Ein stark gewöhnungsbedürftiges Hotel; ein Paradies für Raucher und Musikliebhaber. Vorweg; man wird mit gelben Bändern ums Handgelenk gekennzeichnet. Dieses ist nur zulässig, wenn in den Reisebedingungen aufgeführt wird, dass man während des gesamten Aufenthalts so ein Band tragen muss. Wir hatten die Bänder am ersten Tag entfernt und hatten im Hotel keine Nachteile. Man sollte sie nur bei sich haben, da abends kontrolliert wurde, ob man im richtigen Hotel ist. Falls man nun in Hurghada vollkommem versackt und den Hotelnamen Wasser in lateinisch nicht mehr richtig artikulieren kann, wird jeder Taxifahrer einen ins richtige Hotel bringen. Am eigenen Strandabschnitt wird man mit lauter Musik beschallt, wir legten uns ins Nachbarhotel Al Dau am Strand. Das Hotel gehört auch zum Steigenberger Konzern und ist deutlich besser und wahrscheinlich ein echtes 5 Sterne Hotel. Nach 3 Tagen wurden wir nach unserer Zimmernummer gefragt, dadurch war klar, dass wir hier nicht wohnen und wir mussten den Strand verlassen. Hier standen die Liegen weit auseinander und es war herrlich ruhig. Das Restaurant war riesig und für die Masse der Leute angemessen, es gab kaum Warteschlangen. Es gab eine kleine Nichtraucherterrasse für ca. 10 Personen, so um die 120 m vom Büffet entfernt und kaum Service. Für die Getränkebestellung musste man immer ins Restaurant gehen und einen Ober fragen, dann wurde aber das Getränk serviert. Die Raucherterrasse ist ca. 5 x so groß und nur 60 m vom Büffet entfernt. Hier wirbelten ständig 2 Ober herum, um die Gäste zu bedienen. Zusätzlich gab es noch einen großen Rauchersaal; hier waren erstaunlich viele Säuglinge und Kleinkinder. Nach 5 Tagen wurde der Service komplett eingestellt. Ich nahm an, weil Freitag war, (der Hauptfeiertag des Islams) das Personal ist heute in der Moschee. Das war aber nicht so, ab sofort musste man sein Bier selber zapfen. Das hatte natürlich auch Vorteile, man konnte jetzt vom Rot- Weiß- und Rosewein schon am Hahn probieren, um zu sehen, wie man den Abend fortsetzen will. Cola Rum konnte ich noch selber, aber bei Cocktails hatte ich meine Schwierigkeiten. Ab sofort sprachen wir nur noch von unser Kantine. Die Hotelleitung sollte mutig den Weg fortsetzen, in den Kantinen muss man seinen Teller ja oft auch aufs Band oder auf den Geschirrwagen absetzen, warum nicht hier? Außerdem ist hier endlich die vollkommene Gleichberechtigung erreicht. Auch die Chefetage, die in den Kasinos vorn und hinten bedient werden und keiner weiß, was die sonst noch machen, müssen hier selber Hand anlegen. Während des Aufenthaltes hat man die Möglichkeit, oft nur einmal, aber in anderen Restaurants zu speisen. Es lohnt sich dieses zu nutzen; hier wird das Essen heiß serviert und der Service ist sehr gut. Der tricksige Golfplatz, Pitch und Putt nur Par 3 Löcher ist gratis und hat uns gut gefallen. Sogar der Schläger- verleih war gratis. Die kleinen Greens waren an einigen Stellen nur 6-10 m vom Fußweg entfernt!!! Für Anfänger ist der Platz dadurch nicht geeignet. Nach 3 Tagen versuchten wir natürlich gegen Zuzahlung ins Al Dau umzuziehen. Wir hatten uns fast an alles gewöhnt, nicht aber an den lauten, engen und verrauchten Strand. Jedes Gespräch hörte man in den Pausen der Musik; Nichtraucher sind meistens in der Überzahl, hier nicht. Über die Rezeption, oder Kundenberater ging nichts, wir sollten uns an unseren Reiseleiter wenden. Herr Hamdy notierte sich unser Anliegen. Wir bekamen dann eine WhatsApp, daß das Al Dau voll ist. Im Internet konnte man es aber buchen. Wir nehmen an, die Chefs mögen sich nicht, ansonsten hätten Sie uns nur, auch gegen Zuzahlung einen ruhigen Strand zuteilen können. Unsere Suite Nr. 4232 im 3. Stock war ca. 300 m von der Kantine und Rezeption entfernt. Unter uns war der Spielplatz und das Piratenschiff. Ein highlight in der Anlage, die Funktionen wurden erst gegen 10 Uhr aktiviert und dann sind wir nicht mehr auf den Zimmer. Außerdem hatten wir die Showbühne im Sicht- und Hörbereich. Hier war um 11.00 Uhr Schluss und früher gehen wir sowieso nicht ins Bett. Die Klimaanlage war für beide Räume und meiner Frau zu laut und zu kalt; wir haben sie natürlich ausgestellt. Ich schlief bei nachts offener Balkontür und das reichte. In der gesamten Anlage begegnet man schräge Ebenen und kurze Treppen, ca. 6 Stufen, ohne Geländer, auch auf den Fluren in den Gebäuden. Das Wetter war langweilig, jeden Tag zwischen 29 und 31 Grad und wolkenlosen Himmel, Nachts 19-23 Grad, Wasser 24-26 Grad.
Speisen waren gut, aber wie in südlichen Ländern üblich, nicht heiß Den Eierkocher sollte man trotz Schlange besuchen, er arbeitet mit 6 Pfannen gleichzeitig und fragt schon Neuanstehende nach Ihren Wünschen. Wenn man dann zügig zu seinen Platz eilt, hat man eine heiße Eierspeise.
ab 5.Tag nicht mehr vorhanden, auf den Tischen standen Schilder, mit Hinweis auf Selbstbedienung ein Novum im 5 Sterne Hotelbereich
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
das Entertainment hatte eine angenehme Zurückhaltung wir haben nur Golf und Volleyball gespielt
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2019 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Axel |
| Alter: | 71+ |
| Bewertungen: | 2 |
Sehr geehrter Herr Axel, Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihr Feedback mit uns und anderen interessierten Lesern von HolidayCheck zu teilen. Wir bedauern, dass wir Sie während Ihre Aufenthaltes nicht zufrieden stellen konnten. Jedoch können wir die Art und Beschreibung Ihres Aufenthaltes absolut nicht nachvollziehen und finden diese auch in Teilen diskriminierend. Wir denken nicht das ein Hinweis auf Freitag, in einer Hotel Bewertung etwas zu suchen hat. Dieser Wochentag beeinflusst absolut nicht dem Service unseres Hotels, ebenso wie es so am Sonntag in Europa üblich ist. Unser gesamtes Team tut sein Möglichstes 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag für unsere Gäste um diesem einen unvergesslichen Urlaub zu bereiten. Es ist sehr bedauerlich einen solchen Hinweis online zu stellen, da Ihnen scheinbar entgangen ist das unser Hauptrestaurant in allen Kanälen als Selbstbedienung Restaurant beschrieben ist . Auch ist die Entfernung des AI- Bandes normalerweise ein Bruch unserer Hausregeln und hat nicht mit einer illegalen Kennzeichnung zutun. Trotz dessen haben auch dann noch die Kollegen Ihr Möglichstes getan Ihnen mit zahlreichen Sonderregelungen und extra Service unterstützend zur Seite zu stehen. Wir bedauern sehr, dass dies von Ihrer Seite nicht erwähnt wurde und somit auch nicht anerkannt wurde. Somit verbleiben wir mit besten Grüßen, Ihr Hotel Team


