Motto: Hauptsache der gute Name steht am Hotel - dachte sich wohl das Management. Drinnen aber nichts von einem 5 Sterne Hotel zusehen. Schon nach der Ankunft ging es los .Das Zimmer noch nicht fertig, also wurden wir erst mal zum Restaurant geschickt, welches noch nicht offen hatte. Dort wurden wir mit dreckigen Longdrinkgläsern überrascht. Denn darin bekommt man das Bier, welches man sich selber holen muss. Nach Erhalt der Zimmerkarte wurden wir von dem „Gepäckmann“ enttäuscht, der auch lieber zuerst die russischen Gäste zu ihren Zimmern brachte. Die ja eine ganze Woche ein Musikfestival in der Hotelanlage gefeiert haben. In zweiter Position waren wir deutschen Neuankömmlinge dran und wurden mit dem Gepäck zu unserem Zimmer gefahren. Die Hotelanlage ,naja! Überall wurde drüber gepinselt. Die Rutschen veraltet und runtergekommen. Der Fahrstuhl sackt beim Betreten erst mal ab und ist sehr versifft. Von einem Hotelstrand kann man hier nicht wirklich reden. Es hat er den Anschein von Nachkriegszeit. Die Bilder von dem Hotel und auf der Webseite täuschen, der wahre Zustand ist teilweise sehr erschreckend. Hervorzuheben in Sachen Freundlichkeit ist auf alle Fälle unsere Reiseleiterin, die ihr bestmöglichstes versucht hat. Aber leider ohne merklichen Erfolg. Service wird hier ganz klein geschrieben, um nicht zu sagen „micro“ oder noch besser „nano“. Mixgetränke an der Bar gab es, aber nicht wie man es kennt. Es wurde einfach zusammen geschüttet und mit den Worten „Trink, oder lass es“ überreicht. Drei Mann hinter der Bar: einer zählte Geld, der andere am Kassenbildschirm und der dritte bediente in Zeitlupe. Ich dachte, jetzt bin ich gleich dran, da kam zufällig ein russischer Gast rein und schon war ich wieder zweiter. Ich erinnere an dieser Stelle noch mal an die 5 Sterne (ha,ha). Die russische Gäste des Techno-Events durften in diesem Hotel alles (Krach, schlechtes Benehmen, keine Kleiderordnung beim Abendessen trotz Einlassdame, usw., usw., usw.). All das wurde vom Hotel geduldet und toleriert (hätte an dieser Stelle gern einen kotzeneden Smiley eingefügt). Das Essen war soweit in Ordnung und hat gut geschmeckt aber die Abwechslung fehlte ein wenig. Die Leistungsbeschreibung stimmt überhaupt nicht mit der Realität überein. Frühaufsteherfrühstück gab es nicht, die meisten Restaurants und Bars waren geschlossen. Einen Hinweis darauf gab es in der Leistungsbeschreibung nicht. Animation und Abendshows gab es nicht. Die angegebenen Pools standen uns so nicht zur Verfügung, da einer davon ein Privatpool für die Zimmer 400 bis 500 ist und der andere Aktivity-Pool inkl. Bar und Gelände nur den russischen Gästen zugänglich war. Unser Zimmer war soweit in Ordnung jedoch nicht wie beschrieben. Es fehlten die einfachsten Sachen wie Zahnputzbecher, und Bademantel, der nach zweimaliger Reklamation dann gebracht wurde. Erst die Imperial Version und dann die Radisson blu Version - zu meinen Erstaunen allerdings mit einem riesigen Loch im Ärmel. Fazit: Das Hotel ist überhaupt nicht zu empfehlen! Da es unser erster Griechenland-Urlaub war, kann ich nur hoffen, dass das eine verzichtbare Ausnahme war. Die bekannte griechische Freundlichkeit durften wir leider nicht erfahren. PS: Radisson Blu sollte eventuell einmal ein Team in das Hotel schicken um denen die 5* Standards von der Marke Radisson zu verdeutlichen. Sonst könnte das für den Namen und die Marke ganz schnell nach hinten los gehen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Mai 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Udo |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


