Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Mario (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2010 • 2 Wochen • Strand
Mehr Schein als Sein
3,3 / 6

Allgemein

Schon bei der Ankunft nachts um 2:00Uhr fiel uns die enorme Lautstärke unangenehm auf. Aber nicht von der Musik, die war um diese Zeit nicht mehr vorhanden, sondern viel mehr von den grölenden Gästen auf der Lobbybar- Terrasse zwischen den beiden Hauptgebäuden. Bedingt durch die Bauweise der Gebäude wird der Schall wie in einem Trichter verstärkt, und auf allen Zimmern mit Meerblick entsteht so eine Geräuschkulisse wie an einem Bahnhof. Dies alleine wäre noch zu verschmerzen, denn die Schiebetür zum Zimmerbalkon schließt schalldicht ab. Allerdings muss man nachts mit geöffneten Balkontüren schlafen, weil die Klimaanlage zentral gesteuert ist, und nachts nicht funktioniert. Im Zimmer ist es dann so heiß, dass man die Türen öffnen muss, um morgens nicht nassgeschwitzt aufzuwachen. Aber bei geöffneter Tür ist Schlafen wegen der Geräuschkulisse kaum möglich. Vor Mitternacht ins Bett zu gehen, ist auch keine gute Idee, dann hat man zusätzlich noch Musik von Nachbarhotel Titanic und teilweise Livemusik von der Bühne des Miracle in einer Lautstärke, die ihres gleichen sucht. Man fühlt sich dann wie auf dem Rummel. Erholung Fehlanzeige! Das Gebäude ist von außen sehr imposant, weil das Housekeeping ständig putzt und sauber macht. Die Gartenanlage, der Poolbereich, und der Strand sind super gepflegt, und auch der Lobbybereich ist im Gegensatz zu den Zimmern stets sauber. Pro Hauptgebäude gibt es drei Aufzüge. Zu Stoßzeiten wie Abendessen benutzt man besser die Treppe, weil die Kapazität dann nicht mehr ausreicht. Die Gäste waren vorwiegend aus Holland und Russland. Der Rest kam aus Schweiz und Deutschland. Die 5 Sterne, die im übrigen nicht am Hotel angeschlagen sind, hat das Hotel keinesfalls verdient. Aussen Hui und innen Pfui! Nach Antalya kostet der Dolmusch (Linie 105) 3TL. Die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten. Meist ist der Bus überfüllt, und man muss auf die Linie 103 ausweichen. Diese braucht ca. 40 Minuten und fährt über die kleinen Dörfer nördlich vom Flughafen. Besser mit Lira bezahlen, denn die Fahrer runden Euros gerne auf. Nervig sind die Taxifahrer direkt vor dem Hotel. Kaum steht man an der Bushaltestelle, wird man von ihnen bedrängt, für 20-25 EUR nach Antalya zu fahren(eine Strecke). Shopping Malls findet man entlang der Straße zum Delfin Palace in östlicher Richtung. Diese sind ausnahmslos überteuert. Zum Shoppen besser nach Antalya fahren, oder zum Wochenmarkt nach Lara (Samstags, Linie 105, am Medical Center aussteigen). In der Nähe befindet sich das Sandland. Dort kann man Sandskulpturen bewundern. Die Skulpturen sind von 2006 und werden andersartigen Aussagen gepflegt, bröckeln teilweise aber schon ab. Am Strand entlang Richtung Westen erreicht man das Sandland nach ca. 2 km. Der Eintritt kostet 4 EUR.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir bewohnten ein Standard Doppelzimmer mit Meerblick. Das Zimmer ist riesig, und hat ein Doppelbett (120 x 200) und ein Einzelbett (100 x 200). Lattenroste sind nicht vorhanden, sondern lediglich eine Spanplatte unter der Matratze. Die Schränke bieten allerdings bei Nutzung mit drei Personen nicht genügend Platz. Der Teppichboden hatte sehr viele Flecken und wurde kein einziges Mal innerhalb von zwei Wochen gesaugt. Das Housekeeping beschränkte sich auf das Bettenmachen und Handtuchwechseln. Geputzt wurde hier nur sporadisch. Die Zimmertür wies Handabdrücke von Kindern auf, und die Balkontür war noch mit Zahlen aus der Bauphase 2005 beschriftet. Leider war das Zimmer nach 5 jähriger Nutzung schon arg verwohnt, und am Luftaustritt der Klimaanlage gab es eine dicke Schicht Schimmel (siehe Foto). Auch die Sauberkeit im Bad war nicht o.k. Die Fugen am Boden waren schwarz, die ursprüngliche Farbe aber weiß. Es gibt einen kleinen Fernseher mit Videotext und mehreren deutschsprachigen Programmen, einen kostenlosen Safe mit Zifferncodierung (Netbook und große Kamera passen ganz gut hinein), eine Minibar (tägliche kostenlose Füllung mit Bier, Radler, Cola, Wasser und Säfte). Zum Öffnen der Zimmertüren werden Scheckkarten mit Magnetstreifen verwendet. Diese sind sehr anfällig, und nach einer Woche funktionierten sie nicht mehr. An der Rezeption gibt’s dann ganz schnell neue Karten. Dieses Problem trat nicht nur bei uns auf, sondern auch bei sehr vielen anderen Gästen.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Die Auswahl ist auf den ersten Blick riesig und wenn man nur eine paar Tage hier verbringt auch abwechslungsreich. Nach einigen Tagen wird jedoch klar, dass sich alles ganz schnell wiederholt. Dies gilt sowohl fürs Frühstück als auch für das Mittags- und Abendessen. Hähnchen und Truthahn gibt’s täglich in allen Variationen(Nuggets, Wok, gebraten, gegrillt), aber eben jeden Tag das gleiche. Genauso sieht es bei den Nachspeisen und am Obstbuffet aus. Keine Abwechslung, und noch nicht mal einen Pfirsich oder eine Nektarine in zwei Wochen. Die muss man sich im Supermarkt selber kaufen. Köfte und Backfisch wurden jeden dritten Tag angeboten. Die Vorspeisensalate und die Nachspeisen sind nicht beschriftet, so dass man oft nicht weiß, was da auf dem Buffet liegt. Beispiel: Creme Brüllet oder Milchreis? Von 15:00 bis 17:00 Uhr gibt es Eis an der Poolbar. Man sollte aber etwas Zeit mitbringen, denn die Schlange vor der Eisausgabe ist immer seeeeehr lang. An der Strandbar gibt es keine Toilette und keine Cocktails, diese muss man sich selber an der Poolbar holen.


