Kleines, familiäres Hotel, 3 Sterne. Wir hatten Halbpension. Alle Zimmer in diesem Jahr renoviert, bis auf Erdgeschoss, das ist wohl im Winter dran. Am Hauseigenen Pool haben wir zwar nicht gelegen; aber wir haben mitbekommen, daß er täglich gesäubert wurde. Alle Nationalitäten vorhanden.
Zimmer klein, aber gemütlich, und neu renoviert mit Balkon. Kühlschrank und Klimaanlage gegen geringe Gebühr zu benutzen. Mit ein paar Tricks und kniffen kann man auch einigermaßen duschen, denn der Duschvorhang verfolgt einen nahezu, und das halbe Bad steht unter Wasser (Gott sei dank ist ein extra Ablauf im Boden) ;-) Das hat uns allerdings nicht sonderlich gestört! Ein Fernseher ist ebenfalls in jedem Zimmer, mit einigen Programmen. Aber ich persönlich brauche im Urlaub keinen! Die Zimmertüren werden mit einer Chipkarte geöffnet, und diese dient auch der Stromversorgung im Zimmer. Beim reinkommen ist direkt an der rechten Wand eine Vorrichtung, dort steckt man dann die Karte rein und es werde Licht. :-)
Speiseraum war immer sauber und mit frischen Tischdecken versehen. Das Frühstück fanden wir grausam!! Wir haben wirklich keine hohen Ansprüche und wussten auch, daß es um landestypisches Frühstück ging. Aber das war wirklich schlecht!! Ich weiß nicht aus was die 2 Sorten Wurst gemacht wurden, und ich glaub ich möchte es auch gar nicht wissen. ;-) Aber die schmeckte überhaupt nicht, und der Käse (ebenfalls 2 Sorten) war teils sehr "ziegenlastig" im Geschmack. Da halfen auch irgendwann die Tomatenscheiben nicht mehr, die man sich zusätzlich als Geschmacksträger auf die Weißbrotscheiben legte. Sonst gab es noch 3 Sorten Marmelade und Quark, und Butter. Der Kaffee war sehr lecker, aber der "Kanistersaft" wurde von Tag zu Tag dünner, sodaß man am 5. Tag nur noch gelbliches Chemiewasser im Glas hatte. Aber alles halb so wild, die Bäckerei im Ort hat richtig leckere Sachen!! :-) Das Abendessen wiederum war sehr lecker, und jeden Abend gab es etwas anderes. Und natürlich auch einen sehr leckeren Bauernsalat. Separat gab es noch Gurken, Tomaten, Oliven, Mais, und hin und wieder auch mal Tzaziki.
Sehr hilfsbereites und freundliches Personal. Das Zimmer war soweit immer sauber, allerdings wurden bei uns nur einmal die Handtücher gewechselt. Nach Anfrage erhielten wir aber ohne Probleme neue, zumal wir sowieso noch eigene dabei hatten. Wundert Euch nicht: wenn Ihr im Speiseraum seid und Eure Teller auch nur ansatzweise leer sind, kommt direkt eine junge Dame und nimmt sie Euch weg!! Mich regte das teilweise etwas auf, denn kaum hatte man die letzte Gabel im Mund, kam sie schon!! Das gehört wohl zur Freundlichkeit und Ordnung der Griechen, direkt alles wegzuräumen, obwohl sie gar nicht wissen, ob man noch Nachschlag haben möchte! ;-) Aber mit einem schmunzeln im Gesicht ist das alles nicht so wild und man nimmt sich dann einfach einen neuen Teller!:-)
Vom Flughafen Heraklion sind wir noch etwas über eine Stunde mit dem Taxi (ist natürlich im Urlaubspreis mit drin) zum Hotel gefahren. Der Fahrstil der Griechen ist gewöhnungsbedürftig, die "heizen" durch die Gegend, überholen kurz vor knapp und dementsprechend sehen die Autos dort auch aus! Wir fanden es recht belustigend. :-) Vom Hotel zum Hauptstrand in Matala sind es ca. 5-10 Minuten zu Fuß. Das nutzen von 2 Liegen mit Sonnenschirm kostet 6 Euro. Die Jungs am Strand sind sehr nett und schauen auch immer brav nach dem rechten, denn ein Krankenhaus oder sonstige "Rettungsmöglichkeiten" gibt es in Matala nicht! Matala ansich ist ein kleiner, schöner Ort, mit vielen Tavernen, Souvenirshops, einer Bäckerei und Bars. Das Matala früher bei den Hippies sehr beliebt war, merkt man auch heute noch. Einige von Ihnen leben noch dort, oder kommen dort hin um Urlaub zu machen. In der "Marinero Bar" trifft man auf jeden Fall am Abend welche, und hier gibt es teils auch kleinere Live Rock Konzerte. Zu Matala gehört natürlich auch der "Red Beach", der allerdings nur durch klettern (mit festem Schuhwerk) und etwas Zeit (ca. 1 Stunde) zu erreichen ist. Dieser kleine Strand verfügt ebenfalls über Liegen und Sonnenschirme und ist super schön! Dieser Strand ist auch sehr beliebt bei FKK Anhängern. ;-) Dann gibt es noch den "Komos" Strand, an diesem waren wir zwar nicht; muß aber auch sehr empfehlenswert sein. Er ist gut mit dem Auto zu erreichen oder zu Fuß, wenn man ca. 25 Minuten einrechnet. Wenn man mehr Zeit als eine Woche hat, sollte man eines der Ausflugsangebote der Reiseleitung mitmachen. Z. b. nach Santorini fahren oder sonstiges. Ab 42 Euro aufwärts gibt es einige Angebote. Autos kann man auch relativ günstig mieten, Autovermietung ist direkt um die Ecke vom Hotel.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Pool mit Liegen. An der Poolbar könnt Ihr Euch prima mit Michael unterhalten, er kommt aus Deutschland und ist u. a. für die "alkoholischen" Genüsse der Gäste zuständig! :-) Wir empfehlen den:"Tequilla Sunrise", mit diesem Cocktail haben wir uns am ersten Abend schon ziemlich "bestraft" :-) Keine Animation. Ein Minimarkt, der ebenfalls zum Familienbetrieb gehört, ist direkt gegenüber vom Hotel.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Melanie |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


