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Luigi (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Dezember 2008 • 2 Wochen • Strand
Für uns war es sehr gut
4,8 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

P. B. kann ideal sein, man muss sich aber klar sein, wohin man fährt: - P. B. ist eine italienisch geführte Insel. Italienische Sprachkenntnisse wären sehr gut, englische sind unerlässlich. Wer kein Englisch kann oder mit der Lebensart von Italienern Probleme hat, sollte die Insel nicht buchen. Zu unserer Zeit (Weihnachten/Januaranfang) waren vielleicht 3 % der Gäste nicht aus Italien. - Die Insel ist groß. Wer einen Inselkoller befürchtet, kann dies also vergessen: Man hat viel Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten. Es handelt sich aber NICHT um ein romantisches Hideaway, wie viele Mali - Inseln es sind (dies war meine elfte Mali-Insel). Auf den Wegen gurken Golfcarts herum und man fährt viel Fahrrad. - Die Insel ist sauber geführt, eben eine große Anlage auf einer großen Insel. Wenn wenig Gäste da sind fühlt man sich schon sehr gut aufgehoben. Wenn viele da sind, wirkt es rummelig. - P. B. ist für Familien gut geeignet. Wir sahen vergleichsweise wenig Kinder und der Poolbereich war sehr ruhig. Ich glaube aber, dass es schon zu Remmidemmi-Zeiten anders her geht. Aus meiner Erfahrung würde ich daher älteren Leuten, die Ruhe suchen, oder verliebten Honeymoonern ein anderes, kleineres Ziel empfehlen. Leute die empfindlich gegen Kinder oder "Ausländer" sind dürfen hier keinesfalls hinfahren. - Der Strand ist auf der Sunset side sehr gut, auf der anderen Seite normal. Er wird gut von Korallenbruch usw. gereinigt. - Die Lagune vor der Sunset-side war die schönste, die ich je auf den Malis gesehen habe. Weichster Sand und 300 m breit. Ein unvergesslicher Traum. Morgens aus dem Bett in die Lagune zu laufen, das hatte schon etwas. - Es handelt sich insgesamt um eine gute, noch typische Location, wobei einige euphorische Lobpreisungen einiger anderer Bewerter in diesem Forum ein wenig über das Ziel hinaus schießen. 5. 0 ist sicher eine faire Bewertung über alles. Es gibt noch viel mehr zu erzählen, aber ich habe keine Lust mehr zu schreiben. Wenn einer eine konkrete Frage hat, antworte ich gern mal. Abschließend: Der Satz "You get what you pay" gilt in keinem Bereich so sehr wie in der internationalen Hotellerie, und auch hier. Dies im Auge behaltend wird man aber auf PB fair bedient, und kann - wenn man auch mal ein Auge zudrückt - einen super Urlaub dort verleben.


Zimmer
  • Gut
  • - Die Bungis sind von der Lage her extrem unterschiedlich zu bewerten. Meine wichtigste Empfehlung ist, die Sunset-side zu buchen und auch die Einhaltung der Buchung zu verlangen. Die Lage einiger Bungis auf der gegenüberliegenden Seite war schon sehr eigenartig, tief im Gebüsch vor einem schmalen Strand. Die besten Bungis liegen auf der Sunset side ab den President-Villas. - Die zweistöckigen Bungis liegen am anderen Ende, ich konnte keinen Vorteil entdecken. Einige liegen innen im Inselbereich sehr schlecht. - Die Ausstattung der Bungis war gut, viel Natur, Aussenklo usw. Rappelnde A/C und glühender Kühlschrank sind aber auch Tatsache. Aber man fühlt sich wohl, da man sowieso viel draussen ist.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Wir haben nur das Main Restaurant besucht und haben sehr gern dort gegessen. Die Auswahl ist groß und das Fiss-Carpaccio wirklich 6. 0. Die alkoholischen Getränke sind vergleichsweise teuer, aber wenn man mit einem Bier am Tisch zurecht kommt entfallen diese Kosten ja. Die Bargetränke sind ebenfalls teuer, aber so ist es eben. Die Küche ist natürlich sehr italienisch, und es ist schon klasse zuzuhören, wenn ein Mali-Koch in bestem Italienisch über "al dente" fachsimpelt. Die Barilla-Nudelbar war jeden Tag einen Besuch wert. Aber auch hier kein 6. 0 sondern ein faires 5. 0 (es ist ja auch eine 4-Stern+ und keine 5-Stern - Insel!). Insgesamt aber meine ich, dass ein unkomliziertes, gutes Buffett-Angebot wie hier eher auf die Malis passt als der Versuch, eine 5-Stern-Verwöhnküche zu etablieren.


    Service
  • Gut
  • - Der Service war so weit in Ordnung. Unser Roomboy war ein Träumer und arbeitete genial planlos, z. B. das Bett war jeden Tag anders aufgebaut, was die Bezüge ("shits") usw. anging. - Der Service im Restaurant war recht gut. Alles läuft unformell, lebhaft, unkompliziert und effektiv ab, aber wenn man die italienische Lebensart schätzt (und wer tut das nicht!) findet man sich schnell zurecht und wird angenehm behandelt. - Erwähnen muss man, dass das Hotel für die einzelnen Nationalitäten besondere Ansprechpartner im Staff benennt, die sich sehr nett um alle Belange kümmern, wenn man welche hat.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Atoll-Lage ist korrekt vorbeschrieben. Die Anreise ist vergleichsweise easy.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Ich konzentriere mich einmal auf das Tauchen: Die Basis ist rein italienisch geführt, es ist aber wohl immer ein Guide da, der für andere Nationalitäten direkt ansprechbar ist. Es handelt sich um eine PADI-Basis. Sie ist räumlich schlecht ausgerüstet, es fehlten z. B. Rödelbereiche und Duschen. Ich möchte hier einmal nur für mich sprechen, aber ich kann mir ein Urteil aus 20 Jahren Tauchen erlauben: - Es tauchen dort viel zu viele schlecht oder gar nicht ausgebildete Taucher. Keiner Schuld bewusst waren sich zB Fotografen, die sich ungebremst fallen ließen. Einer landete rittlings auf einem Ammenhai, eine Frau auf einem Sandrochen, der gerade noch fliehen konnte, sonst wäre er noch platter gewesen ... - Die Basis ist auf bezahlte Ausbildung aus, auf taucherische Vorbildung achtet keiner. - Die Tauchgänge sind häufig deutlich auf schlecht ausgebildete Taucher ausgerichtet, 25 m Limit wird meist strikt eingehalten. - Auf den Booten ist angenehmerweise sehr wenig los, da die Gäste nur selten tauchten, regelmäßige Taucher gab es vergleichsweise wenige. Viele Gäste tauchten dort eben oft zwei, drei mal pro Woche, und das wars. - Die Tauchgründe sind durchschnittlich bis leicht besser, mit den Korallen ist es wie fast überall auf den Malis genau das gleiche Dilemma. Großfisch schien mir wenig vorhanden zu sein, obwohl wir einige Mantas sahen. Es gab viele Großfische der Gattung "MayBe". Gesamtbeurteilung: für Gelegenheitstaucher und Anfänger gut geeignet, nichts für Fortgeschrittene oder Profis.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Luigi
    Alter:51-55
    Bewertungen:9