    Service
  • Schlecht
  • Die Kellner sind teilweise sehr freundlich, von anderen wird man manchmal ignoriert. Dann muss man sich selbst bedienen. Vielleicht liegt es an den verschieden farbigen all inclusive Armbändchen der Gäste. Die Normalos, so wie wir tragen silberne Bändchen, Stammgäste erkennt man an goldenen Bändchen. Sie genießen eine bevorzugte Behandlung und haben einen Obstkorb, Bademantel und Hausschuhe auf dem Zimmer. Alle Servicekräfte sind ein wenig konfus; es scheint, dass sie die Tische nicht richtig untereinander aufteilen. Jeder bedient wo er will, und so kommt es vor, dass man beim Abendessen bei zwei Kellnern Bestellungen aufgibt, oder die Kellner nicht mehr wissen, wo was bestellt wurde. So verhält es sich auch an der Lobbybar. Es kann vorkommen, dass zwischen Bestellen und Servieren der Getränke 30 Minuten vergehen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt 12km bzw. 20 Fahrminuten vom Flughafen entfernt. Anderslautenden Bewertungen zufolge hört man hier keinen Fluglärm. Dies trifft allerdings nur dann zu, wenn der Wind von der Landseite weht. Bei Wind von der Seeseite oder auch bei Windstille starten die Flieger über den Strand und landende Flugzeuge donnern direkt über das Hotel hinweg. Und der Wind ändert hier stündlich die Richtung..


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Animationsteam besteht aus zehn Personen und zusätzlich zwei Kinderanimateuren. Angeboten werden zu festen Zeiten Volleyball, Boccia, Aerobic, Bogenschießen, Luftgewehrschießen, Darts, Wassergymnastik und andere Aktivitäten. Das Team war immer präsent ohne aufdringlich zu sein. Abends gibt’s die üblichen Shows im Amphitheater. Donnerstags haben alle frei, dann ist jede Woche türkischer Abend mit professioneller Show. Die Minigolfanlage besteht aus 9 Bahnen mit verschlissenem Kunstrasen. Schläger gibt’s am Animations-Infostand am Pool, der Pfand für die Schläger beträgt 10 EUR. Die Anzahl der Liegen an Strand und Pool ist begrenzt. Das Hotel war ausgebucht, und nachmittags hatte man keine Chance auf eine freie Liege. Viele Gäste lagen mit dem Badetuch auf dem Sand.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Mario
    Alter:41-45
    Bewertungen:4