lage war, an den Computer zu gehen, da dies wohl der Kollege machen musste. Aber sie war auch nicht in der Lage uns einfach zu sagen, dass wir dann bitte auf ihren Kollegen warten müssen. Am ersten Tag kam erstmal niemand zur Zimmerreinigung, dafür kamen sie dann am dritten Tag schon um ca. 8 Uhr. Handtücher werden definitiv nur dann ausgetauscht, wenn diese in die Duschwanne geworfen wurden, was schwierig ist, wenn man vor dem Duschen doch erst schnell frühstücken oder schwimmen gehen möchte und die Zimmerreinigung dann schon so früh stattfindet.
Die nächsten Möglichkeiten sich zu Unterhalten befinden sich in Zwiesel, allerdings sollte man da nicht mit dem Auto hinfahren, denn die Parkplätze rund um das Hotel sind erstens lange nicht ausreichend und in der Tiefgarage dazu auch noch äusserst gefährlich (diese ist nur für Smarts geeignet).
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Wie gesagt, der Pool gehört etwas besser gepflegt. Ausserdem sind diese im Außen- wie auch im Innenbereich mit jeweils maximal 6 Menschen dann schon überfüllt, wenn man tatsächlich schwimmen möchte, was bei den kalten Wassertemperaturen ratsam ist. Sonnenschirme waren auch hier beim Außenbereich Mangelware und Liegeplätze sind natürlich auch nur sehr begrenzt, wenn das Hotel so voll ist, wie es war.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2011 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Maria |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 2 |


