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Andreas & Sylvie (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2012 • 2 Wochen • Strand
Licht und Schatten, Robinson muß noch üben!
3,7 / 6

Allgemein

Vorab sei gesagt, daß wir regelmäßig Robinson buchen. Bisher vorzugsweise Pamfilya, Apulien oder Esquinzo. Wir waren immer zufrieden. Die Kalimera Kriti Anlage als solche ist sehr schön, aber auch sehr weitläufig. Die Gästeunterkünfte sind leider nur sehr schlecht beschildert, was bei der verwinkelten Bauweise am Anfang viele unnötige Wege bedeutet. Bei 36 Grad sehr ärgerlich. Die Außenbereiche erscheinen mehr oder weniger frisch saniert und sind ansprechend. Alles wie immer sehr gepflegt. Mit uns waren viele Schweizer, Niederländer, Franzosen und vereinzelt Osteuropäer eingebucht. Es handelte sich nicht unbedingt um das "typische" Robinson Publikum. War aber ok. Wir empfanden das Preis-Leistungsverhältnis als schlecht, insbesondere hinsichtlich der Zimmer, der Qualität der Speisen und dem Sportangebot. Die Anlage ist zwar schön, braucht aber noch einige Zeit bis sie auf Robinson Niveau läuft. Der Clubchef läßt sich auch kaum sehen und glänzt am Abend eher durch Abwesenheit. Die Animation am Abend war nicht mein Ding.


Zimmer
  • Schlecht
  • Beim ersten einchecken bekamen wir einen Schock! Ein uraltes, rummeliges Familien-Zimmer mit Minibalkon. Ich wollte zurückfliegen. Wir haben uns dann zahlreiche Zimmer angeschaut und konnten glücklicherweise nach 2 Nächten in ein schönes Zimmer mit großer Terrasse wechseln. Die Zimmer sind zwar alle alt, aber extrem unterschiedlich geschnitten. Robinson müßte das in viel mehr Kategorien untergliedern. Es gibt z.B. Familien-Zimmer in denen die Kinder keine Klimaanlage haben. Bei 36 Grad eine Frechheit, die so auch nicht im Katalog steht. Dann gibt es kleine und große Bäder. Handtuchhalter sind Mangelware. Die alten Fliesen auf dem Boden sind zwar sauber, wirken aber dreckig. Teilweise fleckige Polsterbezüge. Für den geforderten Preis einfach eine Frechheit. Es hätte viel deutlicher herausgestellt werden müssen, daß zwar der Club/Außenbereich renoviert wurde, die Zimmer aber vergessen wurden.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt wirklich eine sehr schöne Terrasse mit ca. 800 Plätzen. Wenn man Abends dort speisen möchte, sollte man um 19:15 Uhr in der Schlange stehen. Sonst sitzt man im wenig attraktiven Innenbereich. Der Club hat max. ca. 1.200 Gäste. Die Gala-Abende waren sehr gut und wir haben sehr gut gegessen (z.B. Bandnudeln mit Langustenfleisch, Rinderfilet, Lammfilet, uvm.). Das war es dann aber auch, d.h. die restlichen Abende waren eher schwach und sehr bescheiden (totgebratene Putenbrust, trockener Fisch, usw). Vermutlich wird gespart, denn die Köche können ja was (siehe Gala). Auch kein Holzkohlegrill und sehr schwache griechische Speisen. Schade! Das Frühstück war wie immer vielseitig, ABER leider kein frisch gepresster O-Saft. Zu Beginn waren 3 Kaffeevollautomaten im Einsatz. Dann noch 2, noch 1 und dann keiner mehr. Dann gab es an einem Morgen gar keinen Cappucino mehr, dann eine Siebträgermaschine, die vom F&B Manager bedient wurde. Der war zwar nett, aber ewige Wartezeit. Ich finde, dass sowas nicht passieren darf. Bei der Abreise war dann wenigstens wieder 1 Maschine da (für 1.200 Gäste!). Getränkepreise eher hoch: 2,50 Euro/Flasche Wasser, 2,50 Euro/Espresso, 5,00 Euro/Weizenbier Das Wasserproblem wird von den Gästen gelöst, indem sie leere Liter-Flaschen zu den Essenszeiten einfach wieder auffüllen :-))


    Service
  • Gut
  • Das Service- und Zimmerpersonal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Am Strand kümmert sich ein netter Mann um die Sonnenschirme und Liegen. Die Zimmerreinigung war bei uns einwandfrei, allerdings kann auch ein Zimmermädchen nicht zaubern, wenn der uralte Schmutz in den Ecken sitzt. Die Robins an der Wassersportbasis haben wir leider als sehr bequem und wenig hilfsbereit erlebt. Eine Gästewäscherei zur kostenlosen Nutzung ist vorhanden. Unsere massiven Beschwerden hinsichtlich der Zimmer wurden vor Ort aufmerksam und engagiert bearbeitet. Aber man kann dort nicht zaubern. Robinson ist das Problem bekannt. Es ist unglaublich zu welchem Preis der Club verkauft wird. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt unserer Ansicht nach nicht.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Club verfügt über einen kleineren Sandstrand und ist schön gelegen. Ein Mietwagen für 2-3 Tage macht Sinn, um die nähere Umgebung zu erkunden. Es gibt keine Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Das Örtchen Sissi ist eher häßlich und lohnt nicht. Schöne Bergdörfer und ein Abstecher nach Elounda macht Sinn.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir fanden das Sportangebot, welches wir genutzt haben eher schwach: Wassersport: ungewohnt bequeme, wenig hilfsbereite Robins. Der Surflehrer war total desinteressiert. Kein Vergleich mit Pamfilya, Esquinzo oder Apulia. Während die Robins gemütlich beisammen standen, mußte ein Kat-Segler das Boot mit seinem kleinen Sohn alleine ans Ufer ziehen. Unglaublich. Fitness: auch eher schwach, wenig qualifizierte Trainerinnen, mehr Tanz als Fitness. Fitnessstudio: fast im Keller, auf dem Laufband schaut man gegen eine Betonwand, Geräte ok wie immer Tennis: gut, aber sehr warm, kein Schatten, Plätze ok. Jogging: schöne Schotterstrecke an der Küste entlang, ganz reizvoll, aber hügelig Strand: genügend Liegen vorhanden, der Strand hat mehrere Abschnitte, ganz nett, Duschen vorhanden WLAN: geht leider nicht zuverlässig, nur an Main-Bar und Rezeption, nicht in den Zimmern Animation: Es gab tatsächlich einen Hüttenabend mit Après-Ski-Musik und einer "Bierstafette", d.h. einem Wettkampf zwischen Robins und Gästen, in dem es darum ging wer sein Bier schneller ausgetrunken hat. Oder eine Piraten-Party, bei der die Robins mit den Gästen eifrig Tequila tranken. Ich brauche sowas nicht. Früher galt bei Robins mal absolutes Alkoholverbot.


    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Andreas & Sylvie
    Alter:46-50
    Bewertungen:5