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Peter (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2010 • 1 Woche • Strand
Hotelaufenthalt mit negativen Überraschungen
2,5 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Schlecht

Die riesige "Hotelfabrik" liegt an einem weitläufigen Hang gleich am Ortseingang von Jandia Playa. Es solle eingangs darauf hingewiesen werden das wir vor Urlaubsantritt wussten, keinen Individualaufenthalt gebucht zu haben sondern ein All-Inclusive-Angebot mit seinen teilweise sicherlich negativen Begleiterscheinungen. Doch in der Tat, was wir vorfanden, rochen und sahen spottete mitunter jeder Beschreibung. Es begann bereits während der Ankunft am Empfang. Aus uns unerklärlichen Gründen wurde uns das allen übrigen Neuankömmlingen gewährte Glas Sekt verweigert. Nun, egal, dies sollte nicht wirklich ausschlaggebend für eine Hotelbewertung sein. Im Nachhinein erschien uns jedoch dieser erste "Vorfall" wie eine Prophezeiung dessen, was alles folgen sollte. Auf dem Zimmer angekommen stellten wir fest dass Teile der Beleuchtungsanlage defekt waren. Kein Problem, nach zwei Tagen war (fast) alles behoben. Der Wunsch nach einem zweiten Zahnputzglas war jedoch für das Hotelpersonal ein unüberwindbares Problem... trotz Anmahnung während drei aufeinanderfolgenden Tage, konnte offensichtlich kein zweites Glas in den Lagerhallen des Hotels ausfindig gemacht werden. Wozu hat man auch Hände? Pluspunkt: Unser Zimmer hatte tatsächlich einen sehr schönen Blick aufs Meer. Grund: Wir waren in vorderster Front, sprich Block 9, untergebracht. Im Umkehrschluß bedeutete dieser Fakt auch, sich jedesmal zu den Speisezeiten durch das komplette Hotelareal (riesig) begeben zu müssen. Man kam sich, nach der Erklimmung von 42 Stufen und dem Hochlaufen einer geschätzten Strecke von 200 metern (vermutlicher Höhenunterschied zur Rezeption ca. 50 meter), vor wie Reinhold Messner nach der Besteigung des K2 (ohne Sauerstoffmaske). Ach ja: Der Meerblick ist nicht garantiert. Wenn sie das Pech haben und in einem der hintenliegenden Blocks im EG zu wohnen... dann war es das auch mit dem Meerblick. Ganz zu schweigen das die Bewohner des EG auf ihren Terassen wie auf dem Präsentierteller sitzen.... zu jeder Mahlzeit bewundert vom Defilee der vorbeiziehenden, hungrigen Mäuler. Das in den anderen Kritiken manchmal zitierte Einkaufszentrum VENTURA besteht aus vielleicht 10 Läden zweifelhaften Geschmacks. Das beste war noch der kleine Spar-Markt... die überflüssigten aus den, auf Fuerteventura mittlerweile leider wie Sand am Meer vorhandenen Geschäften von Asiaten und Pakistanis. Darüber hinaus weisst VENTURA teilweise Rohbauzustand auf, einer der beiden Aufzüge funktionierte während unseres gesamten Aufenthalts nicht. Die Hotelanlage selbst ist sauber und gepflegt, In der Nacht wäre eine bessere Beleuchtung der teilweise sehr dunklen Stellen (Treppen und Wege) sehr sehr angebracht (Unfallgefahr). Wer absolut anspruchslos ist (also weit unterhalb normaler Ansprüche, sprich Ansprüche hinsichtlich Luxus oder dergleichen stellt), der ist hier genau richtig. Der Verfasser jedenfalls, erstmals Nutzer eines "All-Inclusive-Angebots" war schockiert. Gleichwohl, dies soll hier auch nicht verschwiegen werden, man sich schon eingangs die Frage stellt wie eine solche Preiskalkulation funktioniert. Nun... die Antwort haben wir jetzt erfahren!


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Statt Schlüssel werden die Zimmer wie heute meist üblich über Magnetkarten verschlossen. Besonders auffallend: Um alle elektrischen Geräte betreiben zu können musste die Magnetkarte nach Aufsperren der Türe in ein separates Lesegerät gesteckt werden. Erst dann funktionierten auch Kühlschrank und Klimaanlage! Ein Schelm wer Böses dabei denkt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Hier von Gastronomie zu sprechen wäre bereits eine Ehre den diese Form von "Verköstigung" nicht verdient hat. Die warmen Speisen waren bereits zum Zeitpunkt der Befüllung der Teller kalt. Alles schmeckte merkwürdig fade und geschmacklos. Manchmal fehlte Butter, manchmal Nußcreme und praktisch immer, richtig, sie haben richtig geraten! Die Kaffee- bzw. Dessertlöffel! Das schiere Angebot wäre groß genug gewesen, dies soll hier auch nicht verschwiegen werden. Offensichtlich war dies aber nicht immer so... zeugten in vielen Tassen und Tellern vorhandene, fehlende Porzellanstückchen vom offensichtlich großen Hunger früherer Gäste. Bei Kaffee und Milch handelte es sich durchweg nicht um Filterkaffee sondern um aus Automaten fließende Instantbrühe. Richtig, auch die Milch... erkennbar am zuletzt nachfließenden klaren, heißem Wasser. Alle sonstigen Getränke, gleich ob Cola, Wasser, Wein oder Bier, mussten aus Einheitsgläsern zu sich genommen werden (ca. 0,2 l.). Der Verfasser dieser Zeilen stammt aus Bierfranken (Region Ober-/Mittelfranken) und ist es nicht gewohnt, wie vielleicht Rheinländer, sein Bier aus Probengläsern zu trinken... zumal es sich der Form nach um Weingläser handelte. Ein besonderes Higlight stellte auch die verglaste Front zur Frühstücksterasse dar. Ein wunderschönes Erlebnis wenn sich die Strahlen der aufgehenden Sonne in der völlig verdreckten Glasfront unzählige Male brachen. Wir hatten die Gelegenheit dieses Spektakelum während unseres gesamten Aufenthaltes zu genießen, von Tag zu Tag nahm die Pracht sogar noch zu! Zum Thema Speisehalle: Ein anderer Schreiber hat hier bereits angemerkt: Es ging zu wie in einem Bahnhofsrestaurant. Wie recht er doch hat und hinzufügen möchten wir noch: Die abgestandene Luft in dieser Halle roch wie aus 1000 und einer Nacht... zu der nie gelüftet wurde!


    Service
  • Schlecht
  • Praktisch nicht vorhanden. Mit einer Einschränkung: Die Bitte nach Ruf eines Taxis (unbedingt notwendig wenn man nicht jedesmal erst eine halbe Stunde in den Ortskern laufen wollte) wurde jedesmal zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ansonsten eine traurige, eine ganz traurige Angelegenheit. Viel zu wenig Personal bemühte sich meist lustlos mit verschmutztem Geschirr und Gläsern vollstehende Tische abzuräumen. Kaffeelöffel waren defacto nicht vorhanden. Hilfe war seitens des Personals nicht zu erwarten. Ganz vereinzelt kam es zu Hilfestellungen, leider waren dies nur Ausnahmen die die Regel bestätigten. Die Fremdsprachenkenntnisse waren dürftig bis mangelhaft und auf dem Niveau von Kleinstkind-Unterhaltungen. Die Zimmerreinigung, dies sollte hier auch erwähnt werden, war wirklich in Ordnung (große Ausnahme!). Der Umgang mit sonstigen Beschwerden aller Art war stets freundlich, zeitigte jedoch in aller Regel keinen Erfolg.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Siehe unter Punkt "Das Hotel allgemein" !


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Die Poollandschaft machte einen sauberen und sehr schönen Eindruck. Beim Vorübergehen wurden jedoch mehrfach lockere Fliesen bemerkt. Zu SPA- und sonstigen Hoteleinrichtungen kann mangels Nichtnutzung keine Aussage getroffen werden.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlechtHotel ist schlechter als in der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im November 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:46-50
    Bewertungen:2