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Marlies (61-65)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • Juli 2012 • 1-3 Tage • Strand
Albtraum im Hundehotel!
3,3 / 6

Allgemein

Wer mal so richtig Ärger erleben möchte fährt ins hochgelobte Seehotel Moldan (Hundehotel)! Bitte unbedingt alles lesen, damit man versteht was das Problem war! Wir erlebten den Albtraum pur. Wir sind: Fünf Teilnehmer aus unserer Freizeitgruppe mit ihren Hunden und natürlich Ich (Hundetrainer). In diesem Hundehotel gilt als Leitfaden und oberstes Motto: Hunde am Eingang von der Leine! Ausnahmen während der Essenszeit. Ist ja auch logisch. Rücksichtnahme ist eine Sache des Anstandes. Ich reiste schon am Freitag an. Mit dabei eine Freundin mit Bordeaux Dogge und Deutscher Dogge und natürlich meine Beauceronhündin (14 Monate). Alle Hunde sind total Menschen - und hundefreundlich. Nach einem Spaziergang ließen wir uns einen Kaffee schmecken und die Hunde frei laufen. Alle anwesenden Hunde nahmen untereinander Kontakt auf und ich beobachtete meinen Hund, da sie sich natürlich nicht brav zu meinen Füssen legte, sondern die Umgebung erkundete. War für mich ja auch in Ordnung. „Hunde von der Leine!“ Zum Nachbartisch gehörte einen Bearded Collie der natürlich schnell feststellte, dass mein Jungspund nicht kastriert ist und sich auch bei aufdringlichen Rüden nicht zur Wehr setzte. Er verfolgte sie auf Schritt und Tritt und in ihrer Not suchte sie Schutz bei mir. Ohne Respekt bedrängte er sie weiter und ich unterbrach die Aufdringlichkeit kurzerhand mit Wegschubsen und Fixieren. (riesen Fehler) Nach etlichen Wiederholungen verstand der Bearded und ließ meine Hündin in Ruhe. Doch ich bemerkte, dass am Nachbartisch getuschelt wurde. Ich ignorierte, ich hatte Urlaub. Zum Essen ließen wir die Hunde auf den Zimmern um einfach entspannter Essen zu können. Wir konnten aber hören, dass die beiden Doggen öfters anschlugen dann aber wieder Ruhe gaben. Meine Kundin holte aber die Hunde weil sie die Bellerei nervte. Kommentar am Nachbartisch: „ Endlich ist Ruhe hier!“ Kurze Erklärung! An einem anderen Tisch bellte ein älterer Schäferhund nach Schäferhundart, unterstützt von einem Rauhaardackel. Das wurde nicht kommentiert und ich überlegte was denn der Grund der Sticheleien sein könnte. Ich ignorierte ich hatte Urlaub! Wir trafen zur gleichen Zeit auf eine weitere Kundin, die mit ihrer Freundin da war. Wir setzten uns natürlich zusammen an einen Tisch und die Hunde lagen um uns herum. Der Hund dieser Freundin ging an einen anderen Nachbartisch und die Besitzerin fing sich böse Blicke ein. Der Hund wurde sofort zurückgerufen. Der Beardednachbartisch tuschelte wieder und ich fing Wortfetzen auf die mich dann irgendwann mal die Frage an diesen Tisch stellen ließ, ob es Probleme gäbe? Täusche ich mich, oder sind wir in einem Hundehotel? Oh, oh falsche Frage. Aggressive Antwort! „Ihr Hund läuft die ganze Zeit herum; sie schlagen meinen Hund (Bearded) der ja nichts tut und noch nie was getan hat. (Am Tag zuvor schüttelte er nur einen Pudel, wurde mir berichtet) Ich finde es unhöflich anderen Gästen gegenüber, solche Gespräche über Tische hinweg zu führen und stand auf um mit der Wortführerin direkt zu sprechen. Ich wollte klären, wer denn hier die Regeln mache und ob sie hier im Hotel etwas zu sagen hätte. Ich sei hier im Urlaub und möchte mich erholen! Ich verwies auf schriftliche Regeln vom Hotel und an die würde ich mich halten. Das Gespräch wurde immer emotionaler und ich war der Meinung das könne alles nur die Chefin des Hauses klären. Hier hatte ich ja noch die Hoffnung auf Hilfe, da ich mir nichts vorzuwerfen hatte und sich ein paar Gäste Vorrechte herausnahmen. Mit den Worten: Jetzt hole ich die Chefin und dann gibt es Ärger, machte ich mich auf die Suche nach ihr. Währen dessen versuchte meine Kundin die ja auch schon zu den Stammgästen zählen konnte, zu vermitteln. Alle Versuche wurden energisch abgeblockt. Mir wurde schnell klar auf wessen Seite Frau M. stand als sie endlich kam. Bei uns stand sie am Tisch und hörte sich gelangweilt mein Problem an, um sich am Nachbartisch zu setzen. Anschließend kam sie wieder kurz zu uns zurück und teilte mir mein Vergehen mit, die ich mir mit großen Augen anhörte. Ich schlage Hunde, auch meinen und ich bedrohe Menschen, ich brülle mit meinem Hund herum und man hätte Angst, ich könnte handgreiflich werden. Ich wurde immer sprachloser über so viel geballten Schwachsinn. Wo bin ich denn da hineingeraten? Ich bin im falschen Film!!! Es gab für mich nur eine Erklärung! Man wollte mich nicht da haben. Die Stammgäste hatten meistens kleine ältere Hunde, die alle schön brav zu Füßen lagen. Andere Gäste waren mit so genannten ängstlichen Tierheimhunden oder ausländischen Hunden da. Wir passten nicht in die Idylle der Hausfrauen. Alleine meine Anwesenheit verunsicherte die so genannten Stammgäste die Heimrecht genossen und ihre eigenen Regeln von Hundehaltung haben! So meinte ich nur noch: „Wartet bis der Rest der Gruppe morgen kommt, das wird lustig“. Ich wusste, dass sich meine „Freizeitler“ so eine Art nicht gefallen lassen würden. Nur, wir sind alles erwachsene Menschen mit Niveau und keine Schläger! Dieser Satz wurde mir sogar von Frau M. als Bedrohung ausgelegt. Am nächsten Tag wurde der Rest unserer Gruppe von der Chefin mit folgendem Satz empfangen: „Sie gehören auch zur Gruppe der Hundeschule. Es hat gestern Ärger gegeben und Frau B. reist ab. 19 Stammgäste haben gedroht, wenn sie bleibt, reisen sie ab“. Man muss sich das mal vorstellen! Das ist reine Erpressung und die Chefin läßt sich erpressen! Welche Macht haben diese Stammkunden! Ich bin mir keiner Schuld bewußt! Ich habe niemanden tätlich angegriffen noch habe ich im Hotel randaliert. Ich habe nur Tatsachen klargestellt und dafür habe ich auch Zeugen. So muss es Menschen ergehen die am Arbeitsplatz gemobbt werden und vom Chef keine Unterstützung erhalten. Unsere Gruppe setzte sich dann zusammen und wir besprachen die Sachlage. Die reisten ja zwei Stunden an und hatten überhaupt keine Ahnung. Ich glaube sie verstehen bis heute nicht, um was es überhaupt ging! Erst hier bekam ich den Hinweis, dass die Chefin beschlossen hat, dass ich abreise. Aha, soso! Umgehend verschaffte ich mir Klarheit in dem ich die Chefin direkt fragte ob sie will, dass ich abreise. „Ja, sonst reisen 15 (Zuvor waren es 19) andere Stammgäste ab“. Zusammenfassung: Was habe ich wirklich getan? Ich bin nun mal Hundetrainer aber in meinem Urlaub trainiere ich keine Hunde, außer ich werde dafür bezahlt. Doch ich beschütze meinen Hund vor lästigen anderen Hunden. Das schaffe ich auch, ohne Hunde zu schlagen. Das habe ich nicht nötig. Weiter: Ich habe als Trainer sicher eine dominante Art, sonst wäre ich kein Hundetrainer sondern Kunstlehrerin. Mit dieser Art können viele Menschen nicht und verwechseln Selbstbewusstsein mit Aggressivität! Nur, dass meine Art Angst macht, ist mir neu! Hunde haben vor mir Respekt aber keine Angst! Respekt erwarte ich von Menschen und Hunden! Ich respektiere gleichermaßen auch Menschen und Hunde, egal wie schräg sie sich verhalten. Alle anderen Anschuldigungen sind lächerlich! Kinderkram! Frau M. kann ich nur bescheinigen: Unfreundlich, kein Rückgrat! Wir reisten im Einklang daraufhin alle ab und trafen uns bei schönstem Wetter auf dem Hundeplatz zum Grillen. Oh wie schön ist doch unser Hundeplatz. Werdet alle glücklich mit dem Seehotel. Von mir wird es keine positive Werbung dafür geben.


Zimmer
  • Eher gut
  • Mein Galeriezimmer war gut. Sauber. Das Mobilar war älter aber für mich in Ordnung.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Gastronomie ist gut! Bei schlechtem Wetter wird es etwas eng, da die Hunde ja auch mit ins Restaurant dürfen.


    Service
  • Eher gut
  • Personal, außer der Chefin, sehr freundlich. Beschwerden werden mit Raußwurf quittiert! Stammgäste haben immer Recht!


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Hätte gerne etwas mehr gesehen!


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pool ausschließlich für Hunde.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:1-3 Tage im Juli 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Marlies
    Alter:61-65
    Bewertungen:3
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Frau B. vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben, um den leidigen Vorfall aus Ihrer Sicht zu schildern. Dass Sie mich als unfreundlich bezeichnen, ist klar, nach unserem Gespräch- doch der Ordnung halber sei noch mal mein Verhalten Ihrer Gruppe gegenüber erklärt: Ich wusste, dass diese Gäste IHRETWEGEN gebucht hatten, und - SIe haben das an diesem unseligen Abend übrigens selbst angeboten-"ich reise morgen wieder ab, das geht hier garnicht"- ich wusste auch, dass Sie nicht bleiben wollten (und konnten), so empfand ich es nur als fair, Ihren Kunden eine KOSTENLOSE STORNIERUNG VOR DEM EINCHECKEN anzubieten, damit diesen keine Unkosten entstehen und sich nicht im Hotel bleiben MÜSSEN, wenn doch der Grund für den Aufenthalt, die Hundetrainerin, nicht mehr im Hotel ist. Dass ich kein Rückgrat habe- so zwischen den Fronten meiner Gäste zu stehen war mehr als unangenehm, ich war auch DEFINITIV nicht gelangweilt, als ich mit Ihnen gesprochen habe- es blieb wohl keine Wahl, als mich für eine von beiden Parteien zu entscheiden, da es offensichtlich zu starke Differenzen zwischen Ihnen und zahlreichen unserer Gäste gab(wobei nicht alle Stammgäste sind, die Dame mit dem Hund aus dem Tierschutz, die Sie ebenfalls MASSIV angegangen sind ist zum ersten Mal in unserem Haus und wollte auch abreisen, wären Sie geblieben). Die Stammgäste, die Sie angesprochen haben, kenne ich seit Jahren, nicht einmal gab es einen Vorfall mit deren Hunden- und das, was wir hier mit Ihnen an diesem Abend erlebt haben, das gab es noch NIE bei uns. Sicherlich gibt es mal verschiedene Meinungen über Hundehaltung, doch NOCH NIE eskalierte die Situation derart! WIe Sie richtig geschrieben haben, wurde Ihr Satz: Wartet, bis der Rest der Gruppe morgen kommt, das wird lustig", von den Gästen als Bedrohung empfunden, ich selbst habe dies nicht so dramatisch gesehen, muss mich aber nach dem Empfinden- und Wohlbefinden- meiner Gäste richten und habe Sie daher am nächsten Morgen- nach dem Frühstück und in aller Ruhe, gebeten, das Hotel zu verlassen. Sowohl der "Rest der Gruppe" als auch ein lieber Stammgast, der ebenfalls Kunde in Ihrer Hundeschule ist, bestätigte mir, dass Sie eine hervorragende, einfühlsame und sehr kompetente Hundetrainerin sind- mit viel Hundeverstand, was mich von Herzen freut. Der Umgang mit Menschen,speziell nach einigen Gläsern Alkohol, die an "beiden Fronten" schon geleert waren, gehört definitiv NICHT zu Ihren Stärken. Ich wünsche Ihnen für Ihre so wertvolle Arbeit mit den Hunden weiterhin viel Erfolg, freue mich von Herzen, dass Ihre Kunden so hinter Ihnen stehen, wie dies meine Gäste bei mir tun, und hoffe sehr, dass wir beide auf unsere Art und Weise so weitermachen, wie wir es für richtig halten, zum Wohle der Hunde ( und speziell bei mir auch zum Wohle unserer zahlreichen und treuen Gäste und Stammgäste